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Aktuell

EU-Kommission: Ökologische Vorrangflächen leisten Beitrag zur Biodiversität

Der Mindestanteil für die Ökologischen Vorrangflächen (ÖVF) an der Ackerfläche bleibt bei fünf Prozent, eine mögliche Ausweitung auf sieben Prozent ab 2018 ist damit vom Tisch. Mit dem vergangene Woche in Brüssel veröffentlichten Evaluierungsbericht zum Greening bescheinigt die EU-Kommission den europäischen und deutschen Landwirten, durch die im Umweltinteresse genutzten Ackerflächen einen spürbar positiven Beitrag zur biologischen Vielfalt zu leisten sowie Boden, Wasser und Klima zu schonen. 

 

Auch wenn die Beurteilung der Umweltauswirkungen der ÖVF aus Sicht des Deutschen Bauernverbandes e.V. nach nur zwei Jahren noch nicht abschließend sein kann, werden die Potenziale der ÖVF durch die vorliegende Analyse deutlich aufgezeigt. So unterliegen rund 70 Prozent der EU-Ackerfläche der ÖVF-Verpflichtung; allein 2015 haben die europäischen Landwirte über acht Millionen Hektar Ackerfläche im Umweltinteresse genutzt. In der Umsetzung auf Betriebsebene entscheiden sich die Landwirte für die Nutzung einer breiten Palette von Möglichkeiten. Landwirte wählen EU-weit überwiegend solche Maßnahmen wie stickstoffbindende Pflanzen, Zwischenfrüchte und Grasuntersaaten und brachliegende Flächen, die mit produktiven bzw. potenziell produktiven landwirtschaftlichen Nutzflächen verknüpft sind. 

Foto: TBV; Blühstreifen
2017  Thüringer Bauernverband e.V.