Aktuell

Notwendige Meldungen zum Jahresbeginn

Kategorie: Aktuell
Erstellt: Dienstag, 08. Januar 2019 10:14
Geschrieben von Gerda Hennrich

Stichtagsmeldung an die Tierseuchenkasse: Nach Tiergesundheitsgesetz sowie landesrechtlichen Vorschriften ist jeder Tierhalter verpflichtet, seinen Tierbestand an die Tierseuchenkasse zu melden. In der Regel muss das im Januar erfolgen. Für Details bitte bei der zuständigen Tierseuchenkasse erkundigen. Stichtagsmeldung an die HI-Tier (HIT): Nach der Viehverkehrsverordnung hat jeder Tierhalter - zusätzlich zu den Bewegungsmeldungen - der zuständigen Behörde bis zum 15. Januar die Anzahl der am 1. Januar gehaltenen Schweine zu melden (Stichtagsmeldung; schriftlich per Meldebogen oder unter www.hi-tier.de). Je nach Bundesland kann diese Meldung von der zuständigen Tierseuchenkasse übernommen werden.

QS-Antibiotikamonitoring: Um nicht die Lieferberechtigung in das QS-System zu verlieren, müssen Behandlungsbelege des letzten Quartals und, falls kein Antibiotika eingesetzt wurde, die sogenannte Nullmeldung bis zum 31. Januar erfolgen. Sofern Sie Ihren Tierarzt beauftragt haben, beides an QS zu melden, müssen Sie nichts mehr unternehmen (ggf. kontrollieren, Sie sind verantwortlich). Falls Sie QS ermächtigt haben, die Daten an die staatliche Antibiotikadatenbank weiterzuleiten, müssen die Behandlungsbelege bereits bis zum 13. Januar gemeldet werden. Eine eventuell veränderte Zahl der durchschnittlich belegten Stallplätze ist über den Bündler an QS zu melden. Staatliche Antibiotikadatenbank (HIT): Die sogenannte Tierhalterversicherung muss jedes Halbjahr an die zuständige Behörde versendet werden. Damit erklärt der Landwirt, dass er sich an die Behandlungsanweisungen des Tierarztes gehalten hat. Für das zweite Halbjahr 2018 gilt eine Einsendefrist vom 1. bis zum 14. Januar. Tierbestands- sowie Bestandsveränderungen müssen gemeldet werden, können jedoch in der HIT Datenbank aus der VVVO-Meldung übernommen werden. Sofern Sie Dritte (z.B. QS, Tierarzt) beauftragt haben, die Behandlungsbelege an die staatliche Datenbank weiterzuleiten, sollte dieses erledigt sein (ggf. kontrollieren, Sie sind verantwortlich). Andernfalls müssen Sie die Belege selbst eingeben. Sollte Ihre Therapiehäufigkeit im ersten Halbjahr 2018 über der Kennzahl 2 gelegen haben, dann müssen Sie einen mit Ihrem Tierarzt aufgestellten Maßnahmenplan bis 31. Januar bei der zuständigen Behörde unaufgefordert einreichen.