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Medieninformation: 1. Thüringer Schweinegipfel

Kategorie: Presse
Erstellt: Mittwoch, 15. Mai 2019 14:41
Geschrieben von Axel Horn
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Regionale Schweinehaltung in Thüringen muss gesichert werden

Die Thüringer Schweinehalter sehen die Zukunft der heimischen Schweinehaltung in Gefahr, wenn sich die gesetzlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiter verschärfen. Daher forderten sie vor rund 230 Gästen auf dem heute stattfindenden 1. Thüringer Schweinegipfel in Waltershausen mehr Unterstützung von Seiten der Politik für die heimischen Tierhalter und ein Umdenken bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern. „Als Schweinehalter leisten wir einen erheblichen Beitrag zur Ernährung aller. Leider aber sind der Wert und das Wissen über unsere Arbeit bei vielen nicht ausreichend vorhanden. Gerade die stetige Verbesserung der Haltungsbedingungen für unserer Tiere und deren Wert muss stärker im Bewusstsein der Menschen verankert werden“, so André Telle, Vorsitzender der Interessengemeinschaft der Thüringer Schweinhalter (IGS).

Unterstützung erhalten die Schweinehalter durch den Thüringer Bauernverband (TBV). So verdeutlichte TBV-Präsident Dr. Klaus Wagner den Stellenwert, den die einheimischen Landwirte bei der Produktion regionaler und qualitativ hochwertiger Produkte haben und forderte, die Zukunft der Schweinehaltung in Thüringen zu sichern: „Eine Thüringer Landwirtschaft ohne Schweinehaltung ist für mich nicht vorstellbar. Es kann keine Option sein, dass unsere Wurst, unsere Schnitzel und speziell unsere Thüringer Rostbratwürste zukünftig alleinig aus ukrainischem und chinesischem Schweinfleisch hergestellt werden. Das schadet uns allen, insbesondere aber den Tieren, an deren Haltungsbedingungen hierzulande hohe Anforderungen gestellt werden, welche die Thüringer Schweinehalter gewissenhaft umsetzen.“

Der 1. Thüringer Schweinegipfel wurde durch die IGS und den TBV organisiert, um gemeinsam über die Zukunft der Thüringer Schweinehaltung zu diskutieren. Die heimischen Schweinehalter stehen derzeit häufig in der öffentlichen Kritik. Zugleich werden von Seiten der Politik stetig neue Anforderungen an die Schweinehaltung definiert, u.a. mit Blick auf Kastenstände, das Kupieren der Schwänze und der Ferkelkastration, die nicht umgesetzt werden können, weil die rechtlichen und tierhalterischen Voraussetzungen nicht gegeben sind.

 

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Axel Horn    
Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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