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Aktuell

Geflügelpest zurück in Deutschland

Nachdem das aviäre Influenzavirus vom Typ H5N8 zuletzt in Osteuropa nachgewiesen wurde, bestätigte sich gestern nun ein Verdacht im Landkreis Spree-Neiße an der polnischen Grenze.Nachgewiesen wurde der Erreger in einem Wildvogel, einer Blässgans, wie das zuständige Verbraucherschutzministerium in Potsdam mitteilte. Zuvor war bereits in Ungar in einer Putenmastanlage das Virus festgestellt worden. Betroffen ist dort ein Betrieb mit 53.000 Puten. Die Tiere werden jetzt gekeult und unschädlich beseitigt, um zu verhindern, dass sich das Virus weiter ausbreitet. Derselbe Virustyp wurde zuvor auch schon in polnischen Geflügelbetrieben diagnostiziert. Insgesamt meldete Polen bisher 12 H5N8-Ausbrüche. In China wurde unterdessen das aviäre Influenzavirus vom Typ H5N6 bei Wildvögeln nachgewiesen. 

Es ist nicht ungewöhnlich, dass es während der feucht-kalten Jahreszeit zu Ausbrüchen der anzeigepflichtigen Tierseuche kommt. Dennoch hat die Einhaltung der betriebseigenen Biosicherheitsmaßnahmen oberste Priorität. Auch das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) hat aufgrund der aktuellen Lage die Risikoeinschätzung zum Auftreten von H5N8 in Deutschland angepasst. Die aktualisierte Risikoeinschätzung des FLI sowie weitere Materialien zur Geflügelpest sind auf der Homepage unter Service/Downloads/Downloadbereich Öffentlich/Geflügelpest/ zu finden.   

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