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Aktuell

Betriebsanweisung für den Einsatz von Isofluran

Trotz der zweijährigen Fristverschiebung des Verbotes der betäubungslosen Ferkelkastration sollte der Blick für eine Alternative nach dieser Frist nicht verloren gehen. Einige Betriebe ziehen die Isofluran-Narkose für sich in Betracht. Diese Methode ist derzeit der einzige Weg, um auch weiterhin kastrieren zu können. Eine große Rolle spielt dabei der Anwenderschutz. Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Gartenbau und Forsten hat daher nun eine Muster-Betriebsanweisung für Isofluran veröffentlicht, die auf der Homepage eingestellt ist. 

Foto: TBV

Thüringer Milchtag 2019

Der 23. Thüringer Milchtag findet am 25. Februar im Congress Center der Messe Erfurt statt. Unter dem Thema „Herausforderungen für das neue Jahrzehnt“ lädt das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft und die Landesvereinigung Thüringer Milch e. V. (LVTM) ein. Auch in diesem Jahr gilt die Tagung als agrarpolitische Auftaktveranstaltung des Jahres 2019. Über 350 Teilnehmer aus milcherzeugenden und -verarbeitenden Betrieben, aus der Politik und Verwaltung sowie aus der Wissenschaft werden erwartet, um über aktuelle Probleme des Subsektors Milch zu diskutieren.

Traditionell werden an diesem Tag Thüringer Milcherzeugern, Molkereien und Direktvermarkter ausgezeichnet.

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Beantragung der Schaf-Ziegen-Prämie ab sofort möglich

Ab dem 15. Januar ist es möglich, die Schaf-Ziegen-Prämie zu beantragen. Diese soll Schaf- und Ziegenhalter unterstützen und dem Rückgang der Bestände in Thüringen entgegenwirken. Gefördert wird ein Betrag von 25 Euro je Tier und Jahr. Es bestehen mehrere Zuwendungsvoraussetzungen. Beispielsweise muss ein Mindestbestand von 20 Tieren gegeben sein, die zum Stichtag 3. Januar mindestens neun Monate alt sein müssen. Da die Prämie der De-minimis-Regelung unterliegt, ist die Fördersumme auf 5.000 Euro pro Jahr (15.000 Euro in drei Jahren) beschränkt. Das Antragsverfahren unterscheidet zwischen Antragstellern, die am InVeKoS teilnehmen, und solchen, die dies nicht tun. Dementsprechend gibt es zwei verschiedene Antragsformulare. Die Anträge können bis zum 31. März gestellt werden. Die Antragsunterlagen und weiterführende Informationen sind auf der Internetseite des Thüringer Ministeriums für Umwelt, Energie und Naturschutz eingestellt.

Quelle: pixabay

Orientalische Zackenschote – Eindringling in die Kulturlandschaft

Die Orientalische Zackenschote (Bunias orientalis) gilt als invasiver Neophyt und breitet sich die letzten 30 Jahren in Thüringen aus. Besonders ist diese, dem Raps ähnliche, Pflanze an Weg- und Straßenrändern zu sehen aber auch auf Baustellen und Grünland. Sie ist sehr konkurrenzstark und verdrängt aufgrund ihres schnellen Aufwuchses zahlreiche andere Pflanzen darunter auch Futterpflanzen. Von Weidetieren wird sie aufgrund ihres scharfen, rettichartigen Geschmacks meist gemieden. Das hat eine Wertminderung des Weide- oder Grünlandes zur Folge und mindert die Heugewinnung. Der Landschaftspflegeverband „Grüne Umwelt“ Sachsen-Anhalt bittet um Hilfe bei dem Versuch zu ermitteln, in welchem Umfang die Pflanze in landwirtschaftlichen Betrieben vorkommt, auf welchen Flächen dies der Fall ist und wie sie bekämpft wird.  Informationen über das Erscheinungsbild und weitere botanische Merkmale sind im Internet vorhanden. Wenn diese Pflanzen gesichtet werden, wird bis zum 8. Februar um Rückmeldung an André Rathgeber unter der Telefonnummer 0361/ 262 532 06 oder per E-Mail an  andre.rathgeber@tbv-erfurt.de gebeten. 

 
Foto: Wikipedia/Schurdl; Orientalisches Zackenschötchen (Bunias orientalis) auf Schotterbrache

Notwendige Meldungen zum Jahresbeginn

Stichtagsmeldung an die Tierseuchenkasse: Nach Tiergesundheitsgesetz sowie landesrechtlichen Vorschriften ist jeder Tierhalter verpflichtet, seinen Tierbestand an die Tierseuchenkasse zu melden. In der Regel muss das im Januar erfolgen. Für Details bitte bei der zuständigen Tierseuchenkasse erkundigen. Stichtagsmeldung an die HI-Tier (HIT): Nach der Viehverkehrsverordnung hat jeder Tierhalter - zusätzlich zu den Bewegungsmeldungen - der zuständigen Behörde bis zum 15. Januar die Anzahl der am 1. Januar gehaltenen Schweine zu melden (Stichtagsmeldung; schriftlich per Meldebogen oder unter www.hi-tier.de). Je nach Bundesland kann diese Meldung von der zuständigen Tierseuchenkasse übernommen werden.

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Neues Verpackungsgesetz kurz vor Inkrafttreten

Am 1. Januar tritt das 2017 verabschiedete neue Verpackungsgesetz in Kraft, das die alte Verpackungsordnung von 1991 ersetzt. Es richtet sich nach wie vor an alle Hersteller und Vertreiber, die Verpackungen erstmals verwenden und dadurch Abfall verursachen. Das VerpackG verpflichtet Hersteller und Vertreiber zu Lizensierungs- und Registrierungspflichten, falls ihre gewählte Verpackung „systembeteiligungspflichtig“ ist. Dies liegt vor, wenn die Verpackung mit Ware befüllt ist und nach Gebrauch beim privaten Endverbraucher als Abfall anfällt. Ausnahmen von der Pflicht gibt es u.a. bei sogenannten Serviceverpackungen (z.B. Brötchentüten, Fleischerpapier, Tüten für Obst und Gemüse, Coffee-to-go-Becher, Frischhaltefolie oder Aluminiumfolie), wo diese Pflicht auf den Vorvertrieb vorverlagert werden kann. Lizenzieren muss sich dann vielmehr ein Vorvertreiber der Serviceverpackung, also eine Vorvertriebsstufe, z.B. der Produzent oder der Großhandel. 

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Unterkategorien

2019  Thüringer Bauernverband e.V.
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