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Aktuell

Medieninformation: Ertragsplanung wird zum Glücksspiel

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Ernte 2019: Lokale Regenfälle und langanhaltende Trockenheit machen Ertragsplanung  zum Glücksspiel  –  Thüringer Bauernverband fordert Unterstützung für Risikomanagement

Eine Befragung von Thüringer Landwirtschaftsunternehmen durch den Thüringer Bauernverband (TBV) zur diesjährigen Ernte zeigt, dass die Ernteerträge aufgrund der langanhaltenden Trockenheit und den örtlich sehr ungleichen Niederschlägen außerordentlich unterschiedlich ausfallen. Diese örtlichen Schwankungen machen die Ertragsplanung für die Thüringer Landwirte zunehmend zum Glücksspiel. Die anfänglich sich gut entwickelnden Kulturbestände verkümmerten vielerorts aufgrund der ausbleibenden Niederschläge im Februar, April und Juni dieses Jahres. Verstärkend kam hinzu, dass das noch bestehende Bodenwasserdefizit infolge der Dürre 2018 nicht ausgeglichen werden konnte.Die schwierigen Wetterereignisse zeigen aus Sicht des TBV einmal mehr die Notwendigkeit eines wirkungsvollen und praktikablen Risikomanagements in der Landwirtschaft und dessen Unterstützung durch Bund und Land.

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Medieninformation: Futtermittelknappheit

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Zu wenig Futter für die Tiere  - Thüringer Landwirte kämpfen mit den Folgen der Trockenheit

Eine Befragung von heimischen Landwirtschaftsunternehmen durch den Thüringer Bauernverband zur diesjährigen Ernte hat ergeben, dass trotz einer um 7.200 Hektar vergrößerten Anbaufläche von Grünfutter und Mais zahlreiche Landwirte im Freistaat zu wenig Futter für die Versorgung ihrer Tiere haben. Grund sind fehlenden Reserven aufgrund der Dürre 2018 in Verbindung mit der anhaltenden Trockenheit sowie hohen Temperaturen bis zu 40 Grad Celsius in diesem Jahr, welche die Futterpflanzen zum großen Teil verkümmern ließen. Betroffen von der Futterknappheit sind vor allem Betriebe im Thüringer Becken, in Südthüringen sowie im Saale-Holzland-Kreis und im Saale-Orla-Kreis. Einige Betriebe schätzen die Futterknappheit so gravierend ein, dass sie ihre Tierbestände verringern müssen. Dadurch würde der im Vergleich zum Bundesdurchschnitt (0,7 GVE/ha) geringe Tierbestand in Thüringen (0,4 GVE/ha) noch weiter sinken.

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Medieninformation: Ohrdrufer Problemwölfin

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Thüringer Bauernverband beantragt im Namen der betroffenen Weidetierhalter Abschuss der Ohrdrufer Problemwölfin

Der Thüringer Bauernverband e.V. hat heute im Namen der von den Wolfsangriffen betroffenen Weidetierhalter im Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz den Antrag auf sofortige Entnahme der Ohrdrufer Problemwölfin GW 267 F gestellt.

Die Ohrdrufer Wölfin ist aus Sicht der hiesigen Weidetierhalter zum Problemfall geworden, da sie sich auf das Reißen von Nutztieren spezialisiert hat. Vor allem das mehrfache Überwinden des optimierten Grundschutzes, also von Zäunen mit einer Höhe von 1,20m zeigt dies eindrücklich und beweist, dass gegen die Wölfin die getroffenen Herdenschutzmaßnahmen keinen Schutz garantieren können. Zudem zeigen die bestätigten Rissereignisse durch die Hybriden der Wölfin aus dem Jahr 2018, dass sie ihre Fähigkeiten an ihre Nachkommen weitergibt. Dies ist vor allem vor dem Hintergrund eines weiteren bestätigten Wurfs von Hybriden durch die Wölfin eine besorgniserregende und nicht länger zu tolerierende Entwicklung für die Weidetierhalter der Region.

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Medieninformation: Bauernverband ruft Bevölkerung zur Vorsicht auf

Landwirtschaft leidet unter Brandgefahr

Das Hochdruckgebiet „Yvonne“ sorgt für die nächste Hitzewelle in diesem Jahr. Durch die andauernde Hitze und Sonneneinstrahlung ist bereits die Brandgefahr auf Feldern, Wiesen und im Wald extrem erhöht. Der Thüringer Bauernverband e.V. (TBV) ruft daher die Bevölkerung zur Vorsicht und Besonnenheit auf. „Zigarettenstummel und Glas dürfen nicht unachtsam in die Landschaft geworfen und liegengelassen werden! Auch auf das Grillen in der Natur muss man unter den gegebenen Umständen verzichten! Unbedingt ist darauf zu achten, Autos nicht an Böschungen, Feld- und Waldränder abzustellen“, so die Hauptgeschäftsführerin des TBV Katrin Hucke.

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Medieninformation: Homepage der Thüringer Gewässerschutzkooperationen freigeschaltet

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Gemeinsam den Zustand der Thüringer Gewässer verbessern

Homepage der Thüringer Gewässerschutzkooperationen jetzt freigeschaltet

Heute wurde die Homepage der Thüringer Gewässerschutzkooperationen unter www.gewaesserschutz-thueringen.de offiziell freigegeben. In den Thüringer Gewässerschutzkooperationen haben sich seit dem Jahr 2009 Thüringer Landwirte aktiv und auf freiwilliger Basis zusammengeschlossen, um den Zustand der Gewässer, insbesondere in „Hot Spot Regionen“, zu verbessern. Durch die erfolgreiche Zusammenarbeit ist es schon jetzt effektiv gelungen, das Nitratauswaschungsrisiko zu mindern, Stickstoffüberschüsse signifikant zu senken sowie das potentielle Erosionsrisiko landwirtschaftlicher Flächen zu reduzieren.

Auf der nun öffentlich zugänglichen Internetseite können sich Interessierte unter den Menüpunkten „Projektvorstellung“, „Stickstoffmanagement“ und „Erosionsschutz“ vollumfänglich über die Arbeit der Thüringer Gewässerschutzkooperationen informieren und zahlreiche Hintergrundinformationen zum Gewässerschutz in Thüringen beschaffen. 

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Medieninformation: Anwendungsregelungen von Glyphosat

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Thüringer Bauernverband fordert von Umweltministerin mehr Expertise

Die Thüringer Umweltministerin Anja Siegesmund besuchte heute die Agrargenossenschaft Kerspleben, um sich vor Ort über die Anwendungsregelungen von Glyphosat informieren zu lassen. Anlass des Besuches war ein offener Brief der Agrargenossenschaft an die Ministerin (siehe Anhang), in dem die Aussage Siegesmunds während einer Bundesratssitzung am 12. April kritisiert worden war. Die Ministerin hatte im Bundesrat behauptet, dass auf den Flächen der Agrargenossenschaft infolge des Einsatzes von Glyphosat alle Insekten und Vögel (Lerchen) verschwunden seien. „Die Aussage der Ministerin entbehrt jeder fachlichen und sachlichen Grundlage“, so Katrin Hucke, Hauptgeschäftsführerin des Thüringer Bauernverbandes. Aus diesem Grund wandte sich die Agrargenossenschaft an die Umweltministerin mit der Bitte, sich vor Ort über die Tatsachen zu informieren und sich nicht ohne ausreichend Expertise eingeholt zu haben, in der Öffentlichkeit zu äußern. „Durch derartige falsche Aussagen werden Betriebe diffamiert, die sich wie hier in Kerpsleben, vorbildhaft für den Erhalt von Flora und Fauna einsetzen. So zerstört man das Vertrauen in die heimischen Landwirte“, so Hucke weiter.

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2019  Thüringer Bauernverband e.V.
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