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Aktuell

Medieninformation: Erntepressekonferenz

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Im Zeichen der Dürre – Schlechtes Erntejahr für die meisten Thüringer Landwirte

Thüringer Bauernverband und Thüringer Landwirtschaftsministerium stellen gemeinsam Ernteergebnisse 2018 vor

Der Präsident des Thüringer Bauernverbandes (TBV) Dr. Klaus Wagner und die Thüringer Landwirtschaftsministerin Birgit Keller präsentierten am 3. September in der Bauernscheune in Bösleben der Öffentlichkeit die Ernteergebnisse. 

Die diesjährige Ernte stand ganz im Zeichen der Dürre. Seit April hat es in weiten Regionen Thüringens keine nennenswerten Niederschläge gegeben. Aufgrund der daraus resultierenden Notreife musste die Ernte drei bis vier Wochen früher begonnen werden, als dass in normalen Jahren der Fall ist. „Die Erträge waren dementsprechend vielerorts miserabel. Selbst alte Bauern können sich an so eine Situation, die durchweg alle Ackerbaukulturen getroffen hat nicht erinnern“, so Wagner. Dies gelte auch für den ökologischen Anbau. „Viele Betriebe beklagen Ertragseinbußen von bis zu 50 Prozent und bangen um ihre Existenz. Der TBV ist daher sehr dankbar, dass den Betrieben durch Bund und Land geholfen wird, die es besonders hart getroffen hat.“ Allerdings belaufen sich die Dürrebedingten Erlöseinbußen in Thüringen auf ca. 85 Millionen Euro, von denen durch die angekündigte Dürrebeihilfe nur max. 15 Millionen ausgeglichen werden, was keine 20 Prozent des Schadens ausmacht.

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Medieneinladung: Im Zeichen der Dürre

Gemeinsame Erntepressekonferenz von Thüringer Bauernverband e.V. und Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Die Ernte in Thüringen ist abgeschlossen. Die ausgeprägte Trockenheit und die regional sehr unterschiedlichen Niederschläge haben in vielen Teilen Thüringens zu großen Ernteeinbußen, schlechten Qualitäten und einer extrem angespannten Futtersituation geführt.

Die genauen Ergebnisse der diesjährigen Ernte werden der Öffentlichkeit am Montag, dem 3. September, ab 10 Uhr, auf der gemeinsamen Erntepressekonferenz von Thüringer Bauernverband e.V. (TBV) und Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft vorgestellt.

Stattfinden wird die diesjährige Vorstellung in der Bauernscheune der Agrargenossenschaft Bösleben e.G. Die Thüringer Landwirtschaftsministerin Birgit Keller sowie der Präsident des TBV Dr. Klaus Wagner präsentieren die Ergebnisse. Welche Auswirkungen die Dürre für die Agrargenossenschaft Bösleben hat und welche Schwierigkeiten sich langfristig daraus ergeben, erläutert der Vorstandsvorsitzende Ralf Gumpert.

Der TBV lädt hierzu alle Vertreterinnen und Vertreter der Medien sowie alle Interessierten herzlich ein.      

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Medieninformation: Anhörung zum Thüringer Wassergesetz

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Aberwitz: 8.000 Hektar ohne Notwendigkeit geopfert

Anhörung zum Thüringer Wassergesetz

Bei der heutigen Anhörung im Thüringer Landtag zum Thüringer Wassergesetz hat der Thüringer Bauernverband e.V. (TBV) erneut seine Ablehnung des Gesetzes in der derzeit vorliegenden Fassung bekräftigt. Die Ablehnung bezieht sich insbesondere auf die geplanten Regelungen für Gewässerrandstreifen und die Einrichtung von Gewässerunterhaltungsverbänden.

Aus Sicht des TBV besteht keine fachliche Notwendigkeit für eine landesweit verpflichtende Regelung von Gewässerrandstreifen, da die Belastung der Oberflächengewässer in Thüringen zum einen nur ein regionales Phänomen darstellt und im Durchschnitt die Stickstoffüberschüsse weit unter den Werten in anderen Bundesländern liegen. „Nur bei vier Prozent der Messstellen in Thüringen zeigt sich eine Überschreitung des gesetzlich vorgeschriebenen Schwellenwertes von 50mg Nitrat/l, nur 11 der 124 Oberflächengewässer sind überhaupt belastet – dafür sollen 8.000 Hektar Ackerland geopfert werden? Das ist aberwitzig!“ so TBV-Vizepräsident Udo Große vor den Ausschussmitgliedern.

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Medieninformation: Klöckner bewertet Dürresituation als nationales Ausmaß

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Thüringer Bauernverband begrüßt Entscheidung der Bundesregierung

Der Thüringer Bauernverband e.V. (TBV) begrüßt die Entscheidung der Bundesregierung landwirtschaftlichen Betrieben, die durch die außergewöhnliche Dürre in 2018 in Existenznot geraten sind, zu unterstützen. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner bestätigte heute nach Auswertung der Erntezahlen aus den Ländern, dass in diesem Jahr ein Witterungsereignis nationalen Ausmaßes vorherrscht. Das rechtfertigt die Unterstützung der heimischen Landwirtschaft.

„Jetzt kommt es darauf an, dass die Landesregierung die erforderlichen Verfahren zur Prüfung der Bedürftigkeit der einzelnen Betriebe zügig aufsetzt. Das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft hat mit seiner Onlineumfrage zur Betroffenheit der einzelnen Landwirte bereits erste Vorarbeiten geleistet. Wichtig ist für die betroffenen Betriebe, schnellstmöglich Klarheit über die mögliche Unterstützung zu erhalten. Denn die Hilfe wird jetzt benötigt. Je früher umso besser, denn insbesondere Futterbaubetriebe brauchen schnelle Unterstützung“, so Dr. Klaus Wagner, Präsident des TBV.

150 bis 170 Mio. Euro will der Bund ab September den Bundesländern zur Verfügung stellen. Diese sollen in gleicher Höhe durch die Bundesländer kofinanziert werden und dem Landwirt als nicht rückzahlbares Darlehen die Schäden zu 50 Prozent ausgleichen.

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Medieninformation: Natura 2000-Landwirte ausgezeichnet

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Natura 2000-Landwirte in Thüringen erstmals ausgezeichnet

Ernstroda.9. August 2018. Erstmalig haben der BUND Thüringen, der Deutsche Verband für Landschaftspflege (DVL) und der NABU Thüringen gemeinsam mit dem Thüringer Bauernverband (TBV) zwei „Natura 2000-Landwirte“ prämiert. Die beiden Landwirtschaftsbetriebe TZG Ernstroda und die Schäferei Silvia Lützelberger erhielten die Anerkennung.

„Ein kooperativer Ansatz ist das Erfolgsrezept zum Erhalt unserer Kulturlandschaften, wie ihn die deutschen Landschaftspflegeverbände seit über 30 Jahren praktizieren. Mit der Prämierung von Natura 2000-Landwirten machen wir deutlich, dass sich Naturschutz und Landwirtschaft ergänzen. Diese Zusammenarbeit ist sowohl naturschutzfachlich als auch betriebswirtschaftlich lohnend“, so Florian Meusel, stellvertretender Bundesvorsitzender  des Deutschen Verbandes für Landschaftspflege (DVL).

„Die Preisträger stehen für ein großes Engagement und hohen persönlichen Einsatz. Dabei bewirtschaften sie ihre Flächen naturverträglich, tragen zur Erhaltung der Artenvielfalt in den Natura 2000-Gebieten bei. Mit der Prämierung möchten wir auch andere Landwirte anregen, es ihnen gleich zu tun“, ergänzt Burkhard Vogel, Landesgeschäftsführer des BUND Thüringen. „Die Thüringer Landwirte sind immer bereit, ihren Beitrag zum Wohle der Umwelt zu leisten. Wir müssen aber den Umweltschutz stets mit der Wirtschaftlichkeit verbinden, weshalb gute Förderprogramme bei der Umsetzung sehr helfen können“, so die Einschätzung von TBV-Präsident Dr. Klaus Wagner.

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Medieninformation: Trockenheit

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Ein Schnapsglas reicht nicht  - Trockenheit führt zu massiven Ernteausfällen

Thüringer Bauernverband fordert Dürre- und Liquiditätsbeihilfen

Der Thüringer Bauernverband e.V. (TBV) hat die Landesregierung aufgrund der massiven Trockenschäden in vielen Regionen des Landes um Unterstützung ersucht und gebeten, die Möglichkeit von Dürre- und Liquiditätsbeihilfen zu prüfen. „So eine Dürre hat es in Thüringen in den letzten 50 Jahren nicht gegeben. Viele Landwirte haben massive Ernteausfälle, teilweise von bis zu 50 Prozent. Seit Tagen müssen wir unsere Ernteschätzung beinahe täglich nach unten korrigieren“, so der Präsident des TBV Dr. Klaus Wagner bei einem Besuch bei Uwe Erl, dem Betriebsleiter der Agrar GmbH und der Adrabrunnen GmbH in Oldisleben. „Die in weiten Teilen dramatische Situation zeigt auch, wie wichtig die Direktzahlungen aus der gemeinsamen europäischen Agrarpolitik für die Betriebe sind. Ohne diesen Stabilitätskern können Landwirtschaftsbetriebe in Zeiten der durch den Klimawandel bedingten Wetterextreme nur schwerlich überleben“, so Wagner weiter.

In Oldisleben gab es seit April kaum Niederschlag. „Eine Sonnenblume musste im Durchschnitt mit einem Schnapsglas Wasser pro Tag auskommen“ erläuterte Erl. Die Ernteergebnisse sind dementsprechend ernüchternd: 50 Prozent weniger Raps, 43 Prozent weniger Winterweizen, 41 Prozent weniger Wintergerste und 60 Prozent Verlust bei den angebauten Sonnenblumen. Insgesamt werden 40 Prozent weniger geerntet werden, was allein für sein Unternehmen Verluste im Millionenbereich erwarten lässt.

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2018  Thüringer Bauernverband e.V.
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