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Beiträge

Medieninformation: Tag zur Erhaltung der Artenvielfalt

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Mehr als 1.000 Hektar Blühflächen – ein Zeichen für das Engagement der Thüringer Landwirte im Kampf um den Erhalt der Artenvielfalt

Der Rückgang der Artenvielfalt und das Insektensterben stehen derzeit im Fokus des öffentlichen Interesses. Verantwortlich für das Artensterben wird auch die Landwirtschaft gemacht. Zu wenig bekannt ist in der öffentlichen Diskussion aber, dass sich zahlreiche Thüringer Landwirte bereits heute aktiv für den Erhalt der Artenvielfalt engagieren und vielfältige Maßnahmen umsetzen. Allein in Thüringen haben sie u.a. mehr als 1.000 Hektar Blühflächen angelegt, was einer Fläche von rund 1.420 Fußballfeldern entspricht, auf denen zahlreiche Insekten ihren Lebensraum finden.

Der Präsident des Thüringer Bauernverbandes (TBV) Dr. Klaus Wagner möchte daher den heutigen Internationalen Tag zur Erhaltung der Artenvielfalt nutzen, auf das Engagement der heimischen Landwirte aufmerksam zu machen: „Als Landwirte arbeiten wir in und mit der Natur, nicht gegen sie, sind wir doch tagtäglich auf sie angewiesen. Die zahlreichen Maßnahmen zeigen auch, dass wir Landwirte zu unserer Verantwortung, die Artenvielfalt in unserem Land zu erhalten, stehen.“

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Medieneinladung: Blühstreifen an Schulen - Thamsbrück

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Thüringer Bauernverband startet zusammen mit der Albert-Schweitzer-Grundschule in Thamsbrück eine Aktion zum Schutz heimischer Insekten

Unter dem Motto „Wir machen, dass es summt und brummt“ führt der Thüringer Bauernverband (TBV) in Kooperation mit insgesamt 20 Thüringer Schulen und Kindergärten derzeit eine Aktion durch, um die Bedeutung und den Nutzen von Blühflächen zum Schutz heimischer Insektenarten aufzuzeigen.

Am 20. Mai werden im Rahmen dieser Aktion rund 40 Schülerinnen und Schüler der Albert-Schweitzer-Grundschule in Thamsdorf im Unstrut-Hainich-Kreis zusammen mit der Thüringer Landwirtschaftsministerin Birgit Keller, dem Präsidenten des Thüringer Bauernverbandes e.V. Dr. Klaus Wagner, dem Landwirt Marco Hesse aus der Agrargenossenschaft Neunheilingen sowie Imker Ingo Seiffert vom Thüringer Imkerverband auf dem Schulgelände eine Blühfläche anlegen und ein Bienen- und Insektenhotel einweihen, in denen zahlreiche Insekten einen Lebensraum finden können.

Der Thüringer Bauernverband lädt hierzu alle Vertreterinnen und Vertreter der Medien sowie alle Interessierten herzlich ein. Bild- und Tonaufnahmen sind während der gesamten Veranstaltung möglich.

Zeit: Montag, 20. Mai ab 12.15 Uhr
Ort:  Staatliche Grundschule „Albert Schweitzer“, Thamsbrück, Thamsbrücker Hauptstraße 18, 99947 Bad Langensalza / OT Thamsbrück

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Medieneinladung: Europawahl 2019

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Die Zukunft der europäischen Agrarpolitik

Die Gemeinsame Europäische Agrarpolitik (GAP) nach 2020 wird die Zukunft der Thüringer Landwirtschaft bestimmen. Die Ausgestaltung der GAP liegt hierbei in den Händen des neu zu wählenden Europäischen Parlaments und der ebenfalls neu zu besetzenden Europäische Kommission.

Was aber sagen die betroffen Akteure in Thüringen? Wie soll die GAP nach 2020 aus ihrer Sicht aussehen? Wo sollen Schwerpunkte gesetzt, wo müssen Abstriche gemacht werden? Brauchen wir im Rahmen der GAP mehr finanzielle Unterstützung für Umwelt- und Artenschutzmaßnahmen? Sollen die Mittel in Abhängigkeit von der Betriebsgröße oder der Anbauart vergeben werden und welche Folgen hätte das für die Thüringer Landwirtschaft? 

Diese und andere Fragen diskutiert am 20. Mai Dr. Frank Augsten aus dem Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und ländlichen Raum mit dem Präsidenten des Thüringer Bauernverbandes (TBV) Dr. Klaus Wagner, dem Vorsitzenden des Fachausschusses für Agrarpolitik und TBV-Vizepräsidenten Dr. Lars Fliege, dem Landesgeschäftsführer des BUND für Umwelt und Naturschutz (Landesverband Thüringen) Dr. Burkhard Vogel sowie Reiko Wöllert, dem Landesgeschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (ABL) Thüringen.

Zeit: Montag, den 20. Mai, 18 Uhr
Ort: Europäisches Informationszentrum, Regierungsstraße 73, Erfurt

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Medieninformation: 1. Thüringer Schweinegipfel

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Regionale Schweinehaltung in Thüringen muss gesichert werden

Die Thüringer Schweinehalter sehen die Zukunft der heimischen Schweinehaltung in Gefahr, wenn sich die gesetzlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiter verschärfen. Daher forderten sie vor rund 230 Gästen auf dem heute stattfindenden 1. Thüringer Schweinegipfel in Waltershausen mehr Unterstützung von Seiten der Politik für die heimischen Tierhalter und ein Umdenken bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern. „Als Schweinehalter leisten wir einen erheblichen Beitrag zur Ernährung aller. Leider aber sind der Wert und das Wissen über unsere Arbeit bei vielen nicht ausreichend vorhanden. Gerade die stetige Verbesserung der Haltungsbedingungen für unserer Tiere und deren Wert muss stärker im Bewusstsein der Menschen verankert werden“, so André Telle, Vorsitzender der Interessengemeinschaft der Thüringer Schweinhalter (IGS).

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Medieninformation: Neues Thüringer Wassergesetz verabschiedet

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Gesetz bestraft Landwirte, die sich freiwillig im Gewässerschutz engagieren

Der Thüringer Bauernverband e.V. (TBV) bekräftigte heute im Zuge der Verabschiedung der Novelle des Thüringer Wassergesetzes durch die Thüringer Regierungskoalition erneut seine Ablehnung zentraler Teile des Gesetzes. Durch die Neuregelung für landesweit verpflichtende Gewässerrandstreifen mit weitgehenden Bewirtschaftungseinschränkungenentstehen rechtliche und wirtschaftliche Nachteile für zahlreiche Thüringer Betriebe“, so Dr. Klaus Wagner, Präsident des TBV. „Durch das gesetzliche Verbot von Pflanzenschutz und Düngung auf diesen Flächen können mehrere EU- und Landesnaturschutzprogramme, die einen solchen Verzicht als freiwillige Voraussetzung haben, bis zum Inkrafttreten neuer Programme mit der GAP 2020 in mehreren Jahren, nicht mehr genutzt werden. Dadurch werden gerade jene Landwirte bestraft, die sich bisher bereits im Gewässerschutz engagierten und solche Maßnahmen freiwillig ergriffen hatten. Naturschutzfachlich ist dies insbesondere auch auf den Biotopgrünlandflächen nicht nachvollziehbar und wird zur Nutzungsaufgabe von Kleinst- und Splitterflächen führen sowie das Problem der wirtschaftlichen Beweidung weiter verschärfen“, so die Kritik des Bauernpräsidenten.

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2019  Thüringer Bauernverband e.V.
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