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Medieninformation: Getreideproduktion kann Verbrauch nicht decken

Erneute Änderung der Düngeverordnung sorgt folglich für Unverständnis im Berufsstand

Die UN-Welternährungsorganisation (FAO) in Rom teilte kürzlich mit, dass die weltweit produzierte Getreidemenge den Verbrauch im Erntejahr 2018/19 nicht decken kann. Laut Schätzungen werden knapp 30 Millionen Tonnen mehr verbraucht, als erzeugt werden. Eine Ursache ist die extreme Dürre im letzten Jahr in Deutschland, aber auch in weiten Teilen Europas und Russlands. Allein in Europa ist ein Ertragsausfall von rund 6 Prozent zum Vorjahr zu verzeichnen. Die Produzenten von Brot und anderen Getreideerzeugnissen in Deutschland reagierten indes mit Preissteigerungen um 6,3 Prozent, dennoch wird es keine Verknappung bei der Versorgung mit Getreideerzeugnissen geben, da die Getreideläger- und speicher weltweit gut gefüllt sind. Die Landwirtschaft muss sich langfristig auf wiederkehrende Trockenperioden einstellen.

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Medieninformation: Änderungen Düngerecht

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Änderungsvorschläge der Bundesregierung zum Düngerecht gefährden Landwirtschaft

Fachexperten aus Thüringen und Niedersachsen warnen vor gravierenden Folgen

Am 7. März trafen sich rund 120 Thüringer Landwirte, Fachberater und Behördenvertreter der Wasserwirtschaft, des Bodenschutzes und der Landwirtschaft im Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum in Jena, um sich intensiv mit dem Thema Gewässerschutz auseinanderzusetzen. Dass die vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft geplanten Änderungen des Düngerechts weder fachlich gerechtfertigt noch hilfreich für den Gewässerschutz sind, darüber waren sich die anwesenden Fachexperten der Landwirtschaftskammer Niedersachsen sowie der Thüringer Fachbehörde einig. Der Düngeexperte Dr. Gerhard Baumgärtel von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen nannte die Pläne eine „Anordnung zum Hungern der Pflanzenbestände“. Auch die Landwirte zeigten sich entsetzt ob der realitäts- und praxisfernen Maßnahmen.

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Medieninformation: SuedLink-Verlauf

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Thüringer Bauernverband lehnt SuedLink-Verlauf durch den Süden und Westen Thüringens entschieden ab

Die gestern vorgestellte Planungen für den Verlauf der Stromtrasse verletzen das Gebot der Geradlinigkeit und werden massiv Natur und Landwirtschaft schädigen

Der Thüringer Bauernverband e.V. (TBV) lehnt die gestern durch die Netzbetreiber TenneT und TransnetBW vorgelegten Pläne für den Verlauf der Stromtrasse SuedLink durch den Süden und Westen Thüringen entschieden ab. „Der vorgelegte Plan verletzt nach wie vor in eklatanter Weise das Gebot der Geradlinigkeit und führt dazu, dass die Süd- und Westthüringer Landwirte durch die Beeinträchtigung ihrer Böden und die notwendigen Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen massiv belastet werden“, so der Präsident des TBV Dr. Klaus Wagner. Hinzu komme, dass bei einer Umsetzung der Pläne auch Teile der wertvollsten Thüringer Naturschutzgebiete, wie das Biosphärenreservat Rhön, in Mitleidenschaft gezogen werden, zu deren Schutz auch die Landwirtschaft jahrelang intensiv beigetragen habe, so Wagner weiter. Der TBV wird daher vehement Widerstand gegen den geplanten Verlauf der SuedLink-Stromtrasse leisten.

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Medieneinladung: Thüringer Gewässerschutzkooperationen

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Schutz der Thüringer Gewässer durch effiziente Stickstoff-Düngung

Um die Stickstoff- und Phosphoreinträge aus der Landwirtschaft in den Thüringer Gewässern zu reduzieren, kooperieren seit 2009 Behördenvertreter der Wasserwirtschaft, des Bodenschutzes und der heimischen Landwirtschaft in Form der Thüringer Gewässerschutzkooperationen eng miteinander. Durch die erfolgreiche Zusammenarbeit ist es effektiv gelungen, den Schutz der Thüringer Gewässer zu verbessern, indem die Gefahr, dass Nitrat in das Grundwasser gelangt, gemindert und Stickstoffüberschüsse signifikant gesenkt wurden.

Im Rahmen der Aktivitäten der Thüringer Gewässerschutzkooperationen findet am 7. März in Jena eine Weiterbildung statt, in der gezeigt wird, wie eine effiziente Stickstoff-Düngung möglich ist, die Oberflächengewässer und Grundwasser nicht belastet.

Der Thüringer Bauernverband lädt über die TBV-Service GmbH als beauftragtem Koordinator gemeinsam mit den Projektpartnern der JenaBios GmbH, der U.A.S. Umwelt- und Agrarstudien GmbH sowie dem TLLLR als Auftraggeber der Gewässerschutzkooperationen alle Vertreterinnen und Vertreter der Medien sowie alle Interessierten zu der Veranstaltung herzlich ein.

Zeit: 7. März 2019, ab 12.30 Uhr
Ort: Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und ländlichen Raum, Naumburger Straße 98, Jena, Haus V, Raum 3.09/3.10 (DG)

 

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Medieneinladung: 5. Oßmannstedter Gespräche

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Dialog zwischen Imkern und Landwirten im Zeichen des bayerischen Volksbegehrens zur Artenvielfalt

Die anhaltende öffentliche Diskussion über den Erhalt der Artenvielfalt und auch das bayerische Volksbegehren „Rettet die Biene“ zeigen, welche große Bedeutung der Zusammenarbeit und dem Dialog zwischen Imkern und Landwirten heute zukommt.

Wichtigstes Forum für einen Austausch zwischen Imkern und Landwirten in Thüringen sind die Oßmannstedter Gespräche, die am 2. März bereits zum fünften Mal stattfinden werden. Neben den genannten aktuellen Entwicklungen, wird in Fachvorträgen und Gesprächen u.a. geschaut, wie das neue gegründete Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum (TLLLR) den Dialog zwischen Imkern und Landwirten unterstützen und welchen Beitrag ein konventionell arbeitender landwirtschaftlicher Betrieb zum Schutz der europäischen Honigbiene leisten kann.

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2019  Thüringer Bauernverband e.V.
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