background
image1 image2 image3 image4

Aktuell

Medieninformation TBV Protest gegen GRÜNE Politik

PDF-Download Medieninformation    

Thüringer Bauernverband protestiert gegen GRÜNE Landwirtschaftspolitik

Beschränkungen der Agrarinvestitionsförderung, Hochwasserschutz, Flächenfraß und Wolfsmanagement sowie die zukünftige Verwendung der EU-Mittel benachteiligen Thüringer Landwirte

Der Thüringer Bauernverband e.V. (TBV), welcher mit mehr als 3.500 Mitgliedern nahezu 70 Prozent der Thüringer Landwirtschaft, egal ob Mehrfamilienbetriebe oder Einzelbetriebe, vertritt, hat sich heute den Protesten zahlreicher grüner Verbände gegen die aktuelle GRÜNE Landespolitik vor dem Thüringer Landtag angeschlossen. Die an der Landesregierung beteiligte Partei Bündnis90/Die GRÜNEN und insbesondere das Handeln der Umweltministerin Anja Siegesmund stellt aus Sicht des TBV die Existenz vieler Landwirtschaftsbetriebe in Frage. 

Einer der Hauptkritikpunkte des TBV ist, dass in der Agrarinvestitionsförderung (AFP) Tierbesatzobergrenzen eingeführt werden sollen. Wenn die Vorstellungen der Partei Bündnis90/Die Grünen Realität werden, wandert Tierhaltung aus Thüringen ab, da die Wirtschaftlichkeitsgrenze zur Aufrechterhaltung nicht mehr gegeben sein wird. Die Einführung von Tierbestandsobergrenzen widerspricht außerdem dem politischen Ziel einer Verbesserung der Tierhaltungsbedingungen. Jeder Stall, der mit Hilfe der AFP um- oder neugebaut wird, ermöglicht eine tierwohlgerechtere Haltung, da hierdurch modernere und damit bessere Bedingungen geschaffen werden. Die Begrenzung der Förderung widerspricht damit allen Bemühungen, das Tierwohl zu verbessern.Auch die Entwertung landwirtschaftlicher Flächen durch überdimensionale Hochwasserschutzgebiete, Gewässerrandstreifen oder die Umwandlung von Ackerflächen in extensives Grünland für Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen, wie durch das GRÜNE Thüringer Umweltministerium forciert, lehnen wir ab. 

Ein weiterer Kritikpunkt ist die, durch Bündnis90/Die Grünen intensivierte Unterstützung der Rückkehr des Wolfes nach Thüringen, ohne, dass die dadurch entstehenden Schäden im Sinne der Geschädigten, d.h. inklusive aller Folgeschäden und -kosten beglichen werden. Sollten die Richtlinien für durch den Wolf entstandene Schäden aller Art nicht angepasst werden, wird der Wolf zwangsläufig zu einer weiteren Reduzierung der Schafhaltung in Thüringen führen. 

 

Kontakt: 

   
Axel Horn    
Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Thüringer Bauernverband e. V.
Alfred-Hess-Straße 8, 99094 Erfurt
Telefon:
Fax:
E-Mail:
0361 / 26253-229
0361 / 26253-225
pressestelle@tbv-erfurt.de
 

 

2019  Thüringer Bauernverband e.V.
Diese Webseite verwendet Cookies. Zur Datenschutzerklärung