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Aktuell

SuedLink-Vorschlagstrassenkorridore

Der Thüringer Bauernverband hat im Rahmen der Anhörung durch die Bundesnetzagentur zu den beabsichtigten Trassenkorridoren der SuedLink-Erdverkabelung durch das Gebiet des Freistaates Thüringen Stellung genommen und diese u.a. wegen des Verstoßes gegen das Gebot der Geradlinigkeit erneut abgelehnt. Eine weitere Inanspruchnahme landwirtschaftlicher Flächen aufgrund der Verlegung der Erdkabel kann nicht hingenommen werden, ebenso wenig wie die zu erwartende Inanspruchnahme von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen. 

Es sind zwingend Bodenschutzmaßnahmen zu ergreifen, d.h. es sind u.a. Bodenschutzkonzepte zu erstellen, Untersuchungen bezüglich der Auswirkungen der Erdverkabelung auf den Boden anzustellen, eine bodenkundliche Baubegleitung und Beaufsichtigung sowie eine Rekultivierung der landwirtschaftlichen Böden und Flächen durchzuführen. Sollte die geplante Erdkabelstromtrasse im Ergebnis durch den Freistaat Thüringen verlaufen, muss es klare Entschädigungsregelungen für Eigentümer und Bewirtschafter geben. Die im Gesetz zur Beschleunigung des Energieleitungsausbaus erstmals geregelten anerkennungsfähigen Höchstgrenzen für Dienstbarkeitsentschädigungen, Beschleunigungszuschläge und Aufwandsentschädigungen reichen hier nicht aus.

Foto: TenneT
2019  Thüringer Bauernverband e.V.
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