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Aktuell

Objektive und zügige Untersuchung eingefordert

Mit Erschrecken und Erstaunen und vielfach mit Empörung haben viele Mitbürger auf die ersten Ergebnisse nach Durchsuchung einer Schweinezuchtanlage in Ostthüringen reagiert. Der Thüringer Bauernverband läßt keinen Zweifel daran zu, dass die Regeln des Tierschutzes von allen Tierhaltern eingehalten werden müssen. In der Medieninformation des Landeskriminalamtes Thüringen vom 21.07.2014 ist davon die Rede, dass das Töten von insgesamt 11 Sauen erforderlich war. Bereits am Donnerstag hatten die Ermittler 24 Tierkadaver beschlagnahmt und zur Untersuchung gegeben.

Am 23.7. ist in der Presse nun von 11 schwer verletzten Tieren die Rede, die getötet werden mussten, um sie angeblich von ihren Leiden und Schmerzen zu erlösen.
Damit werden zwei Sachverhalte bewertet bzw. unterstellt, die nicht von allen Verfahrensbeteiligten bestätigt werden:

  1. Bei den aufgefundenen Kadavern soll es sich um verendete Tiere gehandelt haben, die zum Abtransport in die Tierkörperbeseitigungsanstalt ordnungsgemäß in einem Container gelagert waren.
  2. Zehn von 11 später getöteten Tieren sollen sich in einem Stall für kranke Tiere befunden haben und dort medizinisch betreut worden sein. Das elfte Tier hatte sich beim Umstallen eine frische Verletzung zugezogen. Über die Behandlungsaussichten einzelner Tiere gab es zwischen den anwesenden Veterinären unterschiedliche Auffassung.

Der Thüringer Bauernverband hat bereits vor Monaten zu einer gründlichen und sachlichen Untersuchung der Vorgänge in dem Betrieb aufgefordert. Bevölkerung, Berufsstand und Betrieb haben ein Anrecht auf objektive Aufklärung der Sachverhalte und umfassende Information.

2019  Thüringer Bauernverband e.V.
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