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Aktuell

Berufswettbewerb der Landjugend 2019 startet

Am 14. Februar  startet mit den Regionalentscheiden in Heringen  und Oppurg der Berufswettbewerb der Landjugend 2019 unter dem Motto „Grüne Berufe #landgemacht – Qualität. Vertrauen. Zukunft.“. Weitere Standorte sind dann am  22. Februar in Körner, am 27. Februar in Kamsdorf, am 11. März in Bad Salzungen/Friemar und am 13. März in Buttelstedt. Auszubildende der Berufe Landwirt und Tierwirt messen ihr Wissen und Können in Theorie und Praxis. Am 26. Februar wird in Gehren der Nachwuchs der Forstwirte zum Wettbewerb antreten. Die Besten aller Regionalentscheide treffen sich am 16. April in Schwerstedt und Buttelstedt zum Landesentscheid, wo sich dann die Sieger  zur Teilnahme am Bundesentscheid im Juni in Herrsching (Bayern) qualifizieren. Die Thüringer Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft Birgit Keller hat die Schirmherrschaft übernommen.

Foto: BDL

Betriebsanweisung für den Einsatz von Isofluran

Trotz der zweijährigen Fristverschiebung des Verbotes der betäubungslosen Ferkelkastration sollte der Blick für eine Alternative nach dieser Frist nicht verloren gehen. Einige Betriebe ziehen die Isofluran-Narkose für sich in Betracht. Diese Methode ist derzeit der einzige Weg, um auch weiterhin kastrieren zu können. Eine große Rolle spielt dabei der Anwenderschutz. Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Gartenbau und Forsten hat daher nun eine Muster-Betriebsanweisung für Isofluran veröffentlicht, die auf der Homepage eingestellt ist. 

Foto: TBV

Thüringer Milchtag 2019

Der 23. Thüringer Milchtag findet am 25. Februar im Congress Center der Messe Erfurt statt. Unter dem Thema „Herausforderungen für das neue Jahrzehnt“ lädt das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft und die Landesvereinigung Thüringer Milch e. V. (LVTM) ein. Auch in diesem Jahr gilt die Tagung als agrarpolitische Auftaktveranstaltung des Jahres 2019. Über 350 Teilnehmer aus milcherzeugenden und -verarbeitenden Betrieben, aus der Politik und Verwaltung sowie aus der Wissenschaft werden erwartet, um über aktuelle Probleme des Subsektors Milch zu diskutieren.

Traditionell werden an diesem Tag Thüringer Milcherzeugern, Molkereien und Direktvermarkter ausgezeichnet.

Weiterlesen: Thüringer Milchtag 2019

Beantragung der Schaf-Ziegen-Prämie ab sofort möglich

Ab dem 15. Januar ist es möglich, die Schaf-Ziegen-Prämie zu beantragen. Diese soll Schaf- und Ziegenhalter unterstützen und dem Rückgang der Bestände in Thüringen entgegenwirken. Gefördert wird ein Betrag von 25 Euro je Tier und Jahr. Es bestehen mehrere Zuwendungsvoraussetzungen. Beispielsweise muss ein Mindestbestand von 20 Tieren gegeben sein, die zum Stichtag 3. Januar mindestens neun Monate alt sein müssen. Da die Prämie der De-minimis-Regelung unterliegt, ist die Fördersumme auf 5.000 Euro pro Jahr (15.000 Euro in drei Jahren) beschränkt. Das Antragsverfahren unterscheidet zwischen Antragstellern, die am InVeKoS teilnehmen, und solchen, die dies nicht tun. Dementsprechend gibt es zwei verschiedene Antragsformulare. Die Anträge können bis zum 31. März gestellt werden. Die Antragsunterlagen und weiterführende Informationen sind auf der Internetseite des Thüringer Ministeriums für Umwelt, Energie und Naturschutz eingestellt.

Quelle: pixabay

Orientalische Zackenschote – Eindringling in die Kulturlandschaft

Die Orientalische Zackenschote (Bunias orientalis) gilt als invasiver Neophyt und breitet sich die letzten 30 Jahren in Thüringen aus. Besonders ist diese, dem Raps ähnliche, Pflanze an Weg- und Straßenrändern zu sehen aber auch auf Baustellen und Grünland. Sie ist sehr konkurrenzstark und verdrängt aufgrund ihres schnellen Aufwuchses zahlreiche andere Pflanzen darunter auch Futterpflanzen. Von Weidetieren wird sie aufgrund ihres scharfen, rettichartigen Geschmacks meist gemieden. Das hat eine Wertminderung des Weide- oder Grünlandes zur Folge und mindert die Heugewinnung. Der Landschaftspflegeverband „Grüne Umwelt“ Sachsen-Anhalt bittet um Hilfe bei dem Versuch zu ermitteln, in welchem Umfang die Pflanze in landwirtschaftlichen Betrieben vorkommt, auf welchen Flächen dies der Fall ist und wie sie bekämpft wird.  Informationen über das Erscheinungsbild und weitere botanische Merkmale sind im Internet vorhanden. Wenn diese Pflanzen gesichtet werden, wird bis zum 8. Februar um Rückmeldung an André Rathgeber unter der Telefonnummer 0361/ 262 532 06 oder per E-Mail an  andre.rathgeber@tbv-erfurt.de gebeten. 

 
Foto: Wikipedia/Schurdl; Orientalisches Zackenschötchen (Bunias orientalis) auf Schotterbrache

Notwendige Meldungen zum Jahresbeginn

Stichtagsmeldung an die Tierseuchenkasse: Nach Tiergesundheitsgesetz sowie landesrechtlichen Vorschriften ist jeder Tierhalter verpflichtet, seinen Tierbestand an die Tierseuchenkasse zu melden. In der Regel muss das im Januar erfolgen. Für Details bitte bei der zuständigen Tierseuchenkasse erkundigen. Stichtagsmeldung an die HI-Tier (HIT): Nach der Viehverkehrsverordnung hat jeder Tierhalter - zusätzlich zu den Bewegungsmeldungen - der zuständigen Behörde bis zum 15. Januar die Anzahl der am 1. Januar gehaltenen Schweine zu melden (Stichtagsmeldung; schriftlich per Meldebogen oder unter www.hi-tier.de). Je nach Bundesland kann diese Meldung von der zuständigen Tierseuchenkasse übernommen werden.

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2019  Thüringer Bauernverband e.V.
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