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Aktuell

Neue Anwendungsbestimmungen im Umgang mit Pflanzenschutzmitteln

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) legt bei Neuzulassungen bzw. Zulassungsänderungen von Pflanzenschutzmitteln neue Anwendungsbestimmungen fest. So war das Tragen der Persönlichen Schutzausrüstung (PSA) beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln bisher als Kennzeichnungsauflagen deklariert. Aufgrund der neuen Einordnung der Auflagen zur Anwendungssicherheit als sogenannte Anwendungsbestimmungen, stellen Missachtungen der Vorschriften eine Ordnungswidrigkeit dar. Welche PSA getragen werden muss, kann zwischen den Pflanzenschutzmitteln variieren und sollte bei jedem Mittel dem Sicherheitsdatenblatt entnommen werden. Zuständige Überwachungs- und Kontrollbehörden können die Verstöße beim Tragen der vorgeschriebenen Schutzkleidung mit einem Bußgeld ahnden. Auch Kürzungen bei EU-Direktzahlungen sind möglich. Ausführlichere Informationen können unter dem Link eingesehen werden. 

Foto: TBV

Bauer Willi zu Gast im Museum Kloster Veßra

„Die Landwirtschaft ist an allem schuld!“ Diesen Eindruck könnte man gewinnen, wenn man den öffentlichen Medien in den letzten Monaten Glauben geschenkt hat. Dr. Willi Kremer-Schillings, besser bekannt als „Bauer Willi“, möchte Anregungen und Lösungsvorschläge für mehr und kreativere Kommunikation in und für die Landwirtschaft geben. Er wird am 2. April im Museum Kloster Veßra ab 18.30 Uhr seinen Vortrag halten. Karten erhalten Sie für 6 Euro bereits jetzt im Vorverkauf, aber auch am 2. April an der Abendkasse.

Da die Plätze begrenzt sind, möchten wir Sie bitten, sich bei Interesse per E-Mail (region.sued@tbv-erfurt.de) oder Telefon (03685 682 528) bei uns zu melden, damit wir Ihnen Karten reservieren können.

Schillings ist der Auffassung, dass die Landwirte einfach zu wenig mit den Mitbürgern über ihr Tun reden. Hier will er Abhilfe schaffen und zeigen, dass auch komplizierte Wahrheiten mit einem Dialog-Angebot an die Verbraucher und die Gesellschaft vermittelt werden können.

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Landwirtschaftszählung 2020 startet

In den nächsten Tagen geht rund 3.700 Thüringer Landwirtschaftsbetrieben Post vom Thüringer Landesamt für Statistik mit den Zugangsdaten zum Online-Fragebogen zu. Hintergrund ist die bundesweite Landwirtschaftszählung. Die Befragung richtet sich an alle landwirtschaftlichen Betriebe, die über mindestens fünf Hektar landwirtschaftlich genutzte Fläche verfügen oder bestimmte Mindesttierbestände bzw. Mindestanbauflächen für Sonderkulturen aufweisen. Die Auskünfte sind verpflichtend. 

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InVeKoS-Verpflichtungen für 2020

Das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) veröffentlichte vergangene Woche die neuen Dokumente für die InVeKoS-Beantragung 2020. Dabei gelten die gleichen Bestimmungen und Verpflichtungen wie im Vorjahr für Greening und die Beihilfefähigkeit von Flächen. Für die KULAP-Maßnahmen wurde ein Erlass veröffentlicht. Danach ist für die KULAP-Antragstellung 2020 geregelt, dass für alle auslaufenden KULAP-Maßnahmen (außer A425/V425 Gewässerschutzstreifen) ein Antrag auf Anschlussförderung gestellt werden kann. Für den Ökolandbau gelten ausführlichere Regelungen. Weiterhin wurde die CrossCompliance-Broschüre überarbeitet. Alle Dokumente sind unter https://infrastruktur-landwirtschaft.thueringen.de/unsere-themen/landwirtschaft/agrarfoerderung/flaechen/verfügbar. 

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Bundes-Düngeverordnung: Bundesratsverfahren hat begonnen

Vergangene Woche leitete das Bundeskanzleramt den Verordnungsentwurf zur Novelle der Bundes-Düngeverordnung (Bundes-DüV) an den Bundesrat weiter, wodurch das offizielle Bundesratsverfahren begonnen hat. Die EU-Kommission hat im Vorfeld angekündigt, dass sie keine weiteren Verzögerungen tolerieren wird und bis zum 3. April eine Verabschiedung erfolgen muss, um ein zweites EU-Anlastungsverfahren zu verhindern. Vor diesem Hintergrund ist mit einer zeitnahen Verabschiedung der Novelle der Bundes-DüV zu rechnen, womit die vorgesehenen Verschärfungen ab Herbst dieses Jahres gelten werden. Nach deren Verabschiedung haben die Bundesländer sechs Monate Zeit, diese durch eine Landesverordnung zu ergänzen und umzusetzen. Wesentlicher Teil der Erarbeitung einer Landes-DüV wird eine erneute Ausweisung der Roten Gebiete sein. Dies hatte die EU-Kommission gefordert, um ein deutschlandweit einheitliches Ausweisungsverfahren zu erwirken. Seitens der Kommission wurde auch eine bundeseinheitliche Binnendifferenzierung gefordert. Diese wird in den nächsten Wochen durch Bund und Länder erarbeitet und dann als Ausweisungsbasis für die Roten Gebiete verwendet werden. Der Thüringer Bauernverband bringt sich an geeigneter Stelle mit ein.

Präsidium des Landseniorenverbandes hat getagt

Das Präsidium des Landseniorenverbandes Thüringen traf sich am 6. Februar zu seiner ersten Sitzung im neuen Jahr(zehtn). Der Arbeitsplan mit den insgesamt fünf Präsidiumssitzungen, zwei Vertreterversammlungen im Frühjahr und Herbst sowie dem Höhepunkt, der Jahrestagung Anfang September, wurde hierbei beschlossen.

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Unterkategorien

2020  Thüringer Bauernverband e.V.
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