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Aktuell

Corona-Virus: Betriebsanweisungen und Informationen zu Nutztieren verfügbar

Ergänzend zu den bereits verfügbaren Informationen vom 9. März ist darauf hinzuweisen, dass die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) Betriebsanweisungen für das Coronavirus SARS-CoV-2 herausgegeben hat. Diese liegen auch auf polnisch und rumänisch vor. Alle Varianten sind auf der Homepage der SVLFG herunterzuladen

Die aufkommende Frage, ob sich auch Schweine, Hühner und andere bei uns übliche Nutztiere / lebensmittelliefernde Tiere mit SARS-CoV-2 infizieren und es weiterverbreiten können ist nach derzeitigem Stand mit nein zu beantworten. Es gibt nach Angaben des Friedrich-Loeffler-Instituts bisher keine Hinweise darauf, dass sich Nutztiere mit SARS-CoV-2 infizieren können. 

Corona-Virus: Gesundheitsämter ohne Notfallpläne für Landwirtschaftsbetriebe

In Deutschland steigt die Zahl der Infizierungen mit dem Coronavirus stetig. Sind Personen erkrankt, werden diese sowie alle möglichen Kontaktpersonen 14 Tage unter Quarantäne gestellt. Der Thüringer Bauernverband (TBV) hat bei den Gesundheitsämtern nachgefragt, wie speziell landwirtschaftliche Betriebe mit solch einer Situation umgehen sollen. Das Ergebnis zeigt: Die Isolierung der Menschen steht an erster Stelle, auch bei Verdachtsfällen und Kontaktpersonen. Die Betriebe werden aufgefordert, selbst entsprechende organisatorische Vorkehrungen zu treffen. Dies bedeutet entweder Kohorten zu bilden oder aber die Leute nicht zusammen arbeiten zu lassen, soweit dies möglich ist. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat auf Grundlage des Szenarios einer Influenza-Pandemie ein „Handbuch betriebliche Pandemieplanung“ für Unternehmen erarbeitet, dessen konkrete Empfehlungen zur Vorsorge bei einem Pandemie-Risiko auch im Hinblick auf die Lage beim Coronavirus übertragbar sein dürften. Das auf der BBK-Website www.bbk.bund.de herunterzuladende Handbuch könnte eine hilfreiche Grundlage für Unternehmen darstellen: https://bit.ly/2xfNHKk

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Neue Anwendungsbestimmungen im Umgang mit Pflanzenschutzmitteln

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) legt bei Neuzulassungen bzw. Zulassungsänderungen von Pflanzenschutzmitteln neue Anwendungsbestimmungen fest. So war das Tragen der Persönlichen Schutzausrüstung (PSA) beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln bisher als Kennzeichnungsauflagen deklariert. Aufgrund der neuen Einordnung der Auflagen zur Anwendungssicherheit als sogenannte Anwendungsbestimmungen, stellen Missachtungen der Vorschriften eine Ordnungswidrigkeit dar. Welche PSA getragen werden muss, kann zwischen den Pflanzenschutzmitteln variieren und sollte bei jedem Mittel dem Sicherheitsdatenblatt entnommen werden. Zuständige Überwachungs- und Kontrollbehörden können die Verstöße beim Tragen der vorgeschriebenen Schutzkleidung mit einem Bußgeld ahnden. Auch Kürzungen bei EU-Direktzahlungen sind möglich. Ausführlichere Informationen können unter dem Link eingesehen werden. 

Foto: TBV

Bauer Willi zu Gast im Museum Kloster Veßra

„Die Landwirtschaft ist an allem schuld!“ Diesen Eindruck könnte man gewinnen, wenn man den öffentlichen Medien in den letzten Monaten Glauben geschenkt hat. Dr. Willi Kremer-Schillings, besser bekannt als „Bauer Willi“, möchte Anregungen und Lösungsvorschläge für mehr und kreativere Kommunikation in und für die Landwirtschaft geben. Er wird am 2. April im Museum Kloster Veßra ab 18.30 Uhr seinen Vortrag halten. Karten erhalten Sie für 6 Euro bereits jetzt im Vorverkauf, aber auch am 2. April an der Abendkasse.

Da die Plätze begrenzt sind, möchten wir Sie bitten, sich bei Interesse per E-Mail (region.sued@tbv-erfurt.de) oder Telefon (03685 682 528) bei uns zu melden, damit wir Ihnen Karten reservieren können.

Schillings ist der Auffassung, dass die Landwirte einfach zu wenig mit den Mitbürgern über ihr Tun reden. Hier will er Abhilfe schaffen und zeigen, dass auch komplizierte Wahrheiten mit einem Dialog-Angebot an die Verbraucher und die Gesellschaft vermittelt werden können.

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Landwirtschaftszählung 2020 startet

In den nächsten Tagen geht rund 3.700 Thüringer Landwirtschaftsbetrieben Post vom Thüringer Landesamt für Statistik mit den Zugangsdaten zum Online-Fragebogen zu. Hintergrund ist die bundesweite Landwirtschaftszählung. Die Befragung richtet sich an alle landwirtschaftlichen Betriebe, die über mindestens fünf Hektar landwirtschaftlich genutzte Fläche verfügen oder bestimmte Mindesttierbestände bzw. Mindestanbauflächen für Sonderkulturen aufweisen. Die Auskünfte sind verpflichtend. 

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InVeKoS-Verpflichtungen für 2020

Das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) veröffentlichte vergangene Woche die neuen Dokumente für die InVeKoS-Beantragung 2020. Dabei gelten die gleichen Bestimmungen und Verpflichtungen wie im Vorjahr für Greening und die Beihilfefähigkeit von Flächen. Für die KULAP-Maßnahmen wurde ein Erlass veröffentlicht. Danach ist für die KULAP-Antragstellung 2020 geregelt, dass für alle auslaufenden KULAP-Maßnahmen (außer A425/V425 Gewässerschutzstreifen) ein Antrag auf Anschlussförderung gestellt werden kann. Für den Ökolandbau gelten ausführlichere Regelungen. Weiterhin wurde die CrossCompliance-Broschüre überarbeitet. Alle Dokumente sind unter https://infrastruktur-landwirtschaft.thueringen.de/unsere-themen/landwirtschaft/agrarfoerderung/flaechen/verfügbar. 

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Unterkategorien

2020  Thüringer Bauernverband e.V.
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