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Aktuell

Afrikanische Schweinepest kommt näher

Am 14. November wurde bei einem tot aufgefunden Wildschwein im westlichen Teil Polens die Afrikanische Schweinepest (ASP) festgestellt. Der Fundort liegt nur rund 80 km von der Grenze zu Brandenburg entfernt. In Polen gibt es zwar bereits seit fünf Jahren ein Seuchengeschehen, dieses war bisher jedoch 250 km östlich vom jetzigen Fundort entfernt. Damit ist die Bedrohung einer Einschleppung der ASP nach Deutschland weiter gewachsen. Daher ist es für Schweine haltende Betriebe dringend anzuraten, die betrieblichen Krisen/Notfallpläne zu prüfen und ggf. zu aktualisieren. Selbiges gilt für die betrieblichen Biosicherheitsmaßnahmen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollten erneut aufgeklärt und sensibilisiert werden. Auch Jäger und Jägerinnen sind zur Wachsamkeit aufgerufen. Infomaterial und Merkblätter zur ASP finden Sie unter Service/Downloads/Downloadbereich Öffentlich/Afrikanische Schweinpest (ASP)/

Foto: Pixabay

12. Mitteldeutsches Biobranchentreffen – frühzeitig anmelden!

Am Montag, den 2.Dezember, findet in Magdeburg das 12. Mitteldeutsche Biobranchentreffen statt, bei dem sich führende Akteure der ökologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft aus Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt zum jährlichen Dialog treffen. Da der Veranstaltungssaal in seiner Kapazität begrenzt ist, wird um frühzeitige Anmeldung bis 18. November gebeten bei werner@biohoefegemeinschaft.de oder per Fax unter 039050/ 995 07. Die Veranstaltung greift die Herausforderungen und geänderten Rahmenbedingungen auf, vor denen die Biobranche in den mitteldeutschen Ländern aktuell steht: auf der Erzeugerseite eine erhöhte Umstellungsbereitschaft, begrenzte Mittel zur Absicherung der flächenbezogenen Ökoförderung, neue Marktpartner in konventionellen Strukturen und aktuell gesunkene Preise für Umstellungs- und Futtergetreide; auf der anderen Seite ein deutlich gestiegenes Umweltbewusstsein der Bevölkerung, eine weiter zunehmende Nachfrage nach ökologisch erzeugten Lebensmitteln und neue Wege in den Kooperationsbeziehungen von Verbänden und konventionellem Einzelhandel. 

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Medieninformation: Ausgang der Landtagswahl in Thüringen

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Die Thüringer Landwirtschaft braucht eine stabile Landesregierung

Für die Thüringer Landwirte stehen in den nächsten Wochen und Monaten auf Bundes- und EU-Ebene zahlreiche agrarpolitische Entscheidungen an, die die Zukunft der Thüringer Landwirtschaft maßgeblich beeinflussen werden. Um hier gehört zu werden, bedarf es einer starken Thüringer Stimme. Der Präsident des Thüringer Bauernverbandes Dr. Klaus Wagner fordert deshalb die Vertreterinnen und Vertreter der Parteien DIE LINKE, CDU, SPD, B90/Die Grünen und FDP auf, im Interesse der Thüringer Landwirte gemeinsam und konstruktiv an der Herstellung einer stabilen Landesregierung im Freistaat mitzuwirken. Dabei sollte das Interesse des Landes über den einzelnen Interessen der Parteien stehen. „Mit dem Ergebnis der Landtagswahl ist eine neue Situation entstanden, die nicht mit bisherigen Denkmustern, sondern nur mit Offenheit für neue Wege gelöst werden kann“, so Wagner.

Neben den schwierigen Mehrheitsverhältnissen im neuen Thüringer Landtag ist es aus Sicht des Thüringer Bauernverbandes besonders bedauerlich, dass dem zukünftigen Landtag kein Abgeordneter mit landwirtschaftlichen Berufshintergrund angehören wird.

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100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Agrarpolitisches Wahlforum in Südthüringen

„Was würde die Automobilindustrie sagen, wenn sie auf einmal 40 Prozent weniger Ertrag hätte, so wie es bei der Landwirtschaft der Fall ist?“, so die klaren Worte von Dr. Klaus Wagner, Präsident des Thüringer Bauernverbandes (TBV), die er anlässlich des Agrarpolitischen Wahlforums des Regionalbauernverbandes Südthüringen am 10. Oktober in Haina an die Vertreterinnen und Vertreter der Parteien richtete. Wagner stellte zunächst die Wahlforderungen des TBV in Vorbereitung der Landtagswahlen vor. Die Politiker Michael Heym (CDU), Thomas Jakob (SPD), Steffen Harzer (Die Linke), Gerald Ullrich (FDP), Matthias Schlegel (Bündnis90/ Die Grünen) und Anton Friesen (AfD) waren Gäste der Podiumsdiskussion.

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„Erfolg ist kein Glück“: Feierliche Zeugnisübergabe für Absolventen aus dem Eichsfeld und dem Unstrut-Hainich-Kreis

Am Mittwoch, den 18. September, fand in den Räumen des Obereichsfelder Bildungswerkes die feierliche Zeugnisübergabe an die Absolventinnen und Absolventen der Grünen Berufe aus dem Eichsfeld und dem Unstrut-Hainich-Kreis statt. Für die würdige Ausgestaltung hatten die Hauswirtschafter/innen festlich geschmückt und selbstgemachten Kuchen angeboten. Insgesamt haben neun Landwirte, zwei Tierwirte, drei Gärtner, ein Hauswirtschafter, neun Fachpraktiker Hauswirtschaft sowie drei Fachpraktiker personale Hauswirtschaft erfolgreich ihre Ausbildung abgeschlossen. 

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Blühstreifenpatenschaft im eigenen Betrieb?

Blühpatenschaften sind in Bayern ein voller Erfolg. Auch in Thüringen gibt es mehrere Landwirte, die das Konzept der Blühpatenschaften erfolgreich umsetzen. Der Thüringer Bauernverband (TBV) möchte Betriebe, die an diesem Konzept Interesse haben, ermutigen, eine Blühstreifenpatenschaft im Unternehmen umzusetzen und öffentlich anzubieten. Als Hilfestellung ist beim TBV eine Fachinformation hinterlegt, die bei Bedarf abgerufen werden kann. Ansprechpartner ist André Rathgeber (Telefon: 0361/262 53 206, E-Mail andre.rathgeber@tbv-erfurt.de).

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2020  Thüringer Bauernverband e.V.
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