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Aktuell

Initiative Tierwohl – Anmeldung noch bis 6. Juli möglich

Noch bis zum 6. Juli 2018 können sich Schweinehalter, die Sauenhaltung, Ferkelaufzucht und/oder Mast betreiben, über die TBV Service und Marketing GmbH registrieren lassen. Jeder Tierhalter legt einen Umsetzungstermin fest, der zwischen dem 1. Oktober 2018 und dem 28. Februar 2019 liegen muss. Die Grundanforderungen und alle gewählten Kriterien müssen ab Umsetzungstermin eingehalten werden. Für die Initiative Tierwohl sind die Betriebe nach erfolgreich bestandenem Audit zugelassen. Es können sich auch Betriebe anmelden, die sich zuvor abgemeldet hatten oder die das Audit nicht bestanden hatten. Sollten sich mehr Betriebe registrieren als Budget zur Verfügung steht, entscheidet ein Losverfahren über die Teilnahme. Entsprechend der Laufzeit des Programms 2018 bis 2020 ist die Teilnahme für alle Betriebe bis maximal 30. Juni 2021 begrenzt. Bei Fragen melden Sie sich bitte bei der TBV-Service und Marketing GmbH unter der Telefonnummer 0361/ 26 25 32 10.

 

Schweinebestand in Thüringen gesunken

Zum Stichtag 3. Mai 2018 wurden in Thüringen 729.700 Schweine gehalten und damit 21.300 (-3 Prozent) weniger als zum letzten Stichtag, dem 3. November 2017. Der größte Rückgang war bei Läufern der Gewichtsklasse 20-50 kg zu verzeichnen (-17 Prozent oder -20.000 Tiere). Ein leichter Anstieg von 4.300 Tieren (+1 Prozent) war bei den Ferkeln zu erkennen. Auch bei Zuchtsauen konnte ein Zuwachs verzeichnet werden, nämlich +6 Prozent (+5.300 Tiere). Im Vergleich zur Vohrjahreserhebung vom 3. Mai 2017 erfolgte in der Summe ein Bestandsabbau von 22.600 Tieren.

Foto: A. Horn

Bereits massive Trockenschäden zur Flurfahrt im Kyffhäuserkreis festgestellt

Die überbetriebliche Flurfahrt des Bauernverbandes Kyffhäuserkreis e.V. führte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am 21. Juni in die Gemarkungen in und um Oldisleben und Kannawurf. Die z.T. schlechten Aussaatbedingungen und die nun bereits seit Wochen anhaltende Trockenheit haben sich massiv auf den Bestand sämtlicher Feldfrüchte ausgewirkt. Mit erheblichen Ertragseinbußen bis hin zu Totalausfällen muss gerechnet werden. Wegen Notreife musste mit der Wintergerstenernte bereits zwei Wochen ehr als üblich begonnen werden. Absehbar ist ebenfalls, dass hier auch das Viehfutter knapp wird. Neben diesen ernüchternden Eindrücken gab es zur Flurfahrt noch einige Informationen zur Datenschutzgrundverordnung, zum Lernort Bauernhof in Thüringen, ein Projekt des Thüringer Bauernverbandes e.V., und ebenso zu den aktuellen Entwicklungen beim Pflanzenschutz. Zum Abschluss der Flurfahrt gab es noch einen kurzen Abstecher zum Schloss Kannawurf. Das Schloss, welches seit einigen Jahren Schritt für Schritt aus dem Dornröschenschlaf erweckt wird, soll künftig in der Region als „Künstlerhaus“ von sich reden machen.

Foto: U. Ropte; Uwe Erl (2.v.l.) zeigt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Flurfahr die Schäden auf dem Ackerbohnenfeld

Neueste Entwicklungen bei Bundesfernstraßenmautgesetz

Der Thüringer Bauernverband e.V. hat für seine Mitglieder auf der Homepage unter Service/Downloads/Downloadbereich Mitglieder/Interne Stellungnahmen und Positionspapiere/ aktuelle Informationen zum Bundesfernstraßenmautgesetz eingestellt. Bei Bedarf können diese gerne eingesehen und heruntergeladen werden. 

Foto: Pixabay

Erinnerung: Fachtag „Umstellung auf ökologische Landwirtschaft“

Am 28. Juni findet von 9.30 Uhr bis ca. 16.00 Uhr in Marksuhl, auf dem Landwirtschaftsbetrieb der Familie Beate Brand, Baueshof 3 in Marksuhl ein Fachtag „Umstellung auf ökologische Landwirtschaft“ statt. Mit diesem Seminar soll praxisnah zu Fragen der Umstellung auf ökologische Landwirtschaft informiert werden. Um Anmeldung bei Ute Baumbach unter der Telefonnummer 0361/ 654 566 85, Mobil unter 0172/ 777 81 65 oder per E-Mail an ute.baumbach@gaea.de wird gebeten. Die Teilnahme ist kostenfrei.

GAP nach 2020: Ministerpräsident findet klare Worte gegen Kappung und Degression

Im Rahmen einer Informations- und Diskussionsveranstaltung mit EU-Kommissar Günther Oettinger am 19. Juni in der Thüringer Staatskanzlei hat der Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow starke Bedenken gegen die von EU-Kommissar Phil Hogan vorgelegten Entwürfe zur Ausgestaltung der gemeinsamen europäischen Agrarpolitik geäußert. Die klaren Worte gegen eine Kappung und Degression der Agrarförderung stieß bei den anwesenden Landwirten auf große Zustimmung. Die Thüringer Landesregierung muss aus Sicht des Thüringer Bauernverbandes e.V. (TBV) bei den anstehenden politischen Verhandlungen in dieser Frage mit einer einheitlichen Position auftreten, wenn sie als starke Stimme für die heimische Landwirtschaft wahrgenommen werden will. Oettinger nahm die Bedenken des Thüringer Ministerpräsidenten ernst und sagte, dass er bei den EU-Agrarhilfen noch Chancen sehe, nachzubessern. Über die künftige Höhe der Agrarprämien sei, so der EU-Kommissar, das letzte Wort noch nicht gesprochen.

Foto: Thüringer Staatskanzlei

2019  Thüringer Bauernverband e.V.
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