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Aktuell

Entscheidung zum ELER-Fonds gefordert

Zum Thüringer Milchtag in Erfurt am 3.Februar sprach der Präsident des TBV, Helmut Gumpert, zu aktuellen agrarpolitischen Fragen und zum Stand der Programmplanung der neuen GAP der EU. „Das Ministerium muss nun endlich ein tragfähiges Konzept für den ELER-Fonds vorlegen“, fordert Gumpert von Minister Jürgen Reinholz. „Denn gerade die viehhaltenden und Grünland bewirtschaftenden Betriebe in Thüringen, sind auf eine solide Ausgestaltung angewiesen.“ 

 

Dioxin-Prozess vor Amtsgericht Vechta geplatzt

Nachdem das Landgericht Itzehoe entschieden hat, kein Hauptverfahren im Zusammenhang mit dem sogenannten Dioxinskandal gegen die Chefs von Harles & Jentzsch zu eröffnen, ist jetzt auch das „Dioxin-Verfahren“ vor dem Amtsgericht Vechta geplatzt. Seit April 2013 müssen sich dort die ehemaligen Geschäftsführer der Landwirtschaftlichen Bezugsgenossenschaft Damme (LBD) Karl T. (49) und Bernard B. (63) verantworten. Ihnen wird vorgeworfen, falsche Unbedenklichkeitsbescheinigungen für Futtermittel ausgestellt zu haben. Beide bestreiten die Vorwürfe. Die Verteidiger hatten im Laufe des Verfahrens etwa 15 Befangenheitsanträge gestellt. Diesmal wurde dem Antrag von einem Richter des Amtsgerichts Vechta gegen die amtierende Richterin stattgegeben. Die Richterin soll in der Verhandlung am 17. Januar in Richtung Verteidiger und Angeklagte gesagt haben, sie würden sowieso in Berufung gehen. Das Verfahren muss jetzt völlig neu aufgerollt werden. Verteidiger Axel Dohmann, der einen der beiden Angeklagten vertritt, will hingegen eine Verfahrenseinstellung beantragen. Er sieht Verfahrenshindernisse wie eine überlange Verfahrensdauer mit einer starken Belastung der Angeklagten. Aus ursprünglich geplanten zwei Verhandlungstagen waren inzwischen 22 geworden. Quelle: www.animal-health-online.de

De-minimis-Beihilfen in der Landwirtschaft erhöht

Die EU-Kommission hat eine neue Verordnung über geringfügige Beihilfen (De-minimis-Beihilfen) in der landwirtschaftlichen Primärerzeugung verabschiedet. Diese gilt ab dem 1. Januar 2014. Der Betrag pro Empfänger wird auf 15.000 Euro in einem Zeitraum von drei Steuerjahren angehoben. Bis zum Jahr 2013 betrug die maximale De-minimis-Beihilfe im Agrarsektor 7.500 Euro.

Aufruf zur Teilnahme am Tag des offenen Hofes 2014

Ein Weg mehr Transparenz für die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit zu erlangen, sind Verbraucher orientierte Veranstaltungen. Eine Initiative dazu geht vom Deutschen Bauernverband (DBV) und seinen Landesverbänden aus – der Tag des offenen Hofes. 2014 soll der Tag des offenen Hofes eine bundesweite, gemeinsame Aktion möglichst vieler Bauernfamilien und landwirtschaftlichen Betrieben, von deren Nachbarn, Berufskollegen und vielen ehrenamtlichen Helfern werden. Damit soll Interessierten die Möglichkeit geboten werden, direkten Kontakt zur Landwirtschaft zu erleben. In diesem Jahr findet die bundesweite Veranstaltung am 14./15. Juni statt. Der Thüringer Bauernverband ruft erneut alle Mitgliedsbetrieb dazu auf, der Landesgeschäftsstelle zu melden, wer sich an dieser Aktion beteiligen möchte. Für die gastgebenden Betriebe, die ihren Hof an diesem oder auch einem anderen Wochenende den Besuchern öffnen, stehen auf der Seite des DBV Downloads, in Form von Logos, Postern, Postkarten und mehr, zur Verfügung. Weitere Werbe- und Informationsmaterialien zum Tag des offenen Hofes sind beim TBV erhältlich. Eine Übersicht der Betriebe, die sich bereits beim DBV und TBV gemeldet haben, sowie die Downloads und Kontaktdaten zu Ansprechpartnern sind unter www.offener-hof.de zu finden.

Bauernverband startet Mitmachaktion „Pflanzen ernähren und schützen!

Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, hat anlässlich der Agritechnica 2013 in Hannover die Aktion „Pflanzen ernähren und schützen!“ gestartet. Mit der neuen Aktion auf der Mitmachplattform „meine-bauernfamilie.de“ können sich die Landwirte in Deutschland nun direkt an die EU-Kommissare Janez Potocnik und Tonio Borg wenden und diese auffordern, die Erzeugung von qualitativ hochwertigen und sicheren Nahrungsmitteln auch weiterhin zu ermöglichen. Der DBV-Präsident erklärte vor Journalisten in Hannover, dass die EU-Kommission eine standort- und bedarfsgerechte Düngung grundsätzlich in Frage stellen will. So gäbe es Vorschläge für absolute Obergrenzen bei der Düngung und Überlegungen, die Ausbringung von Wirtschaftsdünger erheblich einzuschränken.

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2018  Thüringer Bauernverband e.V.
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