background
RuV1 RuV2 RuV3 RuV4

Aktuell

Ein klares Votum für die Landwirtschaft

Wiese bei Eisenach Der Thüringer Bauernverband e.V. (TBV) begrüßt die zielgerichtete Weiterführung des Kulturlandschaftsprogramms (KULAP) in Thüringen. Der Berufsstand hat die von Landwirtschaftsminister Jürgen Reinholz vorgestellte Planungen zur Ausgestaltung des KULAP in Thüringen und die finanzielle Ausstattung des ELER positiv aufgenommen. Zur Klausurtagung des Thüringer Bauernverbandes in Erfurt bekam Minister Reinholz dafür Applaus. 

Die vom Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz (TMLFUN) im Jahr 2013 zunächst vorgeschlagene Ausgestaltung des KULAP hätte die grünlandbewirtschaftenden Betriebe flächendeckend in Schwierigkeiten gebracht. Durch Bemühungen des TBV und eine zielgerichtete Zusammenarbeit mit dem TMLFUN ist nun die Basis für ein praxistaugliches KULAP entstanden. „Ein klares Votum des Ministeriums für die Landwirtschaft in Thüringen. Die flächendeckende Bewirtschaftung und der Erhalt der einzigartigen Kulturlandschaft Thüringens haben so eine Zukunft“, so der TBV-Präsident Helmut Gumpert. 

 

Sorgen der Bauern wurden ernstgenommen

Umstrittener ehemaliger Abteilungsleiter wird nicht in die TLL entsandt 

Helmut Gumpert - Präsident des TBVAls einen Schritt in die richtige Richtung bezeichnete Helmut Gumpert, Präsident des Thüringer Bauernverbandes e.V. (TBV), die Entscheidung des Landwirtschaftsministers Jürgen Reinholz, den umstrittenen ehemaligen Abteilungsleiter Dr. Udo Wedekind bis zur Klärung der dienstrechtlichen Vorwürfe zu beurlauben und nicht in die Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft zu entsenden. Gumpert hatte sich im Vorfeld der jährlichen Klausurtagung, die in diesem Jahr vom 11. Februar bis zum 13. Februar 2014 in Erfurt stattfinden wird, mit Minister Reinholz getroffen, um noch offene Fragen bei der Ausgestaltung des Kulturlandschaftsprogramms, der Finanzierung der Bewirtschaftung benachteiligter Gebiete und Investitionen ins Tierwohl zu klären. „Ich bin zuversichtlich, dass der Minister morgen Nachmittag gute Botschaften überbringen wird“, zeigte sich der TBV-Präsident optimistisch.

Termine für die diesjährigen Biogasfachtagungen festgelegt

TBV, TLL und Fachverband Biogas haben in ihrem Jahresgespräch neben der Diskussion zur angespannten Lage der Biogasbranche die Termine für die diesjährigen Biogasfachtagungen festgelegt. Die erste Biogasfachtagung findet am 20. März 2014 mit den Schwerpunkten Flexibilisierung und Entschwefelung in Alach statt. Aus aktuellem Anlass soll dort auch das EEG-Eckpunktepapier besprochen werden. Dafür konnte der stellvertretende Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes Udo Hemmerling als Referent gewonnen werden. Die zweite Veranstaltung wird am 01. Juli 2014 stattfinden und die dritte am 04. November 2014.

Entscheidung zum ELER-Fonds gefordert

Zum Thüringer Milchtag in Erfurt am 3.Februar sprach der Präsident des TBV, Helmut Gumpert, zu aktuellen agrarpolitischen Fragen und zum Stand der Programmplanung der neuen GAP der EU. „Das Ministerium muss nun endlich ein tragfähiges Konzept für den ELER-Fonds vorlegen“, fordert Gumpert von Minister Jürgen Reinholz. „Denn gerade die viehhaltenden und Grünland bewirtschaftenden Betriebe in Thüringen, sind auf eine solide Ausgestaltung angewiesen.“ 

 

Dioxin-Prozess vor Amtsgericht Vechta geplatzt

Nachdem das Landgericht Itzehoe entschieden hat, kein Hauptverfahren im Zusammenhang mit dem sogenannten Dioxinskandal gegen die Chefs von Harles & Jentzsch zu eröffnen, ist jetzt auch das „Dioxin-Verfahren“ vor dem Amtsgericht Vechta geplatzt. Seit April 2013 müssen sich dort die ehemaligen Geschäftsführer der Landwirtschaftlichen Bezugsgenossenschaft Damme (LBD) Karl T. (49) und Bernard B. (63) verantworten. Ihnen wird vorgeworfen, falsche Unbedenklichkeitsbescheinigungen für Futtermittel ausgestellt zu haben. Beide bestreiten die Vorwürfe. Die Verteidiger hatten im Laufe des Verfahrens etwa 15 Befangenheitsanträge gestellt. Diesmal wurde dem Antrag von einem Richter des Amtsgerichts Vechta gegen die amtierende Richterin stattgegeben. Die Richterin soll in der Verhandlung am 17. Januar in Richtung Verteidiger und Angeklagte gesagt haben, sie würden sowieso in Berufung gehen. Das Verfahren muss jetzt völlig neu aufgerollt werden. Verteidiger Axel Dohmann, der einen der beiden Angeklagten vertritt, will hingegen eine Verfahrenseinstellung beantragen. Er sieht Verfahrenshindernisse wie eine überlange Verfahrensdauer mit einer starken Belastung der Angeklagten. Aus ursprünglich geplanten zwei Verhandlungstagen waren inzwischen 22 geworden. Quelle: www.animal-health-online.de

De-minimis-Beihilfen in der Landwirtschaft erhöht

Die EU-Kommission hat eine neue Verordnung über geringfügige Beihilfen (De-minimis-Beihilfen) in der landwirtschaftlichen Primärerzeugung verabschiedet. Diese gilt ab dem 1. Januar 2014. Der Betrag pro Empfänger wird auf 15.000 Euro in einem Zeitraum von drei Steuerjahren angehoben. Bis zum Jahr 2013 betrug die maximale De-minimis-Beihilfe im Agrarsektor 7.500 Euro.

Unterkategorien

2020  Thüringer Bauernverband e.V.
Diese Webseite verwendet Cookies. Zur Datenschutzerklärung