background
RuV1 RuV2 RuV3 RuV4

Aktuell

Medieneinladung: Rücksichtnahme auf Feld- und Wirtschaftswegen

PDF-Download Medieneinladung

Mehr gegenseitige Rücksichtnahme auf Feld- und Wirtschaftswegen

In Feld und Flur treffen verschiedene Interessen aufeinander, die manchmal zu Konflikten führen können. Der Thüringer Bauernverband möchte dafür werben, dass alle, die dort zusammentreffen, Rücksicht aufeinander nehmen.

„Zu diesem Zweck unterstützt der Thüringer Bauernverband alle Thüringer Landwirt*innen beim Anbringen von entsprechenden Hinweisen auf den Radwegen, mit denen zur gegenseitigen Rücksichtnahme aufgefordert wird“, so Bauernpräsident Dr. Klaus Wagner. Anlässlich des diesjährigen Ernteendes und dem Beginn der Aussaat, werden der Bauernpräsident, Landrat Harald Henning, Landwirt*innen sowie Gemeindevertreter*innen für die Öffentlichkeit das Auftragen der Hinweismarkierung „Rücksicht macht Wege breit“ mit Schablonen und Kreidespray auf einem Radweg für die Öffentlichkeit demonstrieren und erläutern.

Der Thüringer Bauernverband lädt hierzu alle Vertreter*innen der Medien herzlich ein.

Termin: Donnerstag, 8. Oktober 2020, 14.30 Uhr
Ort: Radweg Gramme Mühle, Kranichborner Weg, 99195 Alperstedt

 

Die Veranstaltung eignet sich hervorragend für die Berichterstattung in Wort und Bild.

Weiterlesen: Medieneinladung: Rücksichtnahme auf Feld- und Wirtschaftswegen

Medieninformation: BUND/NABU - Feldmausplage

PDF-Download Medieninformation

BUND und NABU machen sich die Welt, wie sie ihnen gefällt

Die heute vor der Thüringer Staatskanzlei demonstrierte Unterstützung von BUND und NABU für den Schutz des Feldhamsters und gegen den Einsatz von Rodentiziden zur Bekämpfung der Feldmausplage zeigt aus Sicht des Thüringer Bauernverbandes (TBV) einmal mehr, das die Umweltverbände alle Fakten ignorieren, wenn sie nicht in ihr Weltbild passen: „Anders als BUND und NABU behaupten, ist beim sachgerechten verdeckten Ausbringen von Rodentiziden kein Schaden bei Feldhamstern oder Greifvögeln zu befürchten. Das bestätigen sowohl das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit als auch das staatliche Julius-Kühn-Institut eindeutig“, so Katrin Hucke, Hauptgeschäftsführerin des TBV. „Es gibt auch keine Belege, dass Fressfeinde Feldmauspopulationen regulieren oder Schäden an Kulturpflanzen hinreichend verhindern würden“, so Hucke weiter. „Die Umweltverbände handeln hier wie Pippi Langstrumpf und machen sich die Welt, wie sie ihnen gefällt. Das ist kein Umweltschutz, sondern schlicht weltfremd“, so die Kritik der Hauptgeschäftsführerin. 

Weiterlesen: Medieninformation: BUND/NABU - Feldmausplage

Medieninformation: Feldmausplage 2020 - Entschädigungszahlungen

PDF-Download Medieninformation

Umweltministerin Anja Siegesmund zündet erneut Nebelkerze

Aus Sicht des Thüringer Bauernverbandes (TBV) sind die durch die Thüringer Umweltministerin Anja Siegesmund in Aussicht gestellten Entschädigungszahlungen für den Feldmausbefall keine Hilfe für die betroffenen Landwirt*innen. „Statt mit Steuergeld Probleme übertünchen zu wollen, brauchen wir pragmatische und schnell umsetzbare Lösungen zur Bekämpfung der Feldmäuse und zum Schutz des Feldhamsters“, so die Forderung von Dr. Klaus Wagner, Präsident des TBV. Hinzu kommt, dass Entschädigungszahlungen bei den meisten Landwirt*innen aus rechtlichen Gründen mit anderen Beihilfen verrechnet werden müssen. „Umweltministerin Anja Siegesmund zündet hier wieder eine Nebelkerze, die verstecken soll, dass sie den Landwirten im Freistaat in der schwierigen Situation nicht helfen will, obwohl die Möglichkeit besteht, wie das Beispiel Sachsen-Anhalt zeigt.“ so die Bewertung des Bauernpräsidenten. „Die kompromisslose Haltung des Thüringer Umweltministeriums führt dazu, dass sich Fronten verhärten und die Bereitschaft der Landwirte schwindet, sich noch im Artenschutz zu engagieren“, gibt Wagner zu bedenken.

Weiterlesen: Medieninformation: Feldmausplage 2020 - Entschädigungszahlungen

Medieninformation: Qualitätssicherung in der Tierhaltung

PDF-Download Medieninformation

QS-System will zukünftig einheitliche Standards durchsetzen

Der Fachbeirat Rind und Schwein des Qualitätssicherungssystems QS hat in der letzten Woche beschlossen, zukünftig einen einheitlichen Standard für Schweinehalter*innen zu definieren, dessen Anforderungen sowohl für alle deutschen als auch für alle ausländischen Lieferanten gelten sollen. Konkret geht es dabei um das Verbot der betäubungslosen Ferkelkastration, welches in Deutschland ab Januar 2021 gilt. Zukünftig sollen im QS-System nur noch Ferkel anerkannt werden, die entsprechend einer Positivliste der in Deutschland zugelassenen Kastrationsverfahren kastriert wurden. Damit wären die in den Niederlanden zugelassene CO2-Betäubung sowie die in Dänemark praktizierte Kastration unter Lokalanästhesie auch für ausländische Ferkel nicht mehr zulässig, wenn diese mit dem QS-Label vermarktet werden sollen. Weiterhin sollen zukünftig auch die höheren Anforderungen an die Haltung von Sauen, welche mit der Verabschiedung der neuen Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung auf die deutschen Sauenhalter*innen zukommen, auch für ausländische Landwirt*innen gelten.

„Aus Sicht der Erzeuger ist das ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Eine zügige und konsequente Umsetzung kann einen Beitrag zur Zukunftssicherung der einheimischen Schweinehaltung leisten.“, kommentiert die Geschäftsführerin des Thüringer Bauernverbandes Katrin Hucke die Entscheidung des QS-Fachbeirates. André Telle, Vorsitzender der Interessengemeinschaft der Schweinehalter in Thüringen, ergänzt in diesem Zusammenhang: „Jetzt ist es wichtig, dass die geplante Übergangsfrist bis Ende 2021 auch eingehalten wird. Bis dahin müssen auch ausländische Lieferanten den deutschen Vorgaben entsprechen, die zum Teil deutlich über den europäischen Standard hinausgehen.“

Weiterlesen: Medieninformation: Qualitätssicherung in der Tierhaltung

Medieninformation: 27. Landeserntedankfest in Erfurt

PDF-Download Medieninformation

Immer verfügbare Lebensmittel sind keine Selbstverständlichkeit

Während des diesjährigen Landeserntedankfestes am 26. September der St.-Wigberti-Kirche in Erfurt äußerte der Präsident des Thüringer Bauernverbandes Dr. Klaus Wagner mit Blick auf die Corona-Pandemie die Hoffnung, dass diese zu einem stärkeren Bewusstsein für die Bedeutung Leistung der Landwirt*innen geführt habe: „Vielen Menschen wurde in der Pandemie bewusst, dass immer verfügbare Lebensmittel keine Selbstverständlichkeit sein müssen. Die Befürchtung, ohne Essen zu Bett gehen zu müssen, rückte bei vielen gefühlt näher“, so Wagner. Während seiner Ansprache betonte der Bauernpräsident die besondere Stellung des Erntedankfestes für die Landwirt*innen. „Dieser Tag ist ein Moment der Dankbarkeit, Dankbarkeit für das Gegebene und das Gleistete.“

Wagner erinnerte auch daran, dass die Landwirtschaft in diesem Jahr vielerorts mit der Unbill des Wetters zu kämpfen hatte, darunter größeren Trockenperioden, Spätfrösten zu den Eisheiligen und einer massiven Feldmausplage, die die Ernteergebnisse vieler Landwirt*innen schmälerte. Die insgesamt leicht unterdurchschnittliche Ernte der Thüringer Landwirt*innen war erst durch die Niederschläge im Mai und Juni möglich geworden. Noch im April bestand die akute Gefahr eines dritten Dürrejahres in Folge.

Weiterlesen: Medieninformation: 27. Landeserntedankfest in Erfurt

Medieneinladung: Landeserntedankfest 2020

PDF-Download Medieneinladung

Landeserntedankfest im Zeichen der Corona-Pandemie

Durch die gewaltigen Fortschritte in der Landwirtschaft sind Lebensmittel jederzeit verfügbar und unsere Tische stets reich gedeckt, so dass vielerorts der Sinn des Erntedankes in Vergessenheit geraten war. Erst die Corona-Pandemie und ihre Folgen haben bei vielen Menschen das Bewusstsein geweckt, dass eine sichere Versorgung mit Lebensmitteln nicht selbstverständlich ist. Es wurde vielen klar, dass ohne die Landwirtschaft die Supermärkte nicht versorgt und die Teller leer bleiben würden.  Die  Landwirt*innen sind sich den bestehenden und schwer kalkulierbaren Risiken bewusster, kennen sie doch aus ihrer alltäglichen Arbeit die Kräfte, die unabhängig von Sein und Tun wirken und die einem buchstäblich die Ernte verhageln können. Gerade im Zeichen der Corona-Pandemie gilt es daher, für eine gute Ernte dankbar zu sein und die Bedeutung der Landwirtschaft für unsere Gesellschaft im Bewusstsein der Menschen zu verankern. Hierzu soll das 27. Landeserntedankfest beitragen, dass am 26. September in Erfurt stattfinden wird.

 

Termin:        Samstag, 26. September 2020, ab 11 Uhr
Ort:             St.-Wigberti-Kirche, Regierungsstraße 74, 99084 Erfurt

 

Um 11 Uhr beginnt das Fest mit einem ökumenischen Gottesdienst in der St.-Wigberti-Kirche in Erfurt. Im Rahmen des Gottesdienstes überreicht der Präsident des Thüringer Bauernverbandes Dr. Klaus Wagner die traditionellen Erntekronen, die durch die Thüringer Landfrauen angefertigt worden sind, an den Thüringer Ministerpräsidenten Bodo Ramelow, Sozialministerin Heike Werner sowie weitere Repräsentant*innen des Landes, der Kirchen und der Stadt. 

Weiterlesen: Medieneinladung: Landeserntedankfest 2020

2020  Thüringer Bauernverband e.V.
Diese Webseite verwendet Cookies. Zur Datenschutzerklärung