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Aktuell

Medieninformation: EuGH-Urteil zur Nitratrichtlinie

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Das Urteil wurde von der Wirklichkeit überholt. Thüringer Landwirte halten bereits heute Vorgaben ein


Das gestern veröffentlichte Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zur unzureichenden Umsetzung der Nitratrichtlinie ist aus Sicht des Thüringer Bauernverbandes e.V. (TBV) bereits von der Wirklichkeit überholt worden. Es basiert auf alten Daten, Messnetzen und Messergebnissen und berücksichtigt weder die geltende Gesetzeslage im Düngerecht noch die vorhandenen Anstrengungen der heimischen Landwirtschaft.
In Thüringen stellt sich die Situation zudem deutlich besser dar, als in anderen Bundesländern: So wird im Freistaat der Schwellenwert von 50 mg Nitrat/l lediglich an vier Prozent der Thüringer Messstellen in Fließgewässern überhaupt überschritten. Auch die Nitratbelastungen im Grundwasser sind laut Thüringer Monitoring schon länger rückläufig und Überschreitungen lediglich an elf Prozent der Messstellen festzustellen.
Die Thüringer Landwirtschaft hat an diesem positiven Ergebnissen ihren Anteil:

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Medieninformation: Anhaltende Trockenheit

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Anhaltende Trockenheit: Ostdeutsche Bauernpräsidenten fordern nationale Notstandshilfe für Landwirte

Aufgrund der zu erwartenden Ertragsausfälle durch die geringen bis ausgebliebenen Niederschläge seit Mitte April, fordern die Präsidenten der ostdeutschen Bauernverbände die zuständigen Ministerinnen und Minister der Bundesländer dazu auf, sich in der kommenden Agrarministerkonferenz für ein Programm zur nationalen Notstandsbeihilfe einzusetzen.

Die Politik, so der Präsident des Thüringer Bauernverbandes (TBV) Dr. Klaus Wagner, dürfe die heimischen Landwirte mit den Folgen der diesjährigen Wetterkapriolen nicht alleine lassen. Der ostdeutschen Landwirtschaft drohe durch die zu erwartenden Ertragsausfälle eine wirtschaftliche Schieflage, die auch in Thüringen viele Betriebe und Arbeitsplätze im ländlichen Raum gefährde. Der TBV unterstütze daher die Forderung der ostdeutschen Bundesländer nach einer Notstandsbeihilfe. Dies müsse schnell kommen, so Wagner, da jeder Zeitverzug zu Liquiditätsengpässen in den betroffenen Betrieben führen werde.

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Medieninformation: Forderungen aus Ostdeutschland an die GAP

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Klare Forderungen aus Ostdeutschland an die Europäische Agrarpolitik

Die Agrarministerinnen und -minister sowie die Bauernpräsidenten der ostdeutschen Länder waren sich bei ihrem Treffen am 13. Juni 2018 in Schkeuditz bei Leipzig einig: Die Vorschläge der Europäischen Kommission zur Gemeinsamen EU-Agrarpolitik (GAP) nach 2020 entsprechen nicht ihren Erwartungen. Sie sind voll von Bürokratie, unkalkulierbar in den Details und teilweise unangemessen in ihren Festlegungen. Kritik üben die Teilnehmer des Treffens an den geplanten Kürzungen des EU-Agrarhaushalts sowie an der unzureichenden Neuorientierung. Gemeinsam soll in den Ländern eine moderne und weiterentwickelte Agrarpolitik vorangebracht werden, die sich an gesamtgesellschaftlichen Zielen orientiert und auch die Landwirte im Osten Deutschlands mitnimmt.

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Medieninformation: Erste Bewertung zu den GAP-Vorschlägen der EU-Kommission

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Vorschläge zur Ausgestaltung der GAP sind ein Schlag ins Gesicht der ostdeutschen Landwirtschaft

Die heute von EU-Kommissar Phil Hogan in Brüssel präsentierten Vorschläge zur Zukunft der Gemeinsamen europäischen Agrarpolitik können die Thüringer Landwirtschaft Millionen kosten. Nach den Überlegungen der EU-Kommission sollen die Direktzahlungen zukünftig verbindlich ab einer Höhe anfangend von 60.000 Euro pro Landwirt und Jahr bis auf eine jährliche Höchstförderung von 100.000 Euro pro Betrieb begrenzt werden. Diese Kappung könnte nach Berechnungen des Thüringer Bauernverbandes e.V. (TBV) in Zukunft den heimischenLandwirten und damit dem Thüringer Wirtschaftskreislauf jährlich bis zu 45 Millionen Euro EU-Mittel entziehen.

Der Präsident des TBV Dr. Klaus Wagner ist aufgrund der Vorschläge äußerst besorgt: „Jeder Hektar hat den gleichen Wert. Eine verpflichtende betriebliche Kappung von Direktzahlungen ist ein Schlag in das Gesicht der ostdeutschen Landwirtschaft. Wenn die Vorschläge Wirklichkeit werden, verlieren die Direktzahlungen ihre bisherige Funktion als planbare einkommensstützende Zahlungen für die meisten Thüringer Landwirte. Damit aber wird die Zukunft der heimischen Landwirtschaft in Thüringen und auch in den benachbarten östlichen Bundesländern aufs Spiel gesetzt.“

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Medieneinladung: Stalleinweihung Agrarprodukte Bernsgrün-Hohndorf eG

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Alternative Sauenhaltung: Stalleinweihung bei der Agrarprodukte Bernsgrün-Hohndorf eG

Die Schweinehaltung steht in letzter Zeit verstärkt im Fokus der Öffentlichkeit. Bisher übliche Produktionsverfahren werden sehr kritisch hinterfragt, oft ablehnend diskutiert und Veränderungen gefordert. Im Falle des Neubaus des Abferkel- und Deckstalls in der Agrarprodukte Bernsgrün-Hohndorf eG wurde versucht, auf die zunehmende Sensibilität der Verbraucherinnen und Verbraucher und die allgemeine, z.T. emotional vorgebrachte Forderung nach mehr Schutz landwirtschaftlicher Nutztiere Rücksicht zu nehmen. Unterstützt durch den Freistaat Thüringen und der EU-Förderinitiative ländliche Entwicklung Thüringen (ELER) wurde hier eine Möglichkeit der alternativen Haltung von Sauen im Besamungs- und Abferkelbereich verwirklicht, die gegenüber herkömmlichen Standardverfahren messbar zu einer Verbesserung der Tiergesundheit und des Tierwohls beiträgt.

Am 13. April 2018 wird der neue Stall eingeweiht und dem Fachpublikum, interessierten Landwirten sowie der Öffentlichkeit die Möglichkeit geboten, den Neubau zu besichtigen. Hierzu laden die Agrarprodukte Bernsgrün-Hohndorf eG und der Thüringer Bauernverband e.V. alle Vertreterinnen und Vertreter der Medien herzlich ein.

Termin: Freitag, 13. April 2018, 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr
Ort: Betriebsgelände der Agrarprodukte Bernsgrün-Hohndorf eG, Bernsgrün, Triftweg 1, 07937 Zeulenroda Triebes

Parkmöglichkeiten sind auf dem Gelände ausgewiesen und können genutzt werden. Für das leibliche Wohl wird im Rahmen der Einweihungsfeier ebenfalls gesorgt sein.

 

Kontakt: 

   
Axel Horn    
Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Thüringer Bauernverband e. V.
Alfred-Hess-Straße 8, 99094 Erfurt
Telefon:
Fax:
E-Mail:

0361 / 262 53 228
0361 / 262 53 225
axel.horn@tbv-erfurt.de

 

Medieneinladung: 22. Thüringer Milchtag

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22. Thüringer Milchtag

Am 12. März 2018 findet der 22. Thüringer Milchtag im Congress Center der Messe Erfurt statt. Die Landesvereinigung Thüringer Milch e.V. (LVTM), das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) und der Thüringer Bauernverband e.V. (TBV) laden hierzu alle Vertreterinnen und Vertreter der Medien herzlich ein.

In diesem Jahr wird der Thüringer Milchtag unter dem Thema „Tierwohl in der Milchviehhaltung“ stehen. Zu Beginn der Veranstaltung werden Dr. Klaus Wagner, Präsident des TBV und Vorsitzender der LVTM, sowie Landwirtschaftsministerin Birgit Keller zu den Herausforderungen des freien Milchmarktes sprechen.

Andreas Gorn, Bereichsleiter Milch bei der AMI in Bonn, wird im Anschluss daran Zahlen, Fakten und Trends des Milchmarktes präsentieren. Am Nachmittag folgen vier weitere Referate, darunter von Dr. Stefan Rensing, Vereinigte Informationssysteme Tierhaltung w. V., Verden, Prof. Dr. Urban Hellmuth von der Fachhochschule Kiel, Dr. Erhard Gernand, TLL Jena sowie von Prof. Dr. Matthias Kussin, Hochschule Osnabrück.

Wie in den Vorjahren werden im Rahmen der Veranstaltung Thüringer Milcherzeuger und Molkereien für ihre hervorragenden Produktqualitäten ausgezeichnet.

Das vollständige Tagungsprogramm finden Sie auf der Homepage der LVTM (http://www.milch-thueringen.de).

Termin:  
Montag, 12. März 2018, 9.30-15.30 Uhr

Ort:       
Congress Center der Messe Erfurt, Carl-Zeiss-Saal, Gothaer Straße 34, 99094 Erfurt

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2019  Thüringer Bauernverband e.V.
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