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Aktuell

Medieninformation: Bundesratsinitiative

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Vorschläge der Thüringer Umweltministerin können Thüringen bis zu 62,5 Millionen Euro und 2.500 Arbeitsplätze kosten

Glaubwürdigkeit der Landesregierung steht auf dem Spiel

Nach Berechnungen des Thüringer Bauernverbandes e.V. (TBV) würden mit der Umsetzung der Ideen der Thüringer Umweltministerin Anja Siegesmund zur „Zukunft der Landwirtschaft“ den  heimischen Landwirten und damit dem Thüringer Wirtschaftskreislauf jährlich bis zu 62,5 Millionen Euro EU-Mittel entzogen und dadurch 2.500 Arbeitsplätze im ländlichen Raum gefährdet. Aus diesem Grund lehnt der TBV den am Freitag im Bundesrat zu Abstimmung stehenden Antrag Siegesmunds entschieden ab, in der EU-Förderperiode nach 2020 Zahlungen für landwirtschaftliche Betriebe ab einer bestimmten Größe der bewirtschafteten Fläche zu kappen.

Mit dem Antrag „Zur Zukunft der Landwirtschaft“ überschreitet Siegesmund aus Sicht des TBV zum wiederholten Male ihre Kompetenzen und gefährdet das Vertrauen der Landwirte in die Landesregierung nachhaltig. Zugleich schwächt sie damit die Position Thüringens und aller ostdeutschen Länder in den anstehenden Agrarverhandlungen mit der EU-Kommission. Will die Landesregierung ihre Glaubwürdigkeit und Handlungsfähigkeit erhalten, muss sie den eingebrachten Vorschlag am Freitag im Bundesrat ablehnen. Das Verhalten der Thüringer Umweltministerin darf zudem nicht ohne Folgen bleiben. Der TBV fordert deshalb den Rücktritt Siegesmunds als Thüringer Umweltministerin. 

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Medieninformation: Unkenntnis über Landwirtschaft

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Agrarpolitischer Sprecher der Grünen im Thüringer Landtag offenbart Unkenntnis über heimische Landwirtschaft

Die Äußerungen des Agarpolitischen Sprecher der Thüringer Landtagsfraktion von B90/Die Grünen, Olaf Müller, die am 10. Januar von der dpa veröffentlicht worden sind, zeigen aus Sicht des Thüringer Bauernverbandes e.V. (TBV) dessen Unkenntnis über die Gegebenheiten der heimischen Landwirtschaft. So entbehrt insbesondere seine Forderung nach Anreizen damit „Hühnern nicht die Schnäbel beschnitten werden“ jeder Grundlage, da bereits seit einem Jahr in Deutschland keine Schnäbel bei Legehennen mehr kupiert werden. Grundlage dafür ist eine freiwillige Vereinbarung über den Ausstieg aus dem Kupieren der Schnäbel von Legehennen und Puten aus dem Jahr 2015, welche das Bundeslandwirtschaftsministerium in Zusammenarbeit mit dem Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft, dem Bundesverband Deutsches Ei und dem Verband Deutsche Putenerzeuger geschlossen hatte. Dass Müller diese weithin bekannte Tatsache nicht zur Kenntnis genommen hat, zeugt einmal mehr davon, dass Grüne Landwirtschaftspolitik allein auf Basis eigener ideologischer Vorstellungen gemacht wird, ohne die Wirklichkeit zur Kenntnis zu nehmen. 

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Medieneinladung: Jahresabschlussveranstaltung

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Jahresabschlussveranstaltung des Thüringer Bauernverbandes

Am 12. Dezember 2017 findet die Jahresabschlussveranstaltung des Thüringer Bauernverbandes e.V. (TBV) in Erfurt-Alach statt. TBV-Präsident Dr. Klaus Wagner wird, neben einem kurzen Rückblick auf die vergangenen Monate, einen Ausblick auf die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen für den landwirtschaftlichen Berufsstand und seiner Interessenvertretung geben.

Für die Veranstaltung haben sich prominente Vertreter aus Politik, Verbänden und Ämtern angekündigt. So werden u.a. der Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow, der Präsident des Deutschen Bauernverbandes e.V. (DBV) Joachim Ruckwied sowie die Thüringer Ministerinnen Heike Werner (Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie) und Birgit Keller (Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft) teilnehmen.

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Medieninformation: Bundesratsinitiative zur Glyphosatreduzierung

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Politischer Aktionismus ohne sachliche Begründung

Thüringer Bauernverband kritisiert übereilte Bundesratsinitiative des Thüringer Umweltministeriums zur Glyphosatreduzierung

Der Thüringer Bauernverband e.V. (TBV) sieht die gestern vom Thüringer Umweltministerium vorgelegte Bundesratsinitiative zur Glyphosatreduzierung als übereilt an. Aus Sicht des TBV existiert mit der Pflanzenschutzmittelzulassungsverordnung ein funktionierendes Fachrecht in Deutschland. Es kann nicht sein, dass sich Thüringen, als eines der kleinsten Bundesländer in Deutschland, über dieses Fachrecht hinwegsetzen will. Ohne sich sachlich mit der Problematik auseinanderzusetzen, wird hier politischer Aktionismus auf dem Rücken der heimischen Landwirte betrieben.

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Medieninformation: Afrikanische Schweinepest (ASP)

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Afrikanische Schweinepest (ASP) – Ausbruch würde Thüringen teuer zu stehen kommen

Landesregierung muss Präventionsmaßnahmen zum Schutz der heimischen Nutztiere unterstützen

Am 5. Dezember hat der Vizepräsident des Thüringer Bauernverbandes e.V. Dr. Lars Fliege auf einem Dialogsymposium in Stadtroda die Thüringer Landesregierung aufgefordert, jetzt geeignete Präventionsmaßnahmen einzuleiten, um die Gefahr eines Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Thüringen zu minimieren. Bei Ausbruch der Seuche sind die Einschränkungen und langfristigen Folgen für die Land- und Forstwirtschaft, die Ernährungswirtschaft, den Handel und die Grundeigentümer verheerend und würden allein in Thüringen mehrere Millionen Euro an jährlichen Folgekosten verursachen. „Wir müssen unsere Nutztiere schützen, egal wie. Tierwohl und Tierschutz haben hierbei oberste Priorität“, so Fliege vor den Anwesenden in Stadtroda. Konkret fordern die Landwirte und Jäger das generelle Aussetzen der Kosten für die Trichinenuntersuchung beim Schwarzwild sowie das gezielte Fangen von Schwarzwild. Beides trägt unmittelbar dazu bei, die Schwarzwildpopulation in Thüringen zu reduzieren, um so die Einschleppung der gefährlichen Tierseuche durch Wildschweine zu verhindern.

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Medieneinladung Dialogsymposium Afrikanische Schweinepest

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Dialogsymposium „Prävention und Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest“

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich nach Westen aus und ist in Tschechien bereits angekommen. Alarmierend ist zudem ein weiterer Ausbruch in Polen, der am 21. November durch die EU bestätigt wurde, da dieser zeigt, dass die Verbreitung der ASP weiter in Richtung der Bundesrepublik vorankommt. Bei Ausbruch der Seuche sind die Einschränkungen und langfristigen Folgen für die Land- und Forstwirtschaft, die Ernährungswirtschaft, den Handel und die Grundeigentümer verheerend.

Die drohende Gefahr des Ausbruchs einer Tierseuche mit ihren existenzbedrohenden Auswirkungen ist der Anlass für das Dialogsymposium „Prävention und Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest“. Dort sollen die Auswirkungen der Seuche, den Stand der Prävention und die Bekämpfungsstrategie für Thüringen öffentlich vorgestellt werden.

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2018  Thüringer Bauernverband e.V.
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