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Aktuell

Medieninformation: Aufklärungsaktion des TBV an der Autobahnraststätte Teufelstal

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Horrorszenario Afrikanische Schweinepest (ASP)

Aufklärungsaktion des Thüringer Bauernverbandes an der Autobahnraststätte Teufelstal

Der Thüringer Bauernverband e.V. (TBV) hat am Sonntag, den 15. Juli, an den Autobahnraststätten Teufelstal Süd und Teufelstal Nord Reisende und Fernkraftfahrer vor Ort über die Gefahren der Afrikanischen Schweinepest (ASP) aufgeklärt. Die Angesprochenen bekamen Hinweise, wie sie selbst dazu beitragen können, dass die Tierseuche nicht nach Deutschland eingeschleppt wird. „Ein Ausbruch der ASP in Thüringen wäre ein Horrorszenario für die Thüringer Schweinehalter und deren Tiere“, so TBV-Vizepräsident Udo Große, der zusammen mit anderen Vertretern des TBV und der Interessengemeinschaft der Schweinehalter in Thüringen (IGS) vor Ort dabei war. „Sollte die ASP Thüringen erreichen, müssten in betroffenen Regionen tausende Tiere gekeult werden, wodurch die Existenz der heimischen Schweinhalter massiv bedroht wäre“ so die Einschätzung von Große.

Der ASP-Virus ist hochansteckend und enorm widerstandsfähig. Bei geschlachteten Schweinen ist er bei Kühlung noch mehr als vier Monate ansteckend, bei luftgetrocknetem Schinken sogar mehr als ein Jahr (399 Tage). Deshalb besteht die größte Gefahr der Einschleppung in dem Verfüttern von Essensresten an Wildschweine. Daher der dringende Appell des TBV-Vizepräsidenten: „Bringen Sie nach Möglichkeit erst gar kein Fleisch aus den betroffenen Ländern mit und wenn doch, verfüttern Sie die Speisereste nicht an Tiere. Lassen Sie keine Speisereste achtlos liegen, sondern entsorgen Sie diese in geschlossenen Mülleimern.“

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Medieneinladung: Aufklärungsaktion zur Verbreitung der ASP

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Gefahr Afrikanische Schweinepest (ASP) 

Aufklärungsaktion zur Verbreitung der ASP an der Autobahnraststätte Teufelstal

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich von Osteuropa nach Westen aus und ist bereits in Tschechien angekommen. Besonders alarmierend sind Ausbrüche in Polen, die zeigen, dass die Verbreitung der ASP weiter in Richtung der Bundesrepublik vorankommt. Bei Ausbruch der Seuche sind die Einschränkungen und langfristigen Folgen für die Land- und Forstwirtschaft, die Ernährungswirtschaft, den Handel und die Grundeigentümer verheerend.

Das größte Risiko der Einschleppung der ASP resultiert aus dem Reise- und Transitverkehr zwischen Deutschland und Osteuropa. Aus diesem Grund wird der Thüringer Bauernverband e.V. (TBV) am Sonntag, den 15. Juli, an den Raststätten Teufelstal Nord und Süd Reisende und Fernkraftfahrer über die Gefahren der ASP aufklären. Ziel ist es, den Besucherinnen und Besuchern der Raststätten Informationen an die Hand zu geben, wie sie selbst einen Beitrag leisten können, damit die drohende Gefahr einer Einschleppung durch den Menschen minimiert wird.

Der TBV lädt gemeinsam mit der Interessengemeinschaft der Schweinhalter in Thüringen e.V. (IGS) hierzu alle Vertreterinnen und Vertreter der Medien sowie alle Interessierten herzlich ein.      

Termin: 15. Juli 2018, 12-14 Uhr
Ort:       Autobahnraststätte Teufelstal Nord, An der A4, 07646 Bollberg

 

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Medieninformation: EuGH-Urteil zur Nitratrichtlinie

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Das Urteil wurde von der Wirklichkeit überholt. Thüringer Landwirte halten bereits heute Vorgaben ein


Das gestern veröffentlichte Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zur unzureichenden Umsetzung der Nitratrichtlinie ist aus Sicht des Thüringer Bauernverbandes e.V. (TBV) bereits von der Wirklichkeit überholt worden. Es basiert auf alten Daten, Messnetzen und Messergebnissen und berücksichtigt weder die geltende Gesetzeslage im Düngerecht noch die vorhandenen Anstrengungen der heimischen Landwirtschaft.
In Thüringen stellt sich die Situation zudem deutlich besser dar, als in anderen Bundesländern: So wird im Freistaat der Schwellenwert von 50 mg Nitrat/l lediglich an vier Prozent der Thüringer Messstellen in Fließgewässern überhaupt überschritten. Auch die Nitratbelastungen im Grundwasser sind laut Thüringer Monitoring schon länger rückläufig und Überschreitungen lediglich an elf Prozent der Messstellen festzustellen.
Die Thüringer Landwirtschaft hat an diesem positiven Ergebnissen ihren Anteil:

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Medieninformation: Anhaltende Trockenheit

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Anhaltende Trockenheit: Ostdeutsche Bauernpräsidenten fordern nationale Notstandshilfe für Landwirte

Aufgrund der zu erwartenden Ertragsausfälle durch die geringen bis ausgebliebenen Niederschläge seit Mitte April, fordern die Präsidenten der ostdeutschen Bauernverbände die zuständigen Ministerinnen und Minister der Bundesländer dazu auf, sich in der kommenden Agrarministerkonferenz für ein Programm zur nationalen Notstandsbeihilfe einzusetzen.

Die Politik, so der Präsident des Thüringer Bauernverbandes (TBV) Dr. Klaus Wagner, dürfe die heimischen Landwirte mit den Folgen der diesjährigen Wetterkapriolen nicht alleine lassen. Der ostdeutschen Landwirtschaft drohe durch die zu erwartenden Ertragsausfälle eine wirtschaftliche Schieflage, die auch in Thüringen viele Betriebe und Arbeitsplätze im ländlichen Raum gefährde. Der TBV unterstütze daher die Forderung der ostdeutschen Bundesländer nach einer Notstandsbeihilfe. Dies müsse schnell kommen, so Wagner, da jeder Zeitverzug zu Liquiditätsengpässen in den betroffenen Betrieben führen werde.

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Medieninformation: Forderungen aus Ostdeutschland an die GAP

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Klare Forderungen aus Ostdeutschland an die Europäische Agrarpolitik

Die Agrarministerinnen und -minister sowie die Bauernpräsidenten der ostdeutschen Länder waren sich bei ihrem Treffen am 13. Juni 2018 in Schkeuditz bei Leipzig einig: Die Vorschläge der Europäischen Kommission zur Gemeinsamen EU-Agrarpolitik (GAP) nach 2020 entsprechen nicht ihren Erwartungen. Sie sind voll von Bürokratie, unkalkulierbar in den Details und teilweise unangemessen in ihren Festlegungen. Kritik üben die Teilnehmer des Treffens an den geplanten Kürzungen des EU-Agrarhaushalts sowie an der unzureichenden Neuorientierung. Gemeinsam soll in den Ländern eine moderne und weiterentwickelte Agrarpolitik vorangebracht werden, die sich an gesamtgesellschaftlichen Zielen orientiert und auch die Landwirte im Osten Deutschlands mitnimmt.

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Medieninformation: Erste Bewertung zu den GAP-Vorschlägen der EU-Kommission

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Vorschläge zur Ausgestaltung der GAP sind ein Schlag ins Gesicht der ostdeutschen Landwirtschaft

Die heute von EU-Kommissar Phil Hogan in Brüssel präsentierten Vorschläge zur Zukunft der Gemeinsamen europäischen Agrarpolitik können die Thüringer Landwirtschaft Millionen kosten. Nach den Überlegungen der EU-Kommission sollen die Direktzahlungen zukünftig verbindlich ab einer Höhe anfangend von 60.000 Euro pro Landwirt und Jahr bis auf eine jährliche Höchstförderung von 100.000 Euro pro Betrieb begrenzt werden. Diese Kappung könnte nach Berechnungen des Thüringer Bauernverbandes e.V. (TBV) in Zukunft den heimischenLandwirten und damit dem Thüringer Wirtschaftskreislauf jährlich bis zu 45 Millionen Euro EU-Mittel entziehen.

Der Präsident des TBV Dr. Klaus Wagner ist aufgrund der Vorschläge äußerst besorgt: „Jeder Hektar hat den gleichen Wert. Eine verpflichtende betriebliche Kappung von Direktzahlungen ist ein Schlag in das Gesicht der ostdeutschen Landwirtschaft. Wenn die Vorschläge Wirklichkeit werden, verlieren die Direktzahlungen ihre bisherige Funktion als planbare einkommensstützende Zahlungen für die meisten Thüringer Landwirte. Damit aber wird die Zukunft der heimischen Landwirtschaft in Thüringen und auch in den benachbarten östlichen Bundesländern aufs Spiel gesetzt.“

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2019  Thüringer Bauernverband e.V.
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