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Aktuell

Medieneinladung: Agrarpolitisches Forum 2018

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Braucht unsere Gesellschaft die Landwirtschaft?

Agrarpolitische Forum des Thüringer Bauernverbandes e.V.

Im Rahmen der Grünen Tage Thüringen veranstaltet der Thüringer Bauernverband e.V. (TBV) am 21. September ab 13.30 Uhr im Carl-Zeiss-Saal der Messe Erfurt ein agrarpolitisches Forum. Der provokatorische Titel „Braucht unsere Gesellschaft die Landwirtschaft?“ resultiert aus den vielen gesellschaftlichen und politischen Angriffen auf die Art und Weise, wie Landwirtschaft heute betrieben wird. Um diese Kritikpunkte aufzuarbeiten, werden aktuelle agrarpolitische Vorhaben diskutiert, darunter die GAP nach 2020, die Neuregelung des Düngerechts sowie die Verschärfungen beim Tierwohl und der Umweltgesetzgebung.

Rudolf Mögele, stellvertretender Generaldirektor für Agrarpolitik der EU-Kommission, Michael Stübgen, Staatssekretär des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, Birgit Keller, Thüringens Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft sowie Dr. Klaus Wagner, Präsident des Thüringer Bauernverbandes e.V. (TBV) bekommen auf dem Podium die Möglichkeit, ihre Standpunkte zu diesen Fragen darzulegen und mit den Besucherinnen und Besuchern des Forums zu diskutieren.

Termin:   21. September 2018, ab 13.30 Uhr
Ort:        „Carl-Zeiss-Saal“ der Messe Erfurt, Gothaer Straße 34, 99094 Erfurt

Der TBV lädt hierzu alle Vertreterinnen und Vertreter der Medien sowie alle Interessierten herzlich ein.

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Medieninformation: Futtermittelknappheit

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Erträge reichen nicht, um Tiere über den Winter zu bringen

Mindererträge bei der Silomaisernte und auf dem Grünland gefährden Tierbestände in Thüringen

Mindererträge von 25 Prozent bei der Ernte von Silomais und bis zu 30 Prozent weniger Ertrag auf Grünlandflächen gefährden die Versorgung der Tierbestände, so die Warnung der Interessengemeinschaft Benachteiligtes Gebiet (IG BENA) anlässlich des diesjährigen Abschlusses der Silomaisernte. Grund ist die außergewöhnliche Trockenheit von April bis August, die vielerorts dazu geführt hat, dass der Mais nur sehr dünne, kleinwüchsige Bestände hervorbrachte, die kaum einen Kolbenansatz zeigten. Auf dem Grünland bzw. auf den Ackerfutterflächen konnte zudem häufig nur ein erster Schnitt geerntet werden. Der zweite Schnitt blieb oftmals aus und ein dritter war gar nicht möglich. Dadurch reichen bei vielen Landwirten die Erträge nicht aus, um ihre Tiere, vor allem Rinder und Schafe, bis nächstes Jahr zu versorgen, so die Einschätzung von Astrid Hatzel, Vorsitzende der IG BENA: „Bereits jetzt müssen viele Tierhalter die Wintervorräte verfüttern. Viele werden ihre Tierbestände abbauen müssen, einzelne Betriebe gar um ein Viertel des Bestandes“, so Hatzel.

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Medieninformation: Erntepressekonferenz

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Im Zeichen der Dürre – Schlechtes Erntejahr für die meisten Thüringer Landwirte

Thüringer Bauernverband und Thüringer Landwirtschaftsministerium stellen gemeinsam Ernteergebnisse 2018 vor

Der Präsident des Thüringer Bauernverbandes (TBV) Dr. Klaus Wagner und die Thüringer Landwirtschaftsministerin Birgit Keller präsentierten am 3. September in der Bauernscheune in Bösleben der Öffentlichkeit die Ernteergebnisse. 

Die diesjährige Ernte stand ganz im Zeichen der Dürre. Seit April hat es in weiten Regionen Thüringens keine nennenswerten Niederschläge gegeben. Aufgrund der daraus resultierenden Notreife musste die Ernte drei bis vier Wochen früher begonnen werden, als dass in normalen Jahren der Fall ist. „Die Erträge waren dementsprechend vielerorts miserabel. Selbst alte Bauern können sich an so eine Situation, die durchweg alle Ackerbaukulturen getroffen hat nicht erinnern“, so Wagner. Dies gelte auch für den ökologischen Anbau. „Viele Betriebe beklagen Ertragseinbußen von bis zu 50 Prozent und bangen um ihre Existenz. Der TBV ist daher sehr dankbar, dass den Betrieben durch Bund und Land geholfen wird, die es besonders hart getroffen hat.“ Allerdings belaufen sich die Dürrebedingten Erlöseinbußen in Thüringen auf ca. 85 Millionen Euro, von denen durch die angekündigte Dürrebeihilfe nur max. 15 Millionen ausgeglichen werden, was keine 20 Prozent des Schadens ausmacht.

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Medieneinladung: Im Zeichen der Dürre

Gemeinsame Erntepressekonferenz von Thüringer Bauernverband e.V. und Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Die Ernte in Thüringen ist abgeschlossen. Die ausgeprägte Trockenheit und die regional sehr unterschiedlichen Niederschläge haben in vielen Teilen Thüringens zu großen Ernteeinbußen, schlechten Qualitäten und einer extrem angespannten Futtersituation geführt.

Die genauen Ergebnisse der diesjährigen Ernte werden der Öffentlichkeit am Montag, dem 3. September, ab 10 Uhr, auf der gemeinsamen Erntepressekonferenz von Thüringer Bauernverband e.V. (TBV) und Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft vorgestellt.

Stattfinden wird die diesjährige Vorstellung in der Bauernscheune der Agrargenossenschaft Bösleben e.G. Die Thüringer Landwirtschaftsministerin Birgit Keller sowie der Präsident des TBV Dr. Klaus Wagner präsentieren die Ergebnisse. Welche Auswirkungen die Dürre für die Agrargenossenschaft Bösleben hat und welche Schwierigkeiten sich langfristig daraus ergeben, erläutert der Vorstandsvorsitzende Ralf Gumpert.

Der TBV lädt hierzu alle Vertreterinnen und Vertreter der Medien sowie alle Interessierten herzlich ein.      

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Medieninformation: Anhörung zum Thüringer Wassergesetz

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Aberwitz: 8.000 Hektar ohne Notwendigkeit geopfert

Anhörung zum Thüringer Wassergesetz

Bei der heutigen Anhörung im Thüringer Landtag zum Thüringer Wassergesetz hat der Thüringer Bauernverband e.V. (TBV) erneut seine Ablehnung des Gesetzes in der derzeit vorliegenden Fassung bekräftigt. Die Ablehnung bezieht sich insbesondere auf die geplanten Regelungen für Gewässerrandstreifen und die Einrichtung von Gewässerunterhaltungsverbänden.

Aus Sicht des TBV besteht keine fachliche Notwendigkeit für eine landesweit verpflichtende Regelung von Gewässerrandstreifen, da die Belastung der Oberflächengewässer in Thüringen zum einen nur ein regionales Phänomen darstellt und im Durchschnitt die Stickstoffüberschüsse weit unter den Werten in anderen Bundesländern liegen. „Nur bei vier Prozent der Messstellen in Thüringen zeigt sich eine Überschreitung des gesetzlich vorgeschriebenen Schwellenwertes von 50mg Nitrat/l, nur 11 der 124 Oberflächengewässer sind überhaupt belastet – dafür sollen 8.000 Hektar Ackerland geopfert werden? Das ist aberwitzig!“ so TBV-Vizepräsident Udo Große vor den Ausschussmitgliedern.

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Medieninformation: Klöckner bewertet Dürresituation als nationales Ausmaß

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Thüringer Bauernverband begrüßt Entscheidung der Bundesregierung

Der Thüringer Bauernverband e.V. (TBV) begrüßt die Entscheidung der Bundesregierung landwirtschaftlichen Betrieben, die durch die außergewöhnliche Dürre in 2018 in Existenznot geraten sind, zu unterstützen. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner bestätigte heute nach Auswertung der Erntezahlen aus den Ländern, dass in diesem Jahr ein Witterungsereignis nationalen Ausmaßes vorherrscht. Das rechtfertigt die Unterstützung der heimischen Landwirtschaft.

„Jetzt kommt es darauf an, dass die Landesregierung die erforderlichen Verfahren zur Prüfung der Bedürftigkeit der einzelnen Betriebe zügig aufsetzt. Das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft hat mit seiner Onlineumfrage zur Betroffenheit der einzelnen Landwirte bereits erste Vorarbeiten geleistet. Wichtig ist für die betroffenen Betriebe, schnellstmöglich Klarheit über die mögliche Unterstützung zu erhalten. Denn die Hilfe wird jetzt benötigt. Je früher umso besser, denn insbesondere Futterbaubetriebe brauchen schnelle Unterstützung“, so Dr. Klaus Wagner, Präsident des TBV.

150 bis 170 Mio. Euro will der Bund ab September den Bundesländern zur Verfügung stellen. Diese sollen in gleicher Höhe durch die Bundesländer kofinanziert werden und dem Landwirt als nicht rückzahlbares Darlehen die Schäden zu 50 Prozent ausgleichen.

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2018  Thüringer Bauernverband e.V.
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