• +49 (0)361 262 530
  • Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Schäferei & Wolf

Schäferei & Wolf (28)

Dieser Frage hat sich am 23. Januar das gemeinsame Forum des Deutschen Bauernverbandes und des Deutschen Jagdverbandes unter Anwesenheit des Staatssekretärs des Bundesumweltministeriums Stefan Tidow gewidmet. Nachdem die EU-Kommission inzwischen einen Vorschlag zur Absenkung des internationalen Schutzstatus des Wolfes unterbreitet hat, wartet man in Deutschland auch weiterhin auf entsprechende Vorschläge der Regierung für weiterentwickelte Monitoring-Standards sowie für ein regional differenziertes Bestandsmanagement. Der günstige Erhaltungszustand des Wolfes ist in Deutschland längst erreicht – wenn nicht sogar überschritten. Darüber sind sich die anwesenden Vertreter von Wissenschaft (Prof. Dr. Dr. Sven Herzog, TU Dresden), Landwirtschaft (Jörn Ehlers, Vizepräsident Landvolkbildung Niedersachsen) und Jagd (Helmut…
Bei der am 20. Dezember 2023 stattgefundenen Sitzung der Arbeitsgruppe (AG) Wolf/Luchs des Thüringer Ministeriums für Umwelt, Energie und Naturschutz, in der unter anderem der Thüringer Bauernverband und der Thüringer Schafzuchtverband beteiligt sind, wurde über die aktuellen Monitoringergebnisse zu Wolf und Luchs in Thüringen und Deutschland informiert sowie der momentane Stand der Überarbeitung des Thüringer Managementplans für den Wolf vorgestellt.
Mehrere Wölfe haben im Landkreis Gotha bei einem nächtlichen Angriff Ende November insgesamt 25 Schafe und Ziegen getötet. Der Wolfsangriff fand trotz der erforderlichen Schutzmaßnahmen in Form eines wolfsabweisenden Weidezauns (120 cm Höhe und fünf Reihen Elektrodraht) in Verbindung mit dem Einsatz von Herdenschutzhunden statt. Einige der getöteten Weidetiere waren komplett aufgefressen, andere wurden mit geöffnetem Bauchraum aufgefunden. Leider waren auch mehrere trächtige Tiere unter den Opfern. Durch den Stress dieses massiven Wolfsangriffes sind in der betroffenen Herde in den letzten Tagen weitere Tiere verendet. Durch den Wolfsangriff starben daher bis heute insgesamt 36 bereits Tiere. Im Dezember und Januar…
Wie der Mitteldeutsche Rundfunk am Sonntagabend über ihren Onlinedienst mitteilte, wurde die Wölfin aus dem Raum Ohrdruf vom Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz (TMUEN) für tot erklärt. Damit bestätigte das TMUEN eine Vermutung von Experten, wonach die Wölfin schon allein wegen ihres inzwischen hohen Alters gestorben sei. Die Wölfin aus dem Raum Ohrdruf war durch zahlreiche Nutztierrisse aufgefallen. Seit 2014 war sie auf dem Truppenübungsplatz Ohrdruf im Landkreis Gotha beheimatet. 2017 hatte sie sich mit einem Haushund verpaart und brachte sechs Mischlinge, sogenannte Hybriden, zur Welt. Vier von diesen sechs Hybriden seien laut dem TMUEN mittlerweile entnommen wurden.
Die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) hat die neue Schadensstatistik für das Kalenderjahr 2022 veröffentlicht. In dieser beläuft sich die Zahl vermisster, verletzter und toter Tiere bundesweit auf 4.366. Dies ist gegenüber dem Vorjahr (mit 3.374 Schäden an Nutztieren) ein neuer Höchstwert. Auch die Anzahl der Übergriffe ist von 975 im Vorjahr auf 1.136 gestiegen. Der Anteil geschädigter Tiere liegt mit 89 Prozent bei den Schafen und Ziegen am höchsten, gefolgt von 6 Prozent bei Rindern, 4 Prozent Gehegewild und 1 Prozent Andere. Zum letztgenannten zählen unter anderem 30 Pferde und 3 Hunde. Aus der Statistik…
Am 7. Juni hat der Thüringer Bauernverband (TBV) die Mitglieder der verbandsinternen Arbeitsgruppe Wolf (TBV-AG Wolf) in die Landesgeschäftsstelle nach Erfurt eingeladen, um sich zum aktuellen Wolfsgeschehen in Thüringen auszutauschen.
Auf der Basis des Koalitionsvertrages fand am 1. Juni die erste Auftaktveranstaltung des Bundesumweltministeriums (BMUV) in Zusammenarbeit mit dem Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) zur „Dialogreihe Wolf“ statt. Weidetierhalter- und Landnutzerverbände haben sich am Vortrag auf einer durch den Deutschen Bauernverband (DBV) organisierten Pressekonferenz hinsichtlich der Erwartungen und Forderungen in Sachen Wolf geäußert. Die Dialogreihe wurde kritisch gesehen, da man darin einen Versuch des BMUV vermutet, den Einstieg in das notwendige Bestandsmanagement hinauszuzögern. Die Halter von Schafen, Ziegen, Rindern, Pferden und landwirtschaftlichen Wildtieren hätten aber keine Zeit mehr, so Bernhard Krüsken, Generalsekretär des DBV, auf der Pressekonferenz. Die Weidetierhaltung drohe durch diese Verzögerungstaktik ein Opfer…
Mit Veröffentlichung der Bayerischen Wolfsverordnung (BayWolfV) geht der Freistaat Bayern den ersten Schritt in Richtung Bestandsregulierung beim Wolf. Seit dem 1. Mai ist es in Bayern gesetzlich erlaubt, einen Wolf im Interesse der Gesundheit des Menschen und der öffentlichen Sicherheit sowie zur Abwendung ernster landwirtschaftlicher oder sonstiger wirtschaftlicher Schäden zu entnehmen. Mithilfe dieser Verordnung reagiert Bayern auf die in der Vergangenheit wiederholt stattgefundenen Konfrontationen mit dem Wolf auf Weideflächen und in der Nähe von Siedlungen. Demnach soll der Abschuss eines Wolfes laut BayWolfV zukünftig gerechtfertigt sein, wenn sich dieser dem Menschen mehrfach auf unter 30 Meter annähert oder sich der…
Am 28. April fand im Haus der Land- und Ernährungswirtschaft in Berlin der Wolfsgipfel des Deutschen Bauernverbandes (DBV) statt. Die Ausbreitung des Wolfes in Deutschland wird für die Halterinnen und Halter von Schafen, Ziegen, Rindern, Pferden und landwirtschaftlichen Wildtieren auf der Weide zunehmend zum existentiellen Problem. Während in anderen europäischen Mitgliedsstaaten bereits eine Regulierung des Wolfes praktiziert wird, erhalten die Weidetierhalterinnen und -halter in Deutschland lediglich Hinweise auf zusätzliche Herdenschutzmaßnahmen und Entschädigungen. Der DBV forderte die Politik auf, die bisherige Strategie im Umgang mit dem Wolf grundsätzlich zu ändern. Die Verharmlosung, Realitätsverweigerung, romantische Verklärung und organisierte Schönfärberei hätten den Konflikt…
Die Ausbreitung des Wolfes in Deutschland wird für Schaf-, Ziegen-, Rinder- und Pferdehaltende sowie jene mit landwirtschaftlichen Wildtieren zunehmend zu einem existentiellen Problem. Während in anderen europäischen Mitgliedsstaaten bereits eine Regulierung des Wolfsbestandes praktiziert wird, erhalten die Weidetierhaltenden in Deutschland lediglich Hinweise auf zusätzliche Herdenschutzmaßnahmen und Entschädigungen. Der Deutsche Bauernverband (DBV) will zum Thema Wolf und Weidetierhaltung eine ehrliche Bestandsaufnahme durchführen und erforderliche Schritte für eine Regulierung des Wolfsbestandes diskutieren. Hierzu veranstaltet der DBV einen "Wolfsgipfel", der am 28. April von 10 Uhr bis 12.30 Uhr im Haus der Land- und Ernährungswirtschaft in Berlin stattfindet und auch im Livestream auf www.bauernverband.de…
Seite 1 von 2
Thüringer Bauernverband e.V.
Alfred-Hess-Straße 8
99094 Erfurt

  Tel.: +49 (0)361 262 530
  Fax: +49 (0)361 262 532 25
  E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kontakt
1000 Zeichen noch.
Noch kein Zugang? Mitglied werden!

Anmeldung