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Pressemitteilungen

Pressemitteilungen (167)

Die Thüringer Landwirtschaft blickt mit Sorge auf die diesjährige Ernte. Obwohl die Erträge überdurchschnittlich ausfielen, belasten historisch niedrige Erzeugerpreise, steigende Kosten und politische Herausforderungen die Betriebe. Dies wurde auf der traditionellen Erntepressekonferenz von Ministerin Colette Boos-John und dem Präsidenten des Thüringer Bauernverbandes (TBV), Dr. Klaus Wagner, in Berlstedt deutlich. Die Ernte 2025 war stark vom Wettergeschehen geprägt. Nach einer ausgeprägten Frühjahrstrockenheit folgte ein sehr wechselhafter Sommer. Besonders der Juni und Juli brachten wiederholt Regen, Gewitter und Hagel, was zu Verzögerungen bei der Ernte führte. Die Erntemaschinen konnten vielerorts erst mit Beginn des Augusts flächendeckend eingesetzt werden. Die Daten des Deutschen Wetterdienstes belegen die besondere Witterungslage: Mit 93 Litern pro Quadratmeter fiel im Juli fast 50 Prozent mehr Niederschlag als im langjährigen Mittel. Gleichzeitig lag die Sonnenscheindauer deutlich unter dem Durchschnitt. „Die Witterung hat vieles erschwert, aber am Ende war es der August, der die Ernte überhaupt noch möglich gemacht hat“,…
Auf Thüringens Rad- und Wanderwegen begegnen sich insbesondere in der Sommerzeit viele – Radfahrende, Spaziergängerinnen und Spaziergänger sowie landwirtschaftliche Fahrzeuge. Wo Interessen aufeinandertreffen, braucht es vor allem eines: gegenseitige Rücksichtnahme.Um auf dieses wichtige Miteinander aufmerksam zu machen, setzen der Thüringer Bauernverband (TBV), die Thüringer Tourismus GmbH (TTG) und die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen in Thüringen (AGFK-TH) ihre erfolgreiche Aktion „Rücksicht macht Wege breit“ fort. Gemeinsam markieren wir ausgewählte Rad- und Wirtschaftswege in Thüringen mit einem deutlichen Hinweis direkt am Boden, der für ein respektvolles Nebeneinander wirbt.Gerade jetzt, in der sich dem Ende neigenden Erntezeit und zum Beginn der Aussaat, sind landwirtschaftliche Fahrzeuge verstärkt auf den Wegen unterwegs. Gleichzeitig nutzen zahlreiche Radfahrerinnen, Radfahrer und Wandernde das schöne Spätsommerwetter.Bei unserem Termin zeigen wir vor Ort, wie die Markierungen angebracht werden und worum es bei der Aktion geht – praxisnah, visuell und mit Statements der Beteiligten.Wir laden alle Medienvertreterinnen und -vertreter sowie Interessierte herzlich…
Die Zahlen sprechen für sich: Weltweit steuert die Getreideernte 2025 auf ein Rekordhoch von rund 2,93 Milliarden Tonnen zu. In Europa und Deutschland wird das Erntevolumen trotz leicht korrigierter Prognosen der EU-Kommission als überdurchschnittlich eingeschätzt. Doch was global nach einem Erfolg klingt, stellt viele Thüringer Betriebe vor große wirtschaftliche Herausforderungen. Fallende Erzeugerpreise, teils 30 bis 40 Prozent unter Vorjahresniveau, lassen angesichts steigender Produktionskosten kaum noch betriebswirtschaftliche Spielräume. Wetterextreme, ein angespanntes Marktumfeld und hohe Standards bei Umwelt-, Arbeits- und Sozialauflagen machen deutlich: Unsere Landwirtschaft braucht politische Rückendeckung. Darüber hinaus werfen die aktuellen Entwicklungen am internationalen Agrarmarkt viele Fragen auf: Wie ist die Ernte 2025 in Thüringen tatsächlich ausgefallen? Wie beeinflussen Witterung, Markt und Politik die wirtschaftliche Lage der Betriebe? Welche Perspektiven brauchen unsere Erzeuger – und was muss sich ändern? Der Thüringer Bauernverband (TBV) und das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Landwirtschaft und Ländlichen Raum laden alle Vertreterinnen und Vertreter der Medien…
Der Thüringer Bauernverband reagiert mit großem Unverständnis auf die Aussetzung der Auszahlung der Aufwandsentschädigung für die Schwarzwildbejagung. „Ein Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in Thüringen hätte für viele landwirtschaftliche Betriebe und Schweinehalter existenzbedrohende Auswirkungen. Vor allem die Ausbrüche der Afrikanischen Schweinepest in Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg sowie das kürzlich entflammte Ausbruchsgeschehen in Nordrhein-Westfalen haben bewiesen, dass die Gefahr eines punktuellen Eintrags der Seuche auch in Thüringen weiterhin akut ist“, so Präsident Dr. Klaus Wagner. Reduzierte Schwarzwildbestände sind ein wichtiges Mittel der Seuchenprävention und verhindern die rasante Ausbreitung im Falle eines Seucheneintrages. Nur mit Hilfe der intensiven Bejagung, insbesondere von Frischlingen aller Alters- und Gewichtsklassen können die Wildschweinbestände wirksam reduziert werden. „Angesichts steigender Kosten für die Trichinenuntersuchung in einigen Landkreisen und der Schließung von Annahmestellen für die Trichinenproben sehen sich Jäger ohnehin mit steigenden Kosten der Schwarzwildbejagung konfrontiert. Der Wegfall der Aufwandsentschädigung führt dazu, dass die Jagd auf geringe Frischlinge gänzlich eingestellt…
Gemeinsame Pressemitteilung der ostdeutschen Bauernverbände zu den vorgestellten EU-Plänen zum Mehrjährigen Finanzrahmen EU-Vorschläge befeuern Betriebsaufgaben, zerstören Arbeitsplätze, gefährden die Ernährungssicherheit und zerstören Vertrauen in die Politik „Das ist nicht nur eine klare Absage an eine zukünftige Gemeinsame Europäische Agrarpolitik, es ist eine Kampfansage an ein geeintes Europa – ein fatales Signal“, sagt Karsten Trunk, Präsident des Bauernverbandes MV in Bezug auf die Vorschläge der EU-Kommission zum Mehrjährigen Finanzrahmen und der GAP. Wie Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen heute bekannt gab, soll es ab 2028 kein eigenständiges Agrarbudget wie in der bisherigen Gemeinsamen europäischen Agrarpolitik (GAP) mehr geben. Stattdessen sollen die Mittel in einem großen europäischen Fonds aufgehen, der neben der Landwirtschaft auch andere Felder wie Verteidigungsausgaben oder Emissionshandel abdeckt. Neben vielen neuen Ideen soll künftig nur noch der Landwirtschaftsbetrieb Fördermittel erhalten, der „bedürftig ist.“ Sven Borchert, Vizepräsident des Bauernverbands Sachsen-Anhalt, hält das für grundlegend falsch: „Die GAP ist keine Sozialpolitik,…
Die landwirtschaftlichen Betriebe in Thüringen stehen in den Startlöchern: In den kommenden Tagen beginnt mit der Wintergerste die großflächige Ernte. Erste frühe Bestände werden regional vereinzelt bereits geerntet. Die Vorbereitungen zur diesjährigen Ernte laufen auf Hochtouren: Erntemaschinen werden gewartet und technisch überprüft, Getreideläger geleert und gereinigt sowie Förderanlagen instandgesetzt. Die verbliebenen Mengen aus der Ernte 2024 – darunter Getreide, Raps und Leguminosen – werden derzeit ausgelagert, um Platz für die neue Ernte zu schaffen. Die Entwicklung der Kulturen verlief in vielen Regionen Thüringens unter erschwerten Bedingungen. Vor allem die ausgeprägte Frühjahrstrockenheit hat den Beständen stark zugesetzt. Letztmalig im Januar fielen in weiten Teilen des Freistaates nennenswerte Niederschläge. Seither liegt das Niederschlagsdefizit, je nach Region, zwischen 50 und über 120 Millimetern unter dem langjährigen Mittel. Zwar sorgten vereinzelte Regenfälle seit Mai für leichte Entspannung, die Wasserbilanz der Böden bleibt jedoch vielerorts negativ. Besonders im Süden Thüringens ist die Trockenheit weiterhin gravierend.…
Die Thüringer Landwirtschaft steht unter Druck. Zwar gab es zu Jahresbeginn in vielen Regionen des Freistaates ausreichend Niederschläge, doch seit Februar liegen die Regenmengen deutlich unter dem langjährigen Mittel. Zwischen 30 und 120 Millimeter fehlen je nach Region. Besonders stark betroffen ist der Süden Thüringens mit einem Niederschlagsdefizit von über 100 Millimetern. „Was den Landwirten aktuell zugutekommt, sind die vergleichsweise kühlen Temperaturen, sonst wäre die Lage deutlich dramatischer“, sagt Michael König, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Thüringer Bauernverbandes (TBV). „Gleichzeitig wirkt sich der anhaltende Wind wie ein Föhn aus: Er trocknet die oberen Bodenschichten aus und entzieht den Pflanzen lebenswichtiges Wasser“, so König weiter. Besonders gravierend ist die Situation für den Futterbau: Der Aufwuchs von Heu und Feldfutterpflanzen ist vielerorts deutlich zu schwach. Im Süden Thüringens rechnen die Landwirte bereits mit 50 bis 70 Prozent Ertragseinbußen. Auf Weideflächen reicht das Pflanzenwachstum nicht aus, um Tiere ausreichend und dauerhaft zu versorgen. Weidewechsel müssen…
Endlich ist es so weit, am Donnerstag, dem 24. April, wird 15 Uhr eine Anhörung zum Flächenregister im Petitionsausschuss im Thüringer Landtag sein. Auch wenn das Flächenregister in diesem Jahr für alle Landwirte freiwillig ist, und das hat seine Gründe, muss über das weitere Vorgehen entschieden werden. Federführend wird der Vorstand der Interessengemeinschaft der Betriebe im benachteiligten Gebiet (IG BENA) des Thüringer Bauernverbandes (TBV) die Argumente zur Anhörung fachlich vortragen. Begleitend zur Anhörung wird der TBV vor dem Landtag mit einer Kundgebung von ca. 11:00 bis 15 Uhr auf das Thema "Flächenregister und Bürokratieabbau" aufmerksam machen. Erwartet werden Landwirtinnen und Landwirte aus ganz Thüringen, die sich im Landwirte-Camp versammeln und in den Dialog mit Abgeordneten und Interessierten gehen. Zeit:     11 -15 Uhr Landwirte-Camp Ort:     Thüringer Landtag, Jürgen-Fuchs-Straße 1, 99096 Erfurt Die Veranstaltung eignet sich für die Berichterstattung in Wort und Bild. Bild- und Tonaufnahmen sind während der gesamten Zeit möglich.…
Nach den Beobachtungen des Thüringer Bauernverbandes (TBV) sind die meisten Kulturen akzeptabel aus dem Herbst gekommen. Stellenweise konnte die Aussaat im Herbst aufgrund anhaltender Feuchtigkeit nicht wie gewohnt durchgeführt werden, dadurch haben sich die Kulturen erst mit zwei bis drei Wochen Verzögerung entwickelt. Danach setzte die Vegetationsruhe im Winter ein und das Wachstum aus. In den vergangenen Wochen fanden überall im Freistaat Thüringen landwirtschaftliche Frühjahrsarbeiten statt. Für die Aussaat der Sommerkulturen wie Sommergerste, Ackerbohne und Zuckerrübe wurden die Äcker mit entsprechender Technik vorbereitet, daraufhin folgte die Aussaat mit Drillmaschinen. Neben der Aussaat wurden die Kulturen, die bereits im Herbst ausgesät wurden und bereits gewachsen sind, entsprechend ihres Bedarfs mit Nährstoffen in Form von Dünger versorgt. Dünger gibt es als kleines Korn oder in flüssiger Form, sogenannte mineralische Dünger und in Form von Mist und Gülle, sogenannter organischer Dünger. Das Ausbringen von Dünger konnte durch die Landwirtinnen und Landwirte aufgrund der…
Heute trafen sich Vertreterinnen und Vertreter des Thüringer Bauernverbandes e.V., des BUND Thüringen e.V., des NABU Thüringen e.V. sowie des Thüringer Ökoherz e.V. zum offiziellen Auftakt der Kooperation „Thüringer Netzwerk Landwirtschaft und Naturschutz“. Gemeinsam möchten die vier Verbände den Dialog zwischen Landwirtschaft und Naturschutz intensivieren und tragfähige Lösungen entwickeln, um die Biodiversität in Thüringens Agrarlandschaft zu stärken. Im Fokus des Netzwerkprojektes stehen insbesondere die Entwicklung und Umsetzung gemeinsamer Lösungsvorschläge, um die biologische Vielfalt in der Thüringer Kulturlandschaft zu fördern. Dabei geht es um den Schutz gefährdeter Arten wie Feldhamster, Kiebitz, Feldlerche und Rebhuhn, deren Lebensräume durch die Landwirtschaft maßgeblich beeinflusst werden. Das Netzwerkprojekt wird mit Kofinanzierung der Europäischen Union und des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Landwirtschaft und Ländlichen Raum durchgeführt. Die Projektpartner werden in den kommenden Monaten daran arbeiten, praxistaugliche Maßnahmen zu erarbeiten, die sowohl den Erhalt bedrohter Arten als auch die nachhaltige Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen in Einklang bringen. Dr.…
„Mit diesem Projekt beginnt eine neue Ära“, so der Präsident des Thüringer Bauernverbandes, Dr. Klaus Wagner. Am 02. April findet das Auftakttreffen der Kooperation „Thüringer Netzwerk Landwirtschaft und Naturschutz“ statt. Das Projekt wird von vier Verbänden getragen: Thüringer Bauernverband (TBV), BUND Thüringen, NABU Thüringen und Thüringer Ökoherz. Ziel des Netzwerkes ist es, eine tragfähige Partnerschaft zwischen Landwirtschaft und Naturschutz in Thüringen aufzubauen und gemeinsam die Agrarlandschaft Thüringens biodiverser und vielfältiger zu gestalten. Mit dem Auftakttreffen fällt der Startschuss für die gemeinsame Initiative. Zudem soll die Gelegenheit geboten werden, sich über Ziele, Akteure und den Projektverlauf zu informieren. Der TBV, BUND, NABU und Ökoherz laden alle Vertreterinnen und Vertreter der Medien herzlich ein, dem Auftakttreffen beizuwohnen. Zeit:     Mittwoch, 02. April, 08:30 - 12:30 Uhr Ort:      Haus der Grünen Verbände, Alfred-Hess-Straße 8, 99094 Erfurt Die Veranstaltung eignet sich für die Berichterstattung in Wort und Bild. Bild- und Tonaufnahmen sind während…
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