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Pressemitteilungen

Pressemitteilungen (130)

Anlässlich der Agrarministerkonferenz fordert der Thüringer Bauernverband (TBV) die Agrarministerinnen und -minister der Bundesländer sowie Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir dazu auf, die Folgen des Ukraine-Krieges und der europäischen Sanktionen auf die Nahrungsmittelversorgung ernst zu nehmen. „Statt leichtfertig mit einer substanzlosen Teller-gegen-Trog-Diskussion Nebelkerzen für die Öffentlichkeit zu zünden, müssen die politische Verantwortlichen die wirtschaftliche und ökologische Wirklichkeit zu Kenntnis nehmen“, so die Forderung von Katrin Hucke, TBV-Hauptgeschäftsführerin. „Futtergetreide für Tiere kann nicht 1:1 als Brotgetreide verwendet werden, auch lässt sich nicht auf allen Flächen Qualitätsweizen anbauen. Hierfür notwendige Änderungen in der Fruchtfolge gefährden zudem die Bodenfruchtbarkeit, da hierdurch wichtige Pflanzennährstoffe verloren gehen“, so Hucke weiter. Um die Sicherung der Nahrungsmittelversorgung in und außerhalb Europas zu gewährleisten, fordert der TBV die politisch Verantwortlichen zum einen auf, alles tun, um die explodierenden Produktionskosten für die Landwirtschaft zu senken. Das betrifft den Diesel, aber auch Pflanzenschutz- und Düngemittel, die auf absehbare Zeit nur eingeschränkt und…
Energieministerin Anja Siegesmund: „Mehr Tempo für erneuerbare Energien in Thüringen macht uns schneller unabhängig von Importen“ / TBV-Präsident Dr. Klaus Wagner: „Es darf keine Konkurrenz zwischen Energie- und Lebensmittelproduktion geben“ In Thüringen sollten landwirtschaftliche Flächen mit geringen Erträgen für Solarstrom nutzbar sein. Das Energieministerium will eine dafür vorgesehene Möglichkeit innerhalb des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) nutzen. Diese ermöglicht Photovoltaikanlagen in sogenannten benachteiligten Gebieten, also auf bereits festgelegten ertragsschwachen landwirtschaftlichen Standorten. Dadurch ist es insbesondere auf Grünlandflächen möglich, die Flächen gleichzeitig für Landwirtschaft, z.B. durch Beweidung, und für die Energieproduktion mit Photovoltaikanlagen zu nutzen. Erhalten die Betreiber – das kann zum Beispiel ein Landwirt zusammen mit einer lokalen Bürgerenergie-Genossenschaft sein – einen Zuschlag, bekommen sie zusätzlich zur landwirtschaftlichen Nutzung für den generierten Ökostrom eine Einspeisevergütung. Gleichzeitig gilt es, wertvolles Ackerland für die Lebensmittelproduktion zu erhalten.  Energieministerin Anja Siegesmund: „Die Energiewende braucht viele Partner. Ich werbe in Thüringen darum, gemeinsam für die Energiesicherheit mehr…
Der Thüringer Bauernverband (TBV) betonte auf der Regierungsmedienkonferenz am 15. März, dass trotz der aktuellen Turbulenzen auf den Energie-, Düngemittel- und Getreidemärkten die Lebensmittelversorgung hierzulande gesichert ist. Aufgrund der hohen Energie- und Düngemittelpreise ist die Lage dennoch ernst, betonte TBV-Präsident Dr. Klaus Wagner: „Die heimische Landwirtschaft ist grundsätzlich leistungsfähig genug, um die Ernährung der Bevölkerung sicherzustellen. Die Panik an den Energie-, Düngemittel- und Getreidemärkten macht aber eine wirtschaftliche Planung von der Aussaat bis zur Ernte unmöglich“, so Wagner. „Wer heute Dünger und Diesel zu den explodierenden Preisen kaufen muss, weiß schlussendlich nicht, für welchen Preis er sein Getreide vermarkten kann. Dieses enorme wirtschaftliches Risiko gefährdet die wirtschaftliche Stabilität unsere Landwirtschaftsbetriebe und mit ihnen die Versorgungssicherheit.“ Insbesondere bei den Energiekosten, vor allem aber bei den Dieselpreisen, ist daher aus Sicht der Landwirtschaft dringend eine Entlastung notwendig, z.B. durch Aussetzung der CO2-Abgabe auf Energie, die in der landwirtschaftlichen Produktion eingesetzt wird. Darüber…
Positionspapier des Thüringer Bauernverbandes zum Photovoltaikausbau in Thüringen: Der Thüringer Bauernverband (TBV) sieht in der von der Bundesregierung proklamierten Absicht, im Rahmen der Energiewende den Ausbau der Photovoltaik voranzutreiben, sowohl wirtschaftliche Chancen als auch Risiken für die Thüringer Landwirtschaft. Eine Neuerrichtung von Photovoltaik-Freiflächenanlagen auf wertvollen Acker- und Grünlandflächen, die bisher der Produktion von Nahrungsmitteln dienen, bewertet der Verband in seinem verabschiedeten Positionspapier aber sehr kritisch: „Photovoltaik kann eine neue Quelle der Wertschöpfung für unsere Landwirtschaftsbetriebe sein. Wenn aber hierzulande fruchtbare Ackerflächen zugebaut werden und nicht mehr für den Anbau von Lebensmitteln zur Verfügung stehen, müssen in anderen Teilen der Welt neues Ackerland erschlossen werden. Dafür werden dann auch bisher ungenutzte Wälder gerodet werden. sodass die Umwelt und das Klima letztlich zu den großen Verlierern der Energiewende zählen würden“, so Toralf Müller, Vizepräsident des TBV und Leiter des Agrarunternehmens Pfersdorf eG im Landkreis Hildburghausen. Damit die Energiewende nachhaltig umgesetzt und der…
Die Afrikanische Schweinepest ist in (ASP) in Ost- und Norddeutschland weiter auf dem Vormarsch und wird in absehbarer Zeit auch Thüringen erreichen und die hiesigen Schweinebestände bedrohen. Aus diesem Grund trafen sich am 18. Januar im Kultur- und Kongresszentrum in Bad Langensalza sowie im Videostream 250 Vertreterinnen und Vertreter aus Landwirtschaft und Jägerschaft sowie aus den zuständigen Thüringer Ministerien für Gesundheit und Landwirtschaft, um die rechtlichen und praktischen Auswirkungen eines ASP-Ausbruchs auf die Jagd bzw. die landwirtschaftlichen Betriebsabläufe zu diskutieren. Zum Schutz der heimischen Wild- und Hausschweinpopulation fordern der Thüringer Bauernverband (TBV) und der Landesjagdverband Thüringen gemeinsam sofortige Anstrengungen, die Wildschweinbestände im Freistaat drastisch zu reduzieren. Nur auf diesem Wege lasse sich das Ausbreitungsrisiko der Tierseuche senken, so Dr. Lars Fliege, Vizepräsident des TBV. „Es muss uns gelingen, in möglichst kurzer Zeit die Thüringer Schwarzwildbestände zu verringern, wenn wir eine flächendeckende Verbreitung der ASP verhindern wollen.“ In der Pflicht sieht…
Gefahr Afrikanische Schweinepest: Vorbeugende Maßnahmen und Folgen eines Ausbruchs in Thüringen Mit welchen Einschränkungen und Folgen müssen Jäger und Landwirtschaftsbetriebe rechnen, wenn die Afrikanische Schweinepest (ASP) in Thüringen bei einem Wild- oder Hausschwein ausbrechen würde? Welche Perspektiven gibt es für schweinehaltende Betriebe im Tierseuchenkrisenfall? Wie kann einer Einschleppung der ASP vorgebeugt werden und welche Maßnahmen sind jetzt von allen Beteiligten (Behörden, Tierhaltungsbetrieben, Jägerschaft, Bevölkerung) zu ergreifen? Diese und andere Fragen werden am 18. Januar auf der Gemeinschaftstagung für Landwirte und Jäger im Kultur- und Kongresszentrum in Bad Langensalza beantwortet. Dr. Lars Fliege (Vizepräsident des Thüringer Bauernverbandes), Vertreter und Vertreterinnen des für Veterinärwesen zuständigen Thüringer Gesundheitsministeriums (TMASGFF), ein von der ASP betroffener Schweinehalter aus Brandenburg sowie andere Referentinnen und Referenten werden verschiedene Aspekte des Themas zur Sprache bringen und mit den Anwesenden diskutieren. Der Thüringer Bauernverband und der Landesjagdverband Thüringen laden hierzu alle Vertreterinnen und Vertreter der Medien herzlich ein. Termin:    …
Am 11. November diskutierten über 100 mitteldeutsche Schweinehalterinnen und Schweinehalter sowie Vertreterinnen und Vertreter von Landwirtschaftsbehörden, der Tierärzteschaft und der Industrie in Halle-Peißen über die Zukunftsfähigkeit der Schweinehaltung in Ostdeutschland. Die Lage der hiesigen schweinehaltenden Betriebe ist derzeit extrem schwierig: Neben der derzeitigen Kostenexplosion bei Futtermitteln setzt insbesondere der historisch niedrige Schweinepreis den Schweinhalterinnen und Schweinhaltern zu. „Seit Monaten verlieren sauenhaltende Betriebe mit jedem aufgezogenen Ferkel 50 Euro. Ein 28 kg schweres Ferkel erlöst derzeit maximal 20 Euro für den Halter ¬– eine Tankfüllung an der Tankstelle ist aktuell das Vierfache wert. Schweinemäster verlieren pro vermarkteten Mastschwein 60 Euro von bereits investiertem Kapital. So erhält der Schweinemäster 1,20 Euro pro kg Schlachtgewicht, eine Kugel Eis mit 80 – 90g kostet in Deutschland im Schnitt 1,30 Euro. Selbst ein Liter Diesel ist mit 1,50 Euro mehr wert als 1 kg Schweinefleisch vom deutschen Schweinemäster. Das alles steht in keinem Verhältnis mehr.…
Anlässlich des heutigen 24. Thüringer Milchtages im Congress Center der Messe Erfurt forderte der Vorsitzende der Landesvereinigung Thüringer Milch e.V. Dr. Klaus Wagner nicht nur ein „klares Bekenntnis der Landesregierung zur regionalen Milchviehhaltung in Thüringen“ sondern auch die Schaffung von Rahmenbedingungen, welche die Milcherzeuger stärken. Bereits heute investieren die Thüringer Landwirtinnen und Landwirte in mehr Tierwohl und bessere Arbeitsbedingungen in der Milcherzeugung. Bisher spiegeln sich die daraus resultierenden Mehrkosten allerdings nicht im Milchpreis wider. Zusätzlich werden die Milchviehhalterinnen und -halter aktuell von einer Kostenlawine aus gestiegenen Preisen für Dünger, Diesel, Heizöl, Strom, Tierarzt, Maschinen und Futter überrollt. Die noch zu erwartenden verschärften Regelungen in den Bereichen der Gemeinsamen Agrarpolitik, der Düngung sowie des Umwelt-, Klima- und Tierschutzes lassen Wagner einen zunehmenden Rückgang des Tierbestandes erwarten: „Von der Landwirtschaft wird verlangt, für immer weniger öffentliches Geld immer mehr zu leisten. Das geht nicht!“ Er warnt: „Mit jeder Betriebsaufgabe verschwinden Unternehmertum, Wertschöpfung,…
Am 1. November 2021 findet der 24. Thüringer Milchtag im Congress Center der Messe Erfurt statt. Die Landesvereinigung Thüringer Milch e.V. (LVTM) und das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) laden hierzu alle Vertreterinnen und Vertreter der Medien herzlich ein. Mit welchen Herausforderungen sehen sich Milchbäuerinnen und Milchbauern derzeit und zukünftig konfrontiert? Wie sieht eine zukunftsfähige Milchviehhaltung aus? Und wo setzt die Thüringer Landesregierung die umwelt- und agrarpolitischen Schwerpunkte für eine nachhaltige Milchproduktion? Torsten Weil (Staatssekretär des TMIL), Dr. Klaus Wagner (Vorsitzender der LVTM) und andere Referentinnen und Referenten werden Antworten auf diese Fragen geben. Im Rahmen der Veranstaltung werden außerdem Thüringer Milcherzeuger und Molkereien für ihre hervorragende Arbeit ausgezeichnet. Das Tagungsprogramm finden Sie auf der Homepage der LVTM (http://www.milch-thueringen.de). Termin: Montag, 1. November 2021, 9.30 - 15.15 Uhr Ort: Congress Center der Messe Erfurt, Carl-Zeiss-Saal, Gothaer Straße 34, 99094 Erfurt Die Veranstaltung beginnt um 9.30 Uhr und ist für…
Der Thüringer Bauernverband (TBV) lädt am 16. September von 15 Uhr bis 17 Uhr anlässlich der bevorstehenden Bundestagswahl zu einem Agrarpolitischen Forum im Gleisdreieck Waltershausen unter dem Titel „„Bundestagswahl 2021: Landwirtschaft und ländlicher Raum – welchen Weg verfolgen die Parteien?“ ein. Nach kurzen Eingangsstatements werden sich die Kandidatinnen und Kandidaten der Parteien für die Bundestagswahl – Christian Hirte (CDU), Susanne Hennig-Wellsow (Die Linke), Doreen Rath (B90/Die Grünen), Michael C. Müller (SPD) und Stephan Brandner (AfD) – sowie Thomas Kemmerich (FDP) den Fragen der Gäste stellen. Die Moderation der Diskussionsrunde übernimmt agrarheute-Redakteurin Johanna Michel. Der TBV lädt alle Vertreterinnen und Vertreter der Medien herzlich ein. Zeit:    Donnerstag, den 16. September 2021, 15 bis 17 UhrOrt:     Gleisdreieck Waltershausen. Steinbachstraße 18, 99880 Waltershausen Der Termin eignet sich für die Berichterstattung in Bild und Ton. Parkplätze sind vorhanden und ausgeschildert. Hinweis: Es gilt die 3-G-Regel, d.h. Zutritt nur für Geimpfte, Genesene und…
Thüringer Bauernverband und Thüringer Landwirtschaftsministerium stellen gemeinsam Ernteergebnisse 2021 vor Der Präsident des Thüringer Bauernverbandes (TBV) Dr. Klaus Wagner und der Thüringer Landwirtschaftsminister Prof. Dr.  Benjamin-Immanuel Hoff präsentierten am 2. September auf dem Gelände der Agrargenossenschaft Straußfurt e.G. der Öffentlichkeit die diesjährigen Ernteergebnisse. Vielerorts – vor allem in Nord-, West- und Südthüringen – wird aufgrund der nassen Witterungsverhältnisse der letzten Wochen derzeit noch geerntet. „Vier bis acht Druschtage werden hier noch gebraucht, um die Ernte vollständig einzubringen“, so Wagner zum aktuellen Stand der Ernte. Im vergangen Erntejahr war die Ernte in allen Kulturen zur gleichen Zeit bereits abgeschlossen. Positiv stimmt Wagner die Entwicklung der Erzeugerpreise am Getreidemarkt. Aufgrund der weltweiten Nachfrage seien diese in den letzten Monaten teilweise stark gestiegen. Insbesondere die im Vergleich zu den Vorjahren hohen Vermarktungspreise für den Raps. Derzeit erhalten die Landwirtinnen und Landwirte für eine Tonne Raps bis zu 500 Euro, 2020 waren es mitunter…
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