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Pressemitteilungen

Pressemitteilungen (130)

Erhalt und Förderung der Artenvielfalt: Thüringer Landwirte lassen eine Fläche größer als 1.500 Fußballfelder aufblühen Der Thüringer Bauernverband (TBV) hat heute zusammen mit der Initiative Heimische Landwirtschaft den anstehenden Tag der Artenvielfalt genutzt, um den Startschuss für eine thüringenweite Plakatkampagne zu setzen. Unter der Überschrift „Nur mit uns!“ machen Landwirte mit großformatigen Plakaten darauf aufmerksam, welchen Leistungen sie für die Gesellschaft erbringen. Dass Landwirtschaftsbetriebe einen wichtigen Beitrag zum Erhalt und zur Förderung der Artenvielfalt leisten, wurde auf dem Gelände der Agrargenossenschaft Weißensee e.G. deutlich gemacht. Jürgen Paffen, Vorstandsvorsitzender des Landwirtschaftsbetriebes im Landkreis Sömmerda und Gründungsmitglied der Initiative Heimische Landwirtschaft, hat eigens eine Abteilung für Biodiversität und Umwelt eingerichtet. Dort werden in Kooperation mit örtlichen Landschaftspflegeverbänden, der Unteren Naturschutzbehörde, dem Landschaftspflegeverband Mittelthüringen, der Stiftung Lebensraum, den Natura-2000-Stationen und anderen Umweltverbänden zahlreiche Maßnahmen zur Förderung der Artenvielfalt koordiniert. Eine dieser Maßnahmen ist ein Projekt zum Schutz des Feldhamsters. Dafür wird Ackerland auf…
Thüringer Schweinehalter schlagen Alarm: Ohne Unterstützung bald nur noch die Hälfte des in Thüringer konsumierten Schweinefleischs aus heimischen Ställen Auf der heute durchgeführten Anhörung zur Situation der schweinehaltenden Betriebe in Thüringen vor dem Ausschuss für Infrastruktur, Landwirtschaft und Forsten des Thüringer Landtags haben die Interessengemeinschaft der Schweinehalter in Thüringen (IGS) und der Thüringer Bauernverband auf die schwierige Lage vieler Schweinehalter in Thüringen aufmerksam gemacht: Durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie und die Afrikanische Schweinepest kämpfen diese derzeit mit niedrigen Erzeugerpreisen für Schlachtschweine, fehlenden Schlachtkapazitäten und Absatzproblemen. Die finanziellen Folgen seien für viele Betriebe existenzbedrohend, so Dr. Britta Becke, Vorstandsmitglied der IGS: „Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Derzeit fehlen rund 20 Euro pro Mastschwein, um alle Kosten zu decken. Bei einer Erzeugung von 17.000 Mastschweinen pro Woche bedeutet das ein Minus von 340.000 Euro für die Thüringer Betriebe. Und das jede Woche. Ähnliche Defizite hatten über Monate auch die Ferkelerzeuger.“…
Landwirtschaft stellt Maßnahmen für Erhalt und Förderung der Artenvielfalt vor Der Rückgang der Artenvielfalt und das Insektensterben stehen derzeit im Fokus des öffentlichen Interesses. Die Landwirtschaft wird hierbei als einer der Hauptverantwortlichen identifiziert. Zu wenig bekannt ist aber, dass sich die Thüringer Landwirtschaft bereits heute aktiv für den Erhalt der Artenvielfalt engagiert und versucht, die heimischen Arten durch eine Vielzahl von Maßnahmen zu schützen. Anlässlich des diesjährigen Tages der Artenvielfalt lädt der Thüringer Bauernverband (TBV) in Zusammenarbeit mit der Initiative Heimische Landwirtschaft am 21. Mai einen Pressetermin ein, um allen Interessierten aktuell umgesetzte Maßnahmen für den Erhalt der Artenvielfalt zu zeigen und zu erklären. Stattfinden wird der Pressetermin am Rand eines Feldes der Agrargenossenschaft Weißensee, das hamsterfreundlich bewirtschaftet wird. Der Thüringer Bauernverband und die Initiative Heimische Landwirtschaft laden alle Vertreterinnen und Vertreter der Medien herzlich zu diesem Pressetermin ein. Termin: Freitag, 21. Mai, ab 10.00 Uhr Ort: Feldweg an der…
Landesbauernverbände Ostdeutschlands laden ein zum agrarpolitischen Forum Die ostdeutschen Landesbauernverbände veranstalten anlässlich der im September anstehenden Bundestagswahl am 22. April von 18 bis 20 Uhr ein digitales agrarpolitisches Forum. Termin: Donnerstag, 22. April, 18 bis 20 Uhr Ort: Panoramasaal der Messe Erfurt Zugangslink zum Stream und Chat: https://live.tbv-erfurt.de Das von Ralf Stephan, Chefredakteur der Bauernzeitung, moderierte Forum, werden die im Bundestag vertretenen Fraktionen nutzen, um die agrarpolitischen Ziele ihrer jeweiligen Partei darzustellen und mit den Präsidenten der ostdeutschen Landesbauernverbände Olaf Feuerborn (Sachsen-Anhalt), Torsten Krawczyk (Sachsen), Detlef Kurreck (Mecklenburg-Vorpommern), Dr. Klaus Wagner (Thüringen) und Henrik Wendorff (Brandenburg) zu diskutieren. Von Seiten der politischen Bundestagsparteien werden Kees de Vries (CDU/CSU), Rainer Spiering (SPD), Dr. Gero Hocker (FDP), Friedrich Ostendorf (Bündnis 90/Die Grünen), Stephan Protschka (AFD) und Dr. Kirsten Tackmann (Die Linke) teilnehmen und sich den Fragen der Landwirtinnen und Landwirte, der Menschen aus dem ländlichen Raum und allen Interessierten stellen, die sich…
GRÜNE Blockadehaltung riskiert Zukunft der ostdeutschen Landwirtschaft Der Thüringer Bauernverband fordert von den GRÜNEN Agrarministern, in den anstehenden Verhandlungen zur nationalen Umsetzung der gemeinsamen europäischen Agrarpolitik (GAP) auf der Sonder-Agrarministerkonferenz am 25. März ihre Maximalforderungen aufzugeben und nicht jede Entscheidung zu blockieren. Dieses Vorgehen wäre aus Sicht des Präsidenten des Thüringer Bauernverbandes (TBV) Dr. Klaus Wagner nicht akzeptabel, da hierdurch in dem anstehenden Kabinettsbeschluss auf Bundesebene die Interessen der Thüringer Landwirtschaft keine Berücksichtigung finden. „Statt Maximalforderungen ins Schaufenster zu stellen, sollten die GRÜNEN Agrarminister endlich konstruktiv an einem Kompromiss arbeiten. Es kann nicht sein, dass man aufgrund kurzsichtiger Parteipolitik die Zukunft der klein- und mittelständischen Landwirtschaftsbetriebe in den ostdeutschen Bundesländern riskiert“, so Wagner. Aus Sicht des TBV liegt mit dem Kompromissvorschlag der Landesagrarminister aus den anderen Parteien (CDU/CSU, SPD, FDP und DIE LINKE) eine Grundlage für die Verhandlungen vor: „Dieser Vorschlag stellt bereits einen Paradigmenwechsel dar, mit dem eine Milliarde…
Vielfalt und Stärke der Thüringer Landwirtschaft bewahren, statt geradewegs in die Bedeutungslosigkeit Vor der am 17. März stattfinden Sonderagrarministerkonferenz zur nationalen Ausgestaltung der Gemeinsamen europäischen Agrarpolitik (GAP) hat heute der Präsident des Thüringer Bauernverbandes (TBV) Dr. Klaus Wagner die Forderungen der Thüringer Landwirtschaft an den Thüringer Staatsekretär für Landwirtschaft Torsten Weil übergeben. „In den Verhandlungen müssen wir erreichen, dass die wirtschaftliche Stärke der Thüringer Landwirtschaft bewahrt wird. Hierfür muss die Vielfalt der Betriebsstrukturen erhalten bleiben, die seit Jahrzehnten ein Garant für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit ist“, so der Bauernpräsident. „Die Landwirtschaft ist der Stolz und die Vorzeigebranche Ostdeutschlands. Wir sind sowohl national als auch europäisch konkurrenzfähig und garantieren im ländlichen Raum Wertschöpfung und Arbeitsplätze. Dies muss auch zukünftig gesichert sein“, so Wagner. Forderungen von B90/ DIE GRÜNEN nach immer mehr Geld für Umweltprojekte sowie einer Kürzung der GAP-Fördergelder für die klein- und mittelständischen Landwirtschaftsbetriebe in Thüringen zugunsten von unwirtschaftlichen Kleinstbetrieben lehnt…
Gemeinsame europäische Agrarpolitik vor der Entscheidung: Wie werden zukünftig 200 Millionen Euro Agrarförderung in Thüringen verteilt? Beginnend mit der am 17. März stattfinden Sonderagrarministerkonferenz werden in den nächsten Wochen die Weichen für die zukünftige Gemeinsame europäische Agrarpolitik (GAP) gestellt. Auch für Thüringen geht es hier um viel, wird damit doch über Höhe und die Verteilung der bisher rund 200 Millionen Euro jährlichen Fördergelder entschieden. Über die Verteilung der Gelder wird sowohl auf europäischer als auch auf nationaler Ebene gestritten und auch die Bundesländer sitzen mit am Verhandlungstisch. So komplex das Prozedere, so komplex stellt sich auch das Regelwerk selbst dar. Eine Vielzahl von Fördermöglichkeiten und Einschränkungen erschweren hier den Überblick zu behalten. Zugleich liegen mehr oder weniger konkrete Papiere verschiedener Verbände und Institutionen vor, die Forderungen erheben, um Auswirkungen in ihrem Sinne zu erreichen. Welche Stellschrauben gibt es aber überhaupt und welche Folgen hat es an ihnen zu drehen? Wo…
Pläne der Bundeslandwirtschaftsministerin gefährden Wertschöpfung und Arbeitsplätze in der Thüringer Landwirtschaft Der Thüringer Bauernverband (TBV) sieht in den gestern von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner vorgestellten Plänen über die nationale Ausgestaltung der Gemeinsamen europäischen Agrarpolitik (GAP) einen Angriff auf die mittelständischen Strukturen der Thüringer Landwirtschaft. „Drei Prozent Brachfläche, mehr Umweltmaßnahmen und weniger Geld für die größeren mittelständischen Landwirtschaftsbetriebe in Thüringen zugunsten westdeutscher Familienbetriebe – damit legt Klöckner die Axt an die wirtschaftlichen Wurzeln unsere Betriebe hier in Thüringen. Vor allem die geplante Erhöhung der Umverteilungsprämie und die vorgesehene Degression unterminieren die Einkommenssicherung eines großen Teils unserer Unternehmen mit Folgen für Wertschöpfung und Arbeitsplätze im ländlichen Raum“, so Dr. Lars Fliege, Vizepräsident des TBV und Geschäftsführer der Agrargesellschaft Pfiffelbach. „Aktuell sind in der Thüringer Landwirtschaft knapp 21.000 Menschen beschäftigt. Werden die Pläne so umgesetzt, sind viele dieser Jobs in Gefahr“, warnt Fliege. Die geplante Degression – die Kürzung der über die GAP ausgezahlten…
Am Freitag, den 5. Februar, protestierten Thüringer Landwirt*innen und Vertreter*innen des Thüringer Bauernverbandes (TBV) vor der Plenarsitzung des Thüringer Landtags am Steigerwaldstadionin Erfurt für den Stopp des Insektenschutzgesetzes und der Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung in den vorliegenden Fassungen. Die Gesetzesinitiativen führen zur Existenzgefährdung für eine Vielzahl landwirtschaftlicher Betriebe. Das drohende Höfesterben in Thüringen setzten die Landwirt*innen mit einer Kombination leerer Gummistiefel und Grüner Kreuze symbolisch vor dem Stadion in Szene. Anlass des Protestes ist die bevorstehende Entscheidung zum Insektenschutzgesetz und Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung im Bundeskabinett am 10. Februar. Die zur Abstimmung vorliegenden Gesetzesinitiativen enthalten Verbote für die Bewirtschaftung von Acker- und Grünlandflächen in Schutzgebieten (u.a. Natur- und EU-Vogelschutzgebiete, Flora-Fauna-Habitat-Gebiete, Natura2000-Gebiete, Nationalparks, nationale Naturmonumente, Naturdenkmäler) und führen absehbar dazu, dass ein wirtschaftlicher Anbau von Qualitätsgetreide, Raps oder Zuckerrübe in diesen Gebieten nicht mehr möglich ist. Auch die Bewirtschaftung von artenreichem Grünland und Streuobstwiesen würde durch Verbote und eine fehlende Förderung gefährdet. „Allein in Thüringen sind rund…
Insektenschutz nur mit uns Protestaktion: Falsch verstandener Insekten- und Pflanzenschutz ruiniert die Thüringer Landwirtschaft Am Freitag, den 5. Februar, protestieren Thüringer Landwirt*innen und Vertreter*innen des Thüringer Bauernverbandes (TBV) vor dem Steigerwaldstadionin Erfurt gegen die drohende Abwicklung der Thüringer Landwirtschaft. Der Thüringer Bauernverband lädt zu der Aktion alle Vertreterinnen und Vertreter der Medien herzlich ein. Termin: Freitag, 5. Februar, 8.30 Uhr bis 10.30 Uhr Ort: Steigerwaldstadion – Arena Erfurt, Mozartallee 3, 99096 Erfurt Anlass des Protestes ist die bevorstehende Entscheidung zum Insektenschutzgesetz und Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung im Bundeskabinett am 10. Februar. Die Veranstaltung eignet sich hervorragend für die Berichterstattung in Wort und Bild. Mit dem Thüringer Bauernpräsidenten Dr. Klaus Wagner und dem Vizepräsidenten Dr. Lars Fliege stehen Ihnen vor Ort kompetente Ansprechpartner zur Verfügung. Die zur Abstimmung vorliegenden Gesetzesvorhaben helfen dem Insektenschutz nicht, belasten aber die Landwirtschaft so massiv, dass auch zahlreiche Thüringer Landwirtschaftsbetriebe wirtschaftlich vor dem Aus stehen. Außerdem zerstören sie Initiativen…
Finanzielles Ausbluten der ostdeutschen Landwirtschaft muss verhindert werden Anlässlich der heute stattfindenden Amtschefkonferenz der Agrarminister der Bundesländer haben die Präsidenten der ostdeutschen Landesbauernverbände in einem gemeinsamen Positionspapier vor den Folgen einer verfehlten innerdeutschen Verteilung der insgesamt 6,1 Milliarden Euro/Jahr aus der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik für die Landwirtschaftsbetriebe in den Neuen Bundesländern gewarnt. „Sollten die ostdeutschen Betriebsstrukturen nicht angemessen Berücksichtigung finden, wäre das Erreichen wichtiger EU-Ziele, wie Einkommenssicherung, stabile Agrarstruktur und das Erreichen der Umweltziele, für eine gesamte Region eines Mitgliedsstaates massiv gefährdet“, so die Warnung der Bauernpräsidenten. Ihre Kritik richtet sich vor allem gegen eine Kappung und Degression der Zahlungen an die Betriebe, da hiervon nahezu ausschließlich ostdeutsche Betriebe betroffen wären. So befänden sich 2019 bei einer Kappungsgrenze von 150.000 Euro 1.781 von 1.876 betroffenen Betrieben in Ostdeutschland (95 Prozent). Auch die neu zu bestimmende Umverteilung von Mitteln auf die ersten Hektare der Betriebe würde zu einem massiven Abfluss von…
Thüringer Bauernverband e.V.
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