Mexiko knickt bei GV-Mais ein
Die neue mexikanische Regierung will offenbar ihre Pläne aufgeben, die Einfuhr von gentechnisch veränderten (GV) gelbem Mais auslaufen zu lassen. Stattdessen setzte das Land darauf, die Selbstversorgung mit weißem Mais, der für die Herstellung von Tortillas verwendet wird, aufrechtzuerhalten, berichtete Reuters unter ...
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Die Verhandlungen des EU-Kommissionsvorschlags für eine Deregulierung der neuen Züchtungstechniken (NGTs) im Europäischen Rat werden unter der ungarischen EU-Ratspräsidentschaft ab 1. Juli 2024 weitergeführt. Die belgische Ratspräsidentschaft hatte – ähnlich wie die spanische zuvor – versucht, einen Kompromiss zu erzielen. Fragen im Zusammenhang mit dem Umgang mit Patenten, der Rückerverfolgbarkeit und der Koexistenz erwiesen sich jedoch weiterhin als blockierende Hindernisse in den Verhandlungen. Nach derzeitigem Stand ist es nicht die Ambition der ungarischen EU-Ratspräsidentschaft, bis Ende des Jahres eine Ratsposition zur Abstimmung zu bringen. Damit bleibt das Thema weiterhin auf der Strecke. Die heimischen Züchter laufen somit den weltweiten Fortschritt hinterher.
Der Bundesverband Deutscher Saatguterzeuger (BDS) appelliert an Landwirte mit überlagertem Saatgut eventuell vorgesehene Keimfähigkeitsproben bereits jetzt in Auftrag zu geben. „Das Jahr 2023 mit seiner feuchten zweiten Jahreshälfte führte zu
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US-Winterweizenernte kommt schnell voran
In den USA kommt die Winterweizenernte nahezu rekordverdächtig voran. Dem US-Agrarministerium zufolge sind in der Vorwoche bereits 27 Prozent der Ernte eingebracht worden. Zum Vergleich: Eine Woche zuvor waren es nur 12 Prozent, und der Fünf-Jahresdurchschnitt liegt bei 14 Prozent. Zugleich verbesserte sich die Qualität um 2 Punkte, sodass das
USDA nun 49 Prozent der Bestände als „gut bis ausgezeichnet“ bewertet. Bei Sommerweizen gelten mittlerweile 76 Prozent der Kulturen „als gut bis ausgezeichnet“, was ein Plus von 4 Punkten auf...
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Am 17. Juni entschieden die Umweltminister der EU-Mitgliedsländer über das Für und Wider des umstrittenen Renaturierungsgesetzes. Damit sollen die Mitgliedsstaaten bis 2030 mindestens 20 Prozent der Landesfläche und 20 Prozent der Meeresgebiete in der EU Wiederherstellungsmaßnahmen durchführen. Das Zünglein an der Waage war Leonore Gewessler, die österreichische Bundesministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie.
Ministerin Gewessler hielt sich nicht an interne Regierungsabsprachen und stimmte dennoch für das Gesetz. Durch diese Entscheidung bekam das Renaturierungsgesetz die benötigte Mehrheit. Österreichs Bundeskanzler Karl Nehammer kündigte Medienberichten zufolge eine Nichtigkeitsklage beim Europäischen Gerichtshof an. Gleichzeitig will er seine Umweltministerin wegen Amtsmissbrauches anzeigen. Damit ist eine Regierungskrise vor den Nationalratswahlen in Österreich im Herbst abzusehen.
Der Deutsche Bauernverband kritisiert die Zustimmung der Mitgliedsstaaten zum Trilogergebnis zum Naturwiederherstellungsgesetz (NRL) in aller Schärfe. Dazu der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied: „Mit dieser Entscheidung ignorieren die Umweltminister das Ergebnis der Europawahl. Man kann uns Bauern nicht par ordre du mufti vorschreiben, wie wir zu wirtschaften haben. Das löst Widerstände aus. Wer glaubt, mit Ordnungsrecht der Natur zu helfen, erreicht das Gegenteil. Naturschutz geht nur gemeinsam mit uns Bauern. Wir alle leben in einer Kulturlandschaft, die sich dynamisch entwickelt hat und weiterentwickeln wird.“
Der Bundesrat hat vergangenen Freitag einer erneuten Änderung der Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung (PflSchAnwVO) zugestimmt und damit die Anwendung von glyphosathaltigen Pflanzenschutzmitteln auf nationaler Ebene geregelt. Die Anpassung war notwendig, da das schon 2021 beschlossene nationale Anwendungsverbot von glyphosathaltigen Pflanzenschutzmitteln nach der erneuerten Wirkstoffgenehmigung des Herbizids 2023 im Widerspruch zum EU-Recht steht. Kritisch ist jedoch deutlich anzumerken, dass man an sämtlichen nationalen Verschärfungen mit Anwendungsvorgaben sowie -verboten – wie z.B. in Wasserschutzgebieten – festgehalten hat, obwohl hierfür keine fachliche Grundlage und rechtliche Notwendigkeit bestehen. Der Bundesrat folgt damit der Linie des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, welches im Vorfeld zahlreiche Verkündungshindernisse angedroht hat. Der Deutsche Bauernverband (DBV) hat mit seinen Landesbauernverbänden im Vorfeld eine intensive Aufklärungsarbeit geleistet, um auf Auswirkungen im Bereich bodenschonende Bewirtschaftung, CO2-Ausstoß u.v.m. hinzuweisen.
Dürre in Mexiko
Die anhaltende Dürre in Mexico wird nach Schätzungen der Regierung auch in diesem Jahr die Maisernte beeinträchtigen. Einem am Dienstag von Ladwirtschaftsministerium vorgelegten Bericht zufolge dürfte Mexico in der 18-monatigen Saison rund 25,15 Millionn Tonnen...
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Am 14. März hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) einen Beteiligungsprozess für ein „Zukunftsprogramm Pflanzenschutz“ gestartet. Dazu hat der Deutsche Bauernverband (DBV) bereits eine Stellungnahme verfasst und bezeichnet das Programm als Affront gegenüber der Landwirtschaft. In dem Programm setzt das BMEL die falschen Akzente, ignoriert Technik, Innovation sowie Fortschritt und fokussiert einseitig auf Ordnungsrecht und eine pauschale Reduzierung des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln. In einem am vergangenen Mittwoch versandten Schreiben fordern, unter Federführung des DBV, 30 Verbände der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft das BMEL auf, die Vorschläge zurückzunehmen und sich stattdessen für einen nachhaltigen und fachlich fundierten Schutz land- und forstwirtschaftlicher Kulturen vor Schädlingen, Krankheiten und Konkurrenz einzusetzen. Das Programm sei ein Rückbauprogramm für die deutsche Landwirtschaft und für deren Produktivität. Die Verbände warnen vor einer Produktionsverlagerungen ins Ausland, wenn die Bundesregierung an den Vorschlägen festhält. Alles andere wäre ein Rückschritt für Landwirtschaft, Ernährungssicherung und Umwelt.
DBV-Fachausschuss Getreide und Saatgut
Am Montag fand die erste diesjährige gemeinsame Sitzung der DBV- Fachausschüsse Getreide und Saatgutfragen statt. Im Fokus stand das vielfach diskutierte Urteil des Bundesgerichtshofes zum Erntegut. Dies besagt, dass der Handel künftig seinen Erkundigungspflichten, ob die sortenschutzrechtlichen Vorschriften eingehalten worden sind, bei den anliefernden Landwirten nachkommen muss. Dies betrifft bereits die Ernte 2024 und hinterlässt sowohl beim Handel als auch bei den Landwirten viele Fragezeichen. Einig waren sich die Landesbauernverbände...
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Bärische Tendenzen bei Brotgetreide
Der nahezu ungebrochene Auftrieb der Wei-zenkurse an den Terminmärkten treibt die Kassapreise weiter nach oben. Der Frontter-min in Paris kratzte an der Marke von 270 EUR/t und damit auf einem 14-Monatshoch. ...
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Bangen um Weizenangebot 2023/24
An den Wettermärkten geht es aktuell richtig heiß her, so dass den bislang steigenden europäischen Weizenkursen stürmische Zeiten bevorstehen. Zu wenig Wasser in Russland und Australien, zu viel Regen in Europa: Die Spekulanten an den Agrarmärkten blicken auf die Wettervorhersagen, die für die Ernten derzeit eher ungünstig sind, was den Preisen für Weizen und Mais zu Beginn der Woche wieder Auftrieb verlieh. Damit steht auch Paris vollständig unter dem Einfluss ...
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Spätfröste in Russland
In den südlichen Anbauregionen Russlands kam es am Wochenende erneut zu unüblichen Spätfrösten, nachdem das trockene Wetter bereits zu ersten Ertragseinbußen geführt hatte. „Es ist schwierig, die mit dem Frost verbundenen Verluste zu messen, aber russische Exportquellen haben ihre Schätzungen für die gesamte Weizenernte auf 84 Mio bis 86 Mio t gesenkt“, so AgResource in einer Mitteilung ...
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