Regen erhöht Aussichten in Australien
Die jüngsten Regenfälle in den wichtigsten australischen Weizenanbaugebieten dürften die Erträge steigern und die durch die Trockenheit beeinträchtigte Ernte um mehrere Millionen Tonnen erhöhen. Das berichtet Reu-ters mit Bezug auf mehrere Analysten. Eine größere Ernte in Australien würde am Weltmarkt dazu beitragen, die vor allem durch die Trockenheit in Argentinien und Kanada verursachten Ernteverluste auszugleichen. Australien hat in diesem Jahr den trockensten September aller Zeiten erlebt. Nun aber haben Niederschläge in vielen südlichen Regionen des Landes die Weizenernteprognose von 23 Mio. t vor einigen Wochen auf 26 Mio. t angehoben, so Stefan Meyer, Getreidehändler bei StoneX in Sydney, laut der Meldung. „Wenn die Hitze des letzten Monats wie eine Lötlampe auf die australischen Ernten gewirkt hat, so hat das kühle Wetter und der Regen der...
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Konkurrenz um China bei Weizenlieferung
Chinesische Käufer sind auf dem Markt aktiv, um französischen und australischen Weizen zu erwerben. In den vergangenen sechs Wochen haben sie sich bereits mindestens 2,3 Millionen Tonnen für die Verschiffung im Zeitraum November bis Februar gesichert, wie Argusmedia berichtet. So hat China mindestens fünf Lieferungen von australischem Weizen für die Verschiffung im November/Dezember gekauft. Dies geschieht nach mehreren Kaufrunden seit Anfang September, als französischer Weizen in den Auftragsbüchern dominierte. Nach Angaben von Importeuren hat China bisher mindestens 30 Panamax-Lieferungen mit französischem Weizen für die Verladung im Dezember bis Februar gekauft, wobei einige französische Verkäufer Argus sagten, dass die Gesamtzahl noch höher sein könnte. Die Lieferungen sollen 2024 in China ankommen, im Rahmen der Quoten für das neue chinesische Kalenderjahr. Das bedeutet, dass einige der Mengen möglicherweise nicht auf die Weizenimportquote
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Studie zum Stickstoffdünger
Die derzeitige globale Getreideproduktion könnte mit einer deutlich geringeren Gesamtdüngung aufrechterhalten werden, wenn der Einsatz von Stickstoffdünger weltweit gleich-
mäßig über die Anbauflächen verteilt würde. Zu diesem Ergebnis kommen Modelle von Forschern des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Danach soll das Niveau der weltweiten Getreideproduktion mit einem deutlich geringeren globalen Düngemitteleinsatz gehalten werden können. Rund 60 Prozent des weltwei-ten Stickstoffdüngereinsatzes entfallen zurzeit auf Getreidekulturen wie Mais, Weizen oder Reis, wie das KIT jetzt mitteilte. Diese Pflanzen benötigen Stickstoffdünger, um zu wachsen. Zudem soll der Einsatz der Dünge-mittel die Erträge
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Erste Auswertungen der Kartoffelernte 2023
Die Kartoffelernte 2023 fällt laut ersten Auswertungen des BMEL gut aus. Mit 10,9 Millionen Tonnen Kartoffeln ernteten die deutschen Landwirte knapp zwei Prozent mehr als im mehrjährigen Durchschnitt. Mit insgesamt 262.600 Hektar schrumpft die Anbaufläche im Vergleich zum Vorjahr leicht um 4.000 Hektar. Insgesamt war es kein leichtes Jahr für die Kartoffelanbauer. Witterungsbedingt konnten die Knollen erst mit Verzögerung gepflanzt werden und wuchsen durch das kalte, nasse Frühjahr ...
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Kartoffelpreise unter Druck
Die Preise für Speisekartoffeln stehen am heimischen Markt weiterhin unter Preisdruck. Im Norden und Osten des Landes wurden die 30,00 EUR/dt bereits zum Teil unterschritten. Die Einlagerung nimmt dort, wo es möglich ist, an Fahrt auf. Allerdings müssen auch die Qualitäten passen und die Schalenfestigkeit gegeben sei. Die große Frage, die im Raum steht, ist, wie viel von der Bruttoernte am Ende netto dem Markt auch zur Verfügung stehen wird. Im LEH sollen
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DBV-Präsidiumserklärung zur Zukunft der Tierhaltung
Anlässlich der anstehenden Herausforderungen für die tierhaltenden Betriebe sowie der Einstellung der Borchert-Kommission hat der DBV eine Präsidiumserklärung zur Zukunft der Tierhaltung „Weiterentwicklung statt Abbau“ verabschiedet. DBV-Präsident Joachim Rukwied betont die Bereitschaft der Betriebe zu einer Weiterentwicklung der Tierhaltung hin zu noch mehr Tierwohl: „Unsere Landwirte sind offen für Veränderungen. Gleichzeitig erwarten sie dabei aber Planbarkeit und Verlässlichkeit seitens der Politik. Die Nutztierhaltung stellt ein essenzielles Standbein unserer heimischen Landwirtschaft dar und ist für die ländlichen Räume von enormer Bedeutung. Allein dies gebietet einen Umbau der Tierhaltung mit Augenmaß und unter der Maßgabe, dass dem Erhalt der heimischen Tierhaltung Priorität eingeräumt wird. Einzig das Kompetenznetzwerk Nutztierhaltung hat in diesem Sinne eine pragmatische und
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USDA korrigiert Weizenernte
Das US-Agrarministerium (USDA) hat in seinem September-Bericht zu Angebot und Nachfrage auf den weltweiten Getreidemärkten seine Prognose für die weltweite Weizenerzeugung 2023/24 deutlich abwärts korrigiert. Da sich die Schätzungen für den globalen Verbrauch und den Handel mit diesem Getreide auf Monatssicht nur wenig verringern, rauscht mit der kleineren Erzeugung auch die Prognose für die weltweiten Endbestände nach unten. Die weltweite Weizenproduktion soll nun 787,3 (minus 6) Millionen Tonnen
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Wintergetreideaussaat in der Ukraine
Die ukrainischen Landwirte haben mit der Aussaat von Wintergetreide für die Ernte 2024 begonnen, wie das Analystenhaus APK-Inform am Dienstag laut Reuters mitteilte. Demnach haben die Betriebe in der zentralen Region Tscherkassy die ersten 4.000 ha Winterweizen und 500 ha Wintergerste gesät. Das Agrarministerium hatte zuletzt erklärt, dass die ukrainischen Landwirte trotz höherer Logistikkosten aufgrund der kriegsbedingten Exportprobleme nicht planen, die Aussaatfläche für Winterweizen für die Ernte 2024....
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