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Tierhaltung-Tierwohl

Tierhaltung-Tierwohl (600)

Am 24. Mai beschloss der federführende Umweltausschuss des Europaparlamentes zur Novelle der Industrieemissionsrichtlinie (IED) seine Position. Demnach soll die Rinderhaltung mit einem Schwellenwert

IED darf Tierwohl nicht gefährden

Anlässlich der Abstimmung des federführenden Umweltausschusses im Europäischen Parlament über die Industrieemissionsrichtlinie (IED) am 24. April appellierte der Generalsekretär des DBV, Bernhard Krüsken, auch die Anliegen der landwirtschaftlichen Tierhaltung zu berücksichtigen. „Wir stehen zu einer Tierhaltung, die ihre Umweltauswirkungen stetig reduziert. Gleichzeitig gibt es Zielkonflikte zwischen einem Mehr an Tierwohl und der Emissionsminderung, bei der jedoch Tierwohl im Zweifel an erster Stelle stehen muss“, so Krüsken. Entgegen der Forderung des DBV, keine Reduzierung der bestehenden Schwellenwerte für Ställe mit Schweinen und Geflügel durchzuführen, hat der ENVI-Ausschuss 200 Livestock-Units (LSU) als neuen

Bauerninfo Schwein 21/2023

Donnerstag, 25. Mai 2023

Für das mündliche Anhörungsverfahren am 22. Juni im Ausschuss für Infrastruktur, Landwirtschaft und Forsten des Thüringer Landtages zu dem Antrag der Parlamentarischen Gruppe der FDP „Wer das Land ernährt, verdient Respekt – Mobile, stressfreie Schlachtungsmethoden unterstützen“ wurde der Thüringer Bauernverband (TBV) zusammen mit weiteren Fachverbänden und landwirtschaftlichen Unternehmen vorab um eine Stellungnahme gebeten. Die FDP fordert die Landesregierung in ihrem Antrag auf, sich für eine Förderung und Etablierung mobiler, teilmobiler und dezentraler Schlachtungsmethoden zur Vermeidung unnötiger Tiertransporte über weite Strecken einzusetzen. Darüber hinaus soll die Landesregierung ein landesweit einheitlich anwendbares und rechtssicheres Genehmigungsverfahren für mobile und teilmobile Schlachtungen erarbeiten und…

Bauerninfo Schwein 20/2023

Freitag, 19. Mai 2023

Die Überarbeitung der Industrieemissions-Richtlinie (IED) ist Teil der europäischen Green Deals. Mehr als 50.000 Industriebetriebe in der EU – etwa 30.000 große Industrieanlagen und rund 20.000 große Geflügel- und Schweinehaltungsbetriebe – fallen derzeit unter die Richtlinie. Ziel ist es, Schadstoffemissionen in Luft, Wasser und Boden zu vermeiden und zu verringern. Die in der IED vorgesehene Anpassung von Schwellenwerten für Bestandsgrößen würde vor allem für die deutsche Nutztierhaltung massive

Anhörung im Bauausschuss zum Tierwohlstallumbau

Vergangene Woche fand im Bauausschuss des Deutschen Bundestages eine Anhörung zur Baugesetzbuchänderung für den Tierwohlstallumbau statt, zu der auch der DBV als Sachverständiger geladen war. Hierbei machte der DBV deutlich, dass das Gesamtkonzept für die Weiterentwicklung der Betriebe hin zu noch mehr Tierwohl nicht stimmig ist. Hierzu gehören neben dem Baurecht eine umfassende Haltungs- und Herkunftskennzeichnung, eine langfristige Finanzierung sowie Erleichterungen im Immissionsschutz- und Umweltrecht. Im Gesetzentwurf der Koalitionsfraktionen wird zwar erkannt, dass Erleichterungen bei der Grundfläche nötig sind, sie wird aber nur für die Haltungsstufen 3-5 zugelassen. Die Sauenhaltung ist von dem Gesetzentwurf nicht erfasst, obwohl seit 2021 über die Tierschutz

In Anlehnung an die exorbitant gestiegenen Gebühren für die Beseitigung von ganzen Tierkörpern und Schlachtabfällen kam es am 11. Mai zu einem Treffen zwischen dem Vorstand des Thüringer Bauernverbandes (TBV) und der Geschäftsführung der SecAnim GmbH in der Niederlassung in Elxleben. Ziel des Gespräches bestand darin, sich gegenseitig zu den Hintergründen der massiven Kostenerhöhungen sowie den damit verbundenen Herausforderungen auszutauschen. Die hohen Entsorgungskosten belasten die Thüringer Landwirtinnen und Landwirte sehr, erklärte Dr. Lars Fliege, Vizepräsident des TBV, gegenüber der Geschäftsleitung von SecAnim. Diese zeigte Verständnis für die Situation der Landwirtinnen und Landwirte, da auch der Rückgang der Tierzahlen in Verbindung…
Das EIP-Projekt zur Untersuchung von Brustbeinveränderungen bei Thüringer Legehennen wurde nach dreijähriger Laufzeit erfolgreich abgeschlossen. Brustbeinveränderungen stellen in der Legehennenhaltung ein ernstzunehmendes Tierschutzproblem dar. Von diesem multifaktoriell bedingten Krankheitskomplex sind unabhängig von der Haltungsform alle genetischen Herkünfte betroffen. Brustbeinveränderungen treten als Deformationen und/oder Frakturen auf und sind insbesondere bei Letzterem mit Schmerzen und Verhaltenseinschränkungen verbunden. Seit 2020 wurden im Rahmen eines EIP-geförderten Projektes in Thüringen der Brustbeinstatus im Verlauf der Legeperiode sowie Daten zu möglichen Einflussfaktoren in zehn Legehennenherden erhoben. Bei insgesamt 80 Bestandsbesuchen wurden 4.000 braune Legehennen in Bodenhaltung individuell untersucht und bei 462 Tieren eine detaillierte Diagnostik durchgeführt. In…

DBV zur Sonder-Agrarministerkonferenz: „Absichtserklärungen sind noch kein tragfähiges Ergebnis“

Im Nachgang zur Sonder-Agrarministerkonferenz am 5. Mai 2023 in Berlin drängt der DBV weiter auf konkrete Ergebnisse: „Es ist sicher positiv, dass bei den notwendigen Nachbesserungen der Kennzeichnung, der Finanzierung und bei der Auslegung der TA Luft weitgehender Konsens besteht. Nach wie vor gibt es aber nur allgemeine Arbeitsaufträge an Expertengruppen und keine verbindliche und kurzfristige Zeitvorgabe. Diese Zeit haben wir nicht mehr“, so DBV-Generalsekretär Bernhard Krüsken. „Eine gemeinsame Auslegung der TA Luft ist ein nur kleiner Schritt, dem eine Überarbeitung dieser Verwaltungsvorschrift folgen muss, wenn höhere Tierwohlstandards..........

 

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